751

Arnoldson, Sigrid, schwedische Sängerin (1864-1943). Eigenh. Brief mit U. Pyrmont, Villa Schücking, 30. VI. 1889. Pyrmont, Villa Schücking, 30. VI. 1889. 6¾ SS. 8vo. Auf 2 gefalt. Doppelblättern.

EUR 400.00

An eine Freundin: "Meine liebe, süsse, einzige Loulou, Vous savez maintenant pourquoi j'ai tardé si longtemps sans vous donner mes vouvelles et je vous assure, Loulou chérie, que plusieurs fois j'ai été très tenté de ne mettre à vous écrire pour vous raconter tout, mais Alfred n'a pas voulu que quelqu'un saura notre mariage avant que sa famille le saura - Je m'imagine que la nouvelle vous a étonné beaucoup n'est-ce-pas? Je suis sure que vous ne vous en doutiez de rien! Entre nous, Alfred et moi, l'était décidé déjà depuis longtemps mais je n'ai pas voulu le faire savoir pendant le temps que je chante […]". - Arnoldson debütierte 1888 in Moskau und stand als Primadonna auf den Bühnen von St. Petersburg und Covent Garden in London. 1889 trat sie in der Opéra comique in Paris und am Teatro Argentino in Rom auf, erhielt dann ein Engagement am Covent Garden und wurde auf Gastspielen in Berlin, St. Petersburg und Amerika als "neue schwedische Nachtigall" und Nachfolgerin ihrer Landsmännin Jenny Lind gefeiert. 1907-09 war sie, seit 1888 mit Alfred Fischhof verheiratet, an der Dresdner Oper engagiert. A. wurden zahlreiche Auszeichnungen zuteil, u.a. erhielt sie den Titel einer großherzoglich hessischen Kammersängerin. 1922 bis zum Kriegsausbruch 1939 war sie als Gesangslehrerin in Wien tätig.

Add to shortlist

752

Arnoldson, Sigrid, schwedische Sängerin (1864-1943). Eigenh. Musikzitat mit U. O. O., Juli 1905. O. O., Juli 1905. 1 S. Qu.-8vo.

EUR 250.00

Eine Notenzeile aus der Oper "Mignon" mit unterlegter Textzeile: "Connais-tu le pays où fleurit l'oranger". - Gefaltet. - Arnoldson debütierte 1888 in Moskau und stand als Primadonna auf den Bühnen von St. Petersburg und Covent Garden in London. 1889 trat sie in der Opéra comique in Paris und am Teatro Argentino in Rom auf, erhielt dann ein Engagement am Covent Garden und wurde auf Gastspielen in Berlin, St. Petersburg und Amerika als "neue schwedische Nachtigall" und Nachfolgerin ihrer Landsmännin Jenny Lind gefeiert. 1907-09 war sie, seit 1888 mit Alfred Fischhof verheiratet, an der Dresdner Oper engagiert. A. wurden zahlreiche Auszeichnungen zuteil, u.a. erhielt sie den Titel einer großherzoglich hessischen Kammersängerin. 1922 bis zum Kriegsausbruch 1939 war A. als Gesangslehrerin in Wien tätig.

Add to shortlist

753

Baker, Josephine, exotic dancer and singer (1906-1975). Portrait postcard signed. Vienna, 1928. Vienna, 1928. 8vo. 1 p.

EUR 950.00

Pretty sepia-toned portrait in her stage costume.

Add to shortlist

754

Barnum, Phineas Taylor, American showman and politician (1810-1891). Autograph dedication signed. New York, 12. VI. 1855. New York, 12. VI. 1855. Oblong 8vo. ½ page.

EUR 400.00

Dedicated to Daniel S. Earnes.

Add to shortlist

755

Bassermann, August, deutscher Schauspieler (1847-1931). Eigenh. Brief mit U. Dresden, 13. XII. 1875. Dresden, 13. XII. 1875. 2 SS. 8vo.

EUR 220.00

An einen namentlich nicht genannten Direktor: "Durch Uebersendung der Rolle in ‚Zwei Schwestern' haben Sie mich sehr erfreut. Ich werde dieselbe, Ihrem Wunsch gemäß, bis zu meinem Eintritt in den Verband Ihres Theaters, der leider nicht vor dem 1. Januar erfolgen kann, fertig zu machen suchen. Ich darf mir wohl die bescheidene Anfrage erlauben, ob die fragliche Rolle überhaupt die erste sein soll, in welcher Sie mich dem Publikum vorzustellen gedenken, oder ob Sie es nicht für zweckmäßiger halten, wenn ich in Rollen debütire, die ich bereits gespielt habe. Ich würde - im letzteren Falle - um folgende Rollen bitten: Don Carlos, Henry von Flavignent und Reinhold in den Badekuren. Diese Rollen habe ich wiederholt mit Glück gespielt […]".

Add to shortlist

756

Battistini, Mattia, Italian operatic baritone (1856-1928). Autograph musical quotation signed. Vienna, 1911. Vienna, 1911. 8vo. 1 page.

EUR 550.00

Two lines from Verdi's opera "Un ballo in maschera".

Add to shortlist

757

Bernhardt, Sarah, French actress (1844-1922). Autograph letter signed ("Sarah Bernhardt"). No place or date. Small 8vo. 1 page on bifolium. On stationery with black border and monogram.

EUR 800.00

Combien je vous remercie et qu'il m'est chagrinant ne pouvant [?] vous voir. à plein coeur merci [...].

Add to shortlist

758

Boutet, Anne Francoise Hippolyte, dit Mademoiselle Mars, French actress (1779-1847). Autograph letter signed. No place or date. 8vo. ½ page.

EUR 250.00

Letter in French to a Monsieur Koriff regarding an upcoming meeting. - Recommended by Louise Contat, Mademoiselle Mars joined the Comédie-Française in 1795 and remained an active member for 33 years. Her beauty and talents soon placed her at the top of her profession. She also trained actors like Charlotta Eriksson and Emilie Högquist.

Add to shortlist

759

Brandt, Marianne, Austrian operatic singer (1842-1921). Autograph musical quotation signed. Vienna, 1899. Vienna, 1899. Oblong 8vo. 1 page.

EUR 550.00

One line from Beethoven's opera "Fidelio" with underlined text: "Komm Hoffnung lass den letzten Stern, den letzten Stern der Müden nicht erbleichen". - Dedicated to the Austrian painter Helene von Taussig (1879-1942).

Add to shortlist

760

Brandt, Marianne, Sängerin (1842-1921). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Graz, 17. VI. 1820. Graz, 17. VI. 1820. 100:65 mm.

EUR 500.00

Ganzfigürliche Darstellung der Sängerin im Rollenkostüm aus dem Atelier des Photographen Heinrich Graf, Berlin. Unterschrift und Widmung an einen Herrn Seeberger auf der Verso-Seite. - Die Schülerin am Konservatorium in Wien debütierte 1867 am Stadttheater von Olmütz und erhielt im folgenden Jahr ein Engagement als erste Altistin an der Berliner Hofoper (bis 1886). Sie gab mehrere Gastspiele in London und Wien. Als bekannte Wagner-Interpretin wirkte sie bei den Uraufführungen der "Götterdämmerung" (1876) und des "Parsifal" (1882) in Bayreuth mit.

Add to shortlist

761

Butenop, Carl Heinrich, Schauspieler und Sänger (1752-1842). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 1 S. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).

EUR 450.00

An die Schauspielerin Louise Schönfeld-Neumann (1818-1905), Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger: "Gestern Abend beim zu Hause gehen habe ich das kleine Manuscript auf einer Stiege Ihres Hauses verlohren, laßen Sie doch gütigst bei der Dienstschaft Erkundigung einziehen, ob sich ein solches nicht auf einer der Stiegen vorgefunden. Der Verlust wäre mir nicht angenehm […]".

Add to shortlist

762

Christ, Joseph Anton, Sänger und Schauspieler (1744-1823). Eigenh. Brief mit U. Dresden, 13. VII. 1818. Dresden, 13. VII. 1818. 1 S. auf Doppelblatt mit eh. Adresse verso (Faltbrief). 4to.

EUR 220.00

An Carl Oehlmann in Leipzig: "Wohlgeb. Herr / Ihr unter dem 10ten July an mich erlaßenes Schreiben macht Ihrem Herzen in jeder Hinsicht Ehre, indem Sie sich eines verirrten Jünglings so väterlich anzunehmen scheinen. Auch erkenne ich dankbahr das Zutrauen, mit welchem Sie mich hier zu beehren scheinen, aber ich bin ganz außer allem Wirkungskreise um dem armen William nuzbahr werden zu können, denn ich bin in Ruhestadt gesezt, und folglich hat meine Stimme gar keine Würkung. Nur beklagen kann ich den guten Moore daß er meine gewiß väterliche Ermannungen so ganz außer acht gelaßen. Auch ist bey dem Hof Theater um so weniger ein Plaz für den bedauernswürdigen jungen Menschen zu hoffen, da, wie Sie selbst in Ihrem Briefe erwehnen, Er nicht einmahl bey ganz kleinen Truppen Engagement erhalten konnte. Es thut meinem Herzen wehe, daß ich Ihnen keine Ihren Wünschen angemeßnere Antwort ertheilen kann, aber ich sehe für den Jüngling keine Aussicht, als reuevoll zu seinen Pflege Eltern zurük zu keren, und die Cariere biß zur vollendung fort zu sezen, die er bereits bey H. Neubauer angefangen. Mit Achtung empfehle ich mich Ihnen redlicher Mann, und bin mit kummervollem Herzen über das Schiksaal des Jünglings, zugleich aber auch ganz empöhrt über die schlechten Gemüter seiner würklichen Eltern, die den Jüngling, ohne sich weiter um ihn zu bekümmern, ganz vernachleßigten, Euer Wohlgeb. ergebenster J. A. Christ". - Verso datierter Empfängervermerk. Kl. Randausriss von Siegelöffnung; wohlerhalten. Christ, der 1765 in Salzburg debütierte, spielte später in Berlin neben Döbbelin, dann in Hamburg, Dresden, St. Petersburg, Riga und Mainz vorwiegend Liebhaberrollen und junge Helden. 1815 feierte er in Leipzig sein 50. Bühnenjubiläum. Iffland pflegte ihn seinen Lehrer zu nennen.

Add to shortlist

763

Destinn, Emmy, Sängerin (1878-1930). Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 19. VI. 1902. Wien, 19. VI. 1902. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso.

EUR 350.00

An Horst Bulss: "vielen Dank für Ihre lieben, anerkennenden Worte, die von dem Sohne des grossen Künstlers doppelt schmeichelhaft klangen […]".

Add to shortlist

764

Devrient, Karl August, Schauspieler (1797-1872). Eigenh. Brief mit U. Dresden, 22. V. 1829. Dresden, 22. V. 1829. 2 SS. 4to.

EUR 250.00

Von dem Herrn Regisseur Frey wurde ich vor einigen Tagen unterrichtet, daß ich Ew. Wohlgebohren Entscheidung über mein ergebenes Gesuch um Gastrollen von Pressburg aus zu erwarten hätte, doch darf ich kaum hoffen, noch vor meiner Abreise zum Besitz Ihrer geehrten Zuschrift zu gelangen, da die gegenwärtigen Zeilen mir selbst nur um einen Posttag vorauseilen, und ich schon am 29ten d. M. in Wien einzutreffen denke. Wenn es also Ew. Wohlgebohren gefällig wäre, mir dorthin unter der Adresse des Herrn Hofschauspieler Anschütz Ihre Entschließung mitzutheilen, so werde ich, falls dieselbe meiner Bitte die sehr gewünschte Gewährung verheißt, jede Stunde bereit sein nach Grätz abzureisen, wo ich hoffe, Ihrer gegenwärtigen Entfernung ungeachtet, persönlich die Hochachtung zu bezeigen, mit welcher ich jetzt Ihrer geneigten Antwort entgegensehend in aufrichtiger Ergebenheit verharre […]. - Gefaltet. - Karl August Devrient wurde zum Kaufmann bestimmt, erhielt in Berlin seine Ausbildung und übernahm 1817 die kaufmännische Leitung einer chemischen Firma in Zwickau. Durch Vermittlung seines Onkels Ludwig Devrient debütierte er 1819 als Rudenz im "Wilhelm Tell" am Nationaltheater Braunschweig, wurde 1821 als erster Liebhaber an das Hoftheater Dresden engagiert und heiratete 1823 Wilhelmine Schröder-Devrient. Seit 1828 geschieden, verließ er nach familiären Konflikten Dresden, unternahm eine längere Studienreise und trat 1835 ein Engagement in Karlsruhe an.

Add to shortlist

765

Devrient, Ludwig, Schauspieler (1784-1832). Eigenh. Brief mit U. O. O., 29. VII. 1824. O. O., 29. VII. 1824. 1 S. 4to.

EUR 250.00

Euer Wohlgeb würden mich außerordentlich verpflichten, wenn Sie mir gütigst den Theil von Solbrigs Declamations Gedichten sendeten worinnen ‚Der Buchhalter' von Grübel in Nürnberger Mundart enthalten ist; vielleicht besitzen Sie Grübels Gedichte und darin ist es noch leichter zu finden […]. - Etwas knittrig. Gefaltet. - Nach mehreren abgebrochenen kaufmännischen Lehren widmete sich Devrient der Bühnenlaufbahn. Er debütierte 1804 in Gera, trat anschließend in Jena, Zeitz und Dessau auf und absolvierte 1808 sein erstes Gastspiel unter Iffland in Berlin. 1809-14 am Theater in Breslau engagiert, erlebte er den Durchbruch als Schauspieler u.a. als Franz Moor, Shylock und als König Lear.

Add to shortlist

766

Donzelli, Domenico, italienischer Sänger (1790-1873). Eigenh. Brief mit U. 1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).

EUR 650.00

In italienischer Sprache an Herrn Stanislav Ronzi in Mailand.

Add to shortlist

767

Durieux, Tilla, Schauspielerin (1880-1971). Eigenh. Brief mit U. Vitznau, 30. April [um 1917/18]. Vitznau, 30. April [um 1917/18]. 4 SS. 4to.

EUR 800.00

Ausführlicher Brief an die Schriftstellerin Grete Meisel-Heß, bezüglich deren Werkes "Die Bedeutung der Monogamie" (Verlag Eugen Diederichs, Jena 1917) und der Schauspielerin Gemma Boic (1883-1914), die sich 1914 das Leben nahm: "Eben habe ich die letzte Zeile Ihres Buches: Die Bed. d. Monog. gelesen und fühle das Bedürfnis Ihnen zu sagen, dass es wirklich in jeder Weise ausgezeichnet ist. Aber nicht dies alleine ist der Grund meines Briefes, der, was die Zustimmung Ihrer Ansichten anbelangt, sicher viele Brüder hat, sondern eine kleine Anmerkung die Sie über Gemma Boic machten. Ich kannte dieses unglückliche Mädchen, wir waren Schülerinnen einer sehr verehrten Mozartspielerin in Wien und Frl. Boic suchte mich auf Grund dieser Bekanntschaft in Berlin auf, um sich mit mir über ihre Pläne auszusprechen. Sie war damals schon irgendwo engagiert gewesen und klagte mir, dass sie schwer weiterkomme. Ich hörte mit grosser Teilnahme zu, denn mich interessierte das temperamentvolle Geschöpf, dann schwankte ich lange ob ich mit meinem Rat herausrücken sollte. Endlich überwand ich meine Schüchternheit, die mich bei solchen Anlässen leider immer überfällt und ich riet ihr sich mit allem Eifer auf das Erlernen - der deutschen Sprache - zu werfen […] Die Folge war, dass Frl. Boic sich aufs Tiefste gekränkt von mir zurückzog und nie mehr etwas von mir wissen wollte […] Leider, leider, wollen gerade die Talentiertesten nichts davon hören, dass man arbeiten, arbeiten und wieder arbeiten muss. Ja, sie halten es sogar für ein Zeichen von Untalentiertheit, wenn man arbeitet. Ihnen, verehrte Frau, brauche ich das Törichte dieser Gedanken, nicht auseinanderzusetzen […] Als die Brochüre über sie erschien, wurde sie mir von einem Herrn mit höhnischen Worten zugeschickt, der mich ungefähr beschuldigte, Frl. Boic ins Unglück getrieben zu haben. Hat sie derartiges geäussert so war sie geistig anormal, denn ich hatte sie gänzlich aus den Augen verloren und nie habe ich in meinem ganzen Leben Talente unterdrückt […]". - Gefaltet und etwas knittrig. - Durieux debütierte 1901 in Olmütz und war 1903-11 eine der ersten Schauspielerinnen Max Reinhardts in Berlin. Danach spielte sie am Lessingtheater und am Berliner Kgl. Schauspielhaus. In zweiter Ehe bis 1926 mit Paul Cassirer verheiratet, ging sie nach dem Machtwechsel 1933 auf Auslandstournee, ließ sich später mit ihrem dritten Mann in Agram nieder und spielte noch kurz vor dem "Anschluß" in Wien und Prag. Nach der Deportation ihres Manns durch die Gestapo für die jugoslawischen Partisanen tätig, lebte sie von der Herstellung von Puppen für das kroatische Marionettendrama. Durieux kehrte 1952 an deutsche Bühnen zurück, wurde Mitglied des Bremer Theaters und spielte an den großen Berliner Bühnen. Nach ihrer ersten Filmrolle 1953 war sie seit 1957 auch für Rundfunk und Fernsehen tätig und erhielt zahlreiche Auszeichnungen in Ost- und Westdeutschland, darunter 1967 den Professorentitel.

Add to shortlist

768

Garcia, Eugénie, französische Sängerin (1814-1880). Eigenh. Brief mit U. [Paris], 15. IV. 1840. [Paris], 15. IV. 1840. 3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.

EUR 280.00

An einen Herrn Meppes: "Vous allez être bien étonné de voir mon nom au bas de cette lettre, mon cher Monsieur Meppes. Mais il s'agit d'une autre charitable et je n'hésite pas de vous voir impertinent. Haut Julien est un charmant enfant que la nature a donné d'une belle intelligence, mais que le tout n'a pas favorisé dans le rapport de la fortune […]". - Die Sopranistin Cécile Eugénie Mayer heiratete 1832 den Bariton Manuel Patricio García, den einzigen Sohn des Tenors Manuel del Pópulo Vicente García (1775-1832) und Bruder von Pauline Viardot. Eugénies Sohn Gustave Garcia (1837-1925) wurde ebenfalls Sänger.

Add to shortlist

769

Geiger, Constanze, Schauspielerin und Pianistin (1836-1890). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.

EUR 450.00

An den Schauspieler Carl Adolf Friese (1831-1900): "Hoheit mein gnädigster Gemal will also den Donnerstag zugehen, und bleibt zu Ihrer schönen Festvorstellung. Bitte mir die Loge Nr 20 zu reservieren […]". - Die Schülerin J.W. Tomascheks und Simon Sechters trat bereits 1848 mit 13 Jahren als Konzertpianistin auf. Ein festes Engagement hat sie nie angenommen, sondern nur kürzere oder längere Gastspiele absolviert. Am 23. April 1862 heiratete sie den Prinzen Leopold von Sachsen-Coburg und Gotha und wurde mit dieser morganatischen Ehe in den Freiherrenstand erhoben. Mit der Hochzeit zog sie sich von der Bühne gänzlich zurück und lebte mit ihrer Familie auf Schloss Radmeric.

Add to shortlist

770

Geiger, Constanze, Schauspielerin und Pianistin (1836-1890). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 2 SS. Qu.-8vo.

EUR 450.00

Wohl an den Schauspieler Carl Adolf Friese (1831-1900): "Erlauben Sie einer alten Bewunderin Ihres schönen und verdienstvollen Wirkens, sich all' jenen Herzen beyzuschliessen, welche Ihnen am heutigen Festtage den wohlverdienten Lorbeer weihen und erinnern Sie sich zuweilen beym Anblick desselben an Ihre herzlich ergebene alte Gönnerin Baronin Ruttenstein | Wollte Gott ich könnte in Wien sein, um Ihnen persönlich ein Lebehoch darzubringen". - Auf Briefkarte mit gepr. Briefkopf. Gefaltet. - Die Schülerin J.W. Tomascheks und Simon Sechters trat bereits 1848 mit 13 Jahren als Konzertpianistin auf. Ein festes Engagement hat sie nie angenommen, sondern nur kürzere oder längere Gastspiele absolviert. Am 23. April 1862 heiratete sie den Prinzen Leopold von Sachsen-Coburg und Gotha und wurde mit dieser morganatischen Ehe in den Freiherrenstand erhoben. Mit der Hochzeit zog sie sich von der Bühne gänzlich zurück und lebte mit ihrer Familie auf Schloss Radmeric.

Add to shortlist

771

Geiger, Constanze, Schauspielerin und Pianistin (1836-1890). Eigenh. Musikzitat mit U. Wien, 24. XII. 1867. Wien, 24. XII. 1867. 1 S. 8vo.

EUR 500.00

Dem stets heiteren Diplomaten zur freundlichen Erinnerung. Mit eigenh. Notenzeile. - Gefaltet. Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm. - Die Schülerin J.W. Tomascheks und Simon Sechters trat bereits 1848 mit 13 Jahren als Konzertpianistin auf. Ein festes Engagement hat sie nie angenommen, sondern nur kürzere oder längere Gastspiele absolviert. Am 23. April 1862 heiratete sie den Prinzen Leopold von Sachsen-Coburg und Gotha und wurde mit dieser morganatischen Ehe in den Freiherrenstand erhoben. Mit der Hochzeit zog sie sich von der Bühne gänzlich zurück und lebte mit ihrer Familie auf Schloss Radmeric.

Add to shortlist

772

Genast, Eduard Franz, Sänger und Schauspieler (1797-1866). Eigenh. Brief mit U. Weimar, 3. III. 1863. Weimar, 3. III. 1863. 1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.

EUR 450.00

Ich erlaube mir dir die Tochter des Hofrath Bossler in Berlin, ein Mädchen mit einer schönen Altstimme, aufs Beste zu empfehlen. Sie ist hier als Orsino mit Beifall aufgetreten, und wünscht in Hannover ein Engagement zu finden. Kannst du ihr dazu behülflich sein, so wirst du mich sehr verbinden. Du findest in ihr ein fein gebildetes talentvolles Mädchen […]. - Der von Goethe geförderte Genast hatte als Siebzehnjähriger sein Debüt in Weimar mit dem Osmin in Mozarts "Entführung aus dem Serail". 1817 nahm er ein Engagement in Dresden an und wechselte im folgenden Jahr nach Leipzig. 1828 wurde er Theaterdirektor in Magdeburg, ging jedoch bald nach Weimar zurück, wo ihm eine Anstellung auf Lebenszeit versprochen worden war. Genast, der auch als Opern- und Liederkomponist tätig war, trat seit 1852 nur noch in Schauspielen auf und wurde 1860 pensioniert.

Add to shortlist

773

Grantzow, Adele, Tänzerin (1845-1877). Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. V. 1876. Wien, 21. V. 1876. 1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.

EUR 800.00

An Friedrich Luckhardt (1847-1905): "Die übersandten Bilder gefallen mir sehr gut, bitte ich Sie von dieser Aufnahme einige Exemplare möglichst bald auszustellen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm. - Grantzow trat zunächst in Braunschweig auf, war 1857-66 Mitglied des Hoftheaters in Hannover und vervollständigte in Paris ihre Ausbildung. Danach war sie auf Bühnen in Moskau, St. Petersburg und Paris zu sehen, gastierte 1872 und 1873 in Berlin, ferner in Wien, 1875 in Kairo und gehörte 1875/76 dem Berliner Hoftheater als erste Tänzerin an.

Add to shortlist

774

Hassel, Samuel Friedrich, Sänger (1798-1876). Eigenh. Brief mit U. Frankfurt, 5. VI. 1845. Frankfurt, 5. VI. 1845. 2½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.

EUR 220.00

An die Schauspielerin Louise Schönfeld-Neumann (1818-1905), Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger, bezüglich des Wiener Burgtheaters: "Die Erinnerung an Ihr liebenswürdiges Benehmen gegen mich in früheren Jahren im elterlichen Hause, - die herzliche Freundlichkeit mit welcher Sie mich im verflossenen Jahre in Wien aufnahmen, giebt mir die Sicherheit mich in einer persönlichen Angelegenheit an Sie zu wenden, und die Hoffnung daß die würdige Tochter meiner wohlwollenden Freundin mit Nachsicht die Freyheit entschuldigen wird, die ich mir nehme indem ich Sie mit diesen Zeilen belästige. Freunde in und außer Wien haben mich öfters versichern wollen, daß einem Komiker meiner Art es nicht unmöglich seyn dürfte ein Engagement am Burgtheater zu erhalten, und mir den freundlichen Wink gegeben, dies gelegentlich zu beachten. Das vor einiger Zeit sich verbreitende Gerücht dass H. Beckmann an der Burg engagiert werden solle, der nunmehr aber ein glänzendes Engagement an der Wien gefunden hat, hat mir diese Winke wieder in's Gedächtnis gebracht […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. - Seit 1804 Chorsänger am Frankfurter Opernhaus, wurde Hassel 1815 als Bassist und Schauspieler Mitglied im Ensemble des Frankfurter Theaters, an das er nach vierjähriger Tätigkeit am Stadttheater in Mainz (1817-21) zurückkehrte. Als Sänger und Schauspieler in Lokalstücken war er in seiner Heimatstadt erfolgreich und sang u.a. den Grafen in der Uraufführung von Lortzings "Opernprobe" 1851.

Add to shortlist

775

Hiltl, Georg, Schauspieler (1826-1878). Eigenh. Brief mit U. O. O., 3. I. 1875. O. O., 3. I. 1875. 1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.

EUR 220.00

Teilt dem namentlich nicht genannten Adressaten mit, dass er keinen Artikel über den Schauspieler Ferdinand Dessoirs (1835-1892) schreiben könne, da er ihn für einen Schauspieler halten würde, "dessen Leistungen von Publikum und Kritik in einer mir ganz unbegreiflichen Weise überschätzt worden sind. Gegen meine Überzeugung kann ich doch nicht schreiben […]". - Hiltl schlug die Bühnenlaufbahn ein, trat zunächst am Liebhabertheater Urania auf, ging 1843 nach Hannover und folgte 1845 dem Ruf Karl Theodor von Küstners nach Berlin, wo er 1854-61 auch als Lustspielregisseur wirkte. Daneben Direktor der Waffensammlung Prinz Karls von Preußen, wurde er 1878 Zweiter Direktor der Ruhmeshalle in Berlin. Seit 1875 war er Redakteur der von ihm gegründeten historisch-belletristischen Zeitschrift "Der Bär".

Add to shortlist

776

Hirschmann, Klara, Schauspielerin (1813-1836). Eigenh. Brief mit U. Wien, 30. XII. 1830. Wien, 30. XII. 1830. 2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).

EUR 280.00

An Joseph Schreyvogel (1768-1832), Leiter des Wiener Burgtheaters von 1814 bis 1832: "Euer Wohlgeboren empfangen meinen herzlichsten Glückwunsch zum neuen Jahre. Möchte dasselbe Sie mit dem vollsten Genusse der Gesundheit beglücken und mich - mit der Rückkehr Ihrer Gewogenheit. Womit ich diese verscherzte, weiß ich nicht, aber verscherzt muß ich Sie wohl haben, wie hätte ich sonst anderthalb Jahre von meinem Leben verloren, ohne weiter zu sein, als ich bin? Sie waren so gütig, mir Talent zuzugestehen und unser allergnädigster Kaiser selbst hat dieses Ihr Urtheil durch allerhöchst Seine Zufriedenheit mit meinem jugendlichen Streben zu bestätigen geruht. Warum also diese unerhörte Zurücksetzung und Verkürzung meines Talentes? Ich mag mir Übereilungen, Missgriffe, Unbekommenheiten vorzuwerfen haben - ich will sie nicht entschuldigen, aber wer darf seine Jugend frei davon sprechen? Schlechtes, und folglich des k. k. Hofburgtheaters Unwürdiges, habe ich mir nicht vorzuwerfen […]".

Add to shortlist

777

Holbein, Franz Ignaz von, Schriftsteller und Theaterdirektor (1779-1855). Eigenh. Brief mit U. [Wien], 22. I. 1844. [Wien], 22. I. 1844. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).

EUR 450.00

An die Schauspielerin Auguste Anschütz (1819-1895), bezüglich zweier Rollen, die sehr knapp aufeinander folgen: "[…] Es wäre nicht das erste Mal, daß Ihr Fleiß und Ihre Willfährigkeit über das Pflichtgemäße gethan; demnach bitte ich für den Fall, daß Sie die Gegenerinnerung nur vergessen hätten, mich jetzt noch davon zu unterrichten […]". - Nach einer schon frühzeitig abgebrochenen Beamtenlaufbahn lebte Holbein unter dem Namen Fontano als Musiker, Schauspieler, Maler und Sprachlehrer u. a. in St. Petersburg und Berlin, wo er E. T. A. Hoffmann und August Wilhelm Iffland kennenlernte. Sein bekanntestes Stück ("Fridolin", 1808) brachte ihm die Ernennung zum Hausdichter am Theater an der Wien. Nach Stationen in Bamberg, Würzburg, Prag und Hannover kehrte er als Direktor des Wiener Burgtheaters (1841-49) und Ökonomiedirektor beider Hofbühnen nach Wien zurück. Er führte u. a. 1844 die Autorentantieme am Burgtheater ein, rief verbilligte Nachmittagsvorstellungen ins Leben und war 1846 Mitbegründer des Bühnenkartellvereins.

Add to shortlist

778

Iffland, August Wilhelm, Schauspieler, Intendant und Dramatiker (1759-1814). Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. VII. 1801. O. O., 1. VII. 1801. 1 S. 4to.

EUR 550.00

Bedankt sich beim Vorsteher der k. k. Hoftheater, Freiherr von Braun, für eine goldene Dose mit hundert Stück Ducaten, die ihm dieser zum Abschied geschenkt hatte: "Ew. Wohlgeb. beehren mich mit einem Andenken, wovon ich nicht Erwartung haben konnte. Indem Sie dem Vergnügen der Kaiserstadt vorstehen, belohnen Sie in dem Sinne, den große Monarchen ihren Geschäftsverwesern einflößen. Es ist das Schicksal, daß die, welche mit Wärme die Kunst lieben, gewöhnl. weit getrennt sind. Nur Aehnlichkeit der Empfindungen hebt allen Zwischenraum! Habe ich die Freude Ihnen zu gefallen, so habe ich die Gewißheit, in der Hauptsache nie unter Ihrer Erwartung zu handeln, und also die Hoffnung Ihres Wohlwollens werth zu bleiben. Das Publ[ikum] von Wien verlasse ich mit Liebe, Rührung und einem heiligen Andenken, das, was ich beim Abschied nicht mehr reden konnte, verbürgt was ich empfinde. Ihnen danke ich diese Freude - und mit Hochachtung empfange ich das schöne Denkmahl, was Sie von meiner blühenden Periode mir übergeben. Wenn in der großen Lebensgeschichte das Band und die Kraft, die Alles umfasst, in dem liegt, dass man ahnet, sich wieder zu begegnen: so sei es die meine, wenn ich mit Rührung scheide! Friede, Freude, Genuß, Ruhe, Ausdauer und Erkanntwerden sei ihr Lohn! […]". - Gefaltet.

Add to shortlist

779

Irving, Henry, British actor (1838-1905). Portrait signed and dedicated. No place, 1893. No place, 1893. 165:107 mm.

EUR 450.00

Irving became the first actor to be awarded a knighthood, indicating full acceptance into the higher circles of British society.

Add to shortlist

780

Kean, Charles, British actor (1811-1868). Letter signed. No place, 2. II. 1838. No place, 2. II. 1838. 8vo. 1 page.

EUR 200.00

Mr. Kean regrets extremely that it is not in his power to accede to Mr. Grosskopf's request as the nature of Mr. Kean's engagement at Drury Lane theatre does not grant him the privilege of placing a name on the free list of that establishment […].

Add to shortlist