Ludwig I., König von Bayern (1786-1868). Schreiben mit eigenh. U. ("Ludwig").

München, 2. I. 1831.

½ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse verso (Faltbrief) und papierged. Siegel. Beiliegend 3 adr. Kuverts mit Siegel.

 800,00

An die herzoglich Leuchtenbergische Vormundschaft in Eichstätt: "Wir haben Uns über den Verkauf der herzoglich Leuchtenbergis[chen] Domaine zu Oberdolling Vortrag erstatten lassen und ertheilen Unsere obervormundschaftliche Genehmigung dazu, daß diese Domäne an den Bräuhaus-Pachter Schmidtner zu Oberdolling um den Kaufschilling von 15.000 fl unter den in den Protokollen vom 19. Dezember d. J. gemachten Bedingungen und da dieses Gut ein noch nicht allodifizirtes Lehen ist, mit Vorbehalt aller lehenherrlichen Rechte verkauft werde [...]".

Beiliegend ein Portraitstich Ludwigs (entspricht dem 1859 in Meyers Konversations-Lexikon veröffentlichten Bildnis, gestochen von C. Barth). Mit gestochenem Titel "Ludwig von Gottes Gnaden Koenig von Bayern".

Beiliegend 2 Kuverts an Graf Karl von Seinsheim in München (aus dem Jahr 1843 u. o. J.), einmal in seiner Funktion als Finanzminister (1840-47) und einmal als Staats- und Reichsrat (ab 1845). 1 Kuvert an den Bischof von Speyer, nur die Adress-Seite mit Siegel (o. J.).

Art.-Nr.: BN#51919 Schlagwörter: ,