Sperling, Rudolf, Schriftsteller (1835-1917). Eigenh. Brief und 2 eh. (Bild-)Postkarten mit U.

Wien, 25. XII. 1912, 9. V. 1913 bzw. o. D.

Zusammen 3 SS. 8vo.

 180,00

Zwei gedichtete Grüße (“Nach dem Bade” und “Pfingstgruß”) an den Schriftsteller Balduin Groller: “Wohl ein allerliebstes Pärchen - | diese beiden Mägdelein! | Gusti heißen sie und Klärchen.

| Kann was Süßeres noch sein?! [...]” (es folgen drei weitere Strophen mit je vier Zeilen, die auf die umseitige Darstellung zweier kleiner, sich am Feuer wäremender Mädchen Bezug nehmen).

Rudolf Sperling war nach nach dem Studium von Architektur, Kunstgeschichte und Literatur als Hauslehrer auf Schloß Finkenegg in der Steiermark tätig. 1870 ließ er sich in Wien als freier Schriftsteller nieder und veröffentlichte vornehmlich Gedichte und Schauspiele. Vgl. Kosch IV, 2776.

Der Schriftsteller Balduin Groller (Adalbert Goldscheider mit bürgerlichem Namen, 1848-1916) war Redakteur verschiedener Zeitungen und Zeitschriften. Als Feuilletonist und humoristischer Erzähler ebenso bekannt wie vielgelesen, veröffentlichte er über dreißig Novellen und Romane, war Vizepräsident des Journalisten- und Schriftstellerverbandes "Concordia" und Mitglied der Kunstkommission des österreichischen Kultusministeriums. Vgl. Kosch I, 696.

Die zweite Karte mit kl. gedr. Vignette “Wiener Mode | 25 Jahr” (Schattenriß einer Frauenbüste in ovalem Zierrahmen).

Art.-Nr.: BN#6734 Schlagwort: