Sort by:

Arndt, Ernst, Schauspieler (1861-1942). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 1913. Wien, 1913. 165 x 125 mm. Auf Trägerkarton.

EUR 120.00

Brustbild des Schauspielers aus dem Atelier des Hofphotographen W. Weis, Wien. Gewidmet "dem charmanten, unendlich liebenswürdigen Herrn Dr. Ludwig Winter […]". Am Trägerkarton signiert. - Arndt wirkte von 1889 bis 1897 am Danziger Stadttheater und danach am Stadttheater Bremen. Nach einem Aufenthalt in Berlin gelang Arndt 1910 der Wechsel ans Wiener Burgtheater, seiner langjährigen Wirkungsstätte. 1942 wurde er im Vernichtungslager Treblinka ermordet. {BN#35894}

Add to shortlist

Arndt, Ernst, Schauspieler (1862-1942). Postkarte mit eigenh. U. O. O., 1918. O. O., 1918. 1 S. Qu.-8vo. mit eh. Adresse verso.

EUR 90.00

Seit 1910 im Ensemble des Burgtheaters tätig, war der beliebte Schauspieler auch gelegentlich im Film - so etwa in Kurt Gerrons "Bretter, die die Welt bedeuten" (1935) - zu sehen. Im Alter von 81 Jahren nach Theresienstadt und später nach Treblinka deportiert, wurde er vermutlich im September 1942 ermordet. {BN#37693}

Add to shortlist

Arndt, Ernst, Schauspieler (1862-1942). Eigenh. Postkarte mit U. Drosendorf, 27.08. und 02.11.1919. Drosendorf, 27.08. und 02.11.1919. Zusammen 3 SS. 8vo. 1 Karte mit Lochung am rechten Rand.

EUR 150.00

Bedankt sich bei dem Maler Hans Stalzer für ein ihm zugesandtes Bild (2. Nov. 1919). {BN#43707}

Add to shortlist

Arnoldson, Sigrid, schwedische Sängerin (1864-1943). Eigenh. Brief mit U. Pyrmont, Villa Schücking, 30. VI. 1889. Pyrmont, Villa Schücking, 30. VI. 1889. 6¾ SS. 8vo. Auf 2 gefalt. Doppelblättern.

EUR 400.00

An eine Freundin: "Meine liebe, süsse, einzige Loulou, Vous savez maintenant pourquoi j'ai tardé si longtemps sans vous donner mes vouvelles et je vous assure, Loulou chérie, que plusieurs fois j'ai été très tenté de ne mettre à vous écrire pour vous raconter tout, mais Alfred n'a pas voulu que quelqu'un saura notre mariage avant que sa famille le saura - Je m'imagine que la nouvelle vous a étonné beaucoup n'est-ce-pas? Je suis sure que vous ne vous en doutiez de rien! Entre nous, Alfred et moi, l'était décidé déjà depuis longtemps mais je n'ai pas voulu le faire savoir pendant le temps que je chante […]". - Arnoldson debütierte 1888 in Moskau und stand als Primadonna auf den Bühnen von St. Petersburg und Covent Garden in London. 1889 trat sie in der Opéra comique in Paris und am Teatro Argentino in Rom auf, erhielt dann ein Engagement am Covent Garden und wurde auf Gastspielen in Berlin, St. Petersburg und Amerika als "neue schwedische Nachtigall" und Nachfolgerin ihrer Landsmännin Jenny Lind gefeiert. 1907-09 war sie, seit 1888 mit Alfred Fischhof verheiratet, an der Dresdner Oper engagiert. A. wurden zahlreiche Auszeichnungen zuteil, u.a. erhielt sie den Titel einer großherzoglich hessischen Kammersängerin. 1922 bis zum Kriegsausbruch 1939 war sie als Gesangslehrerin in Wien tätig. {BN#37691}

Add to shortlist

Arnoldson, Sigrid, schwedische Sängerin (1864-1943). Eigenh. Musikzitat mit U. O. O., Juli 1905. O. O., Juli 1905. 1 S. Qu.-8vo.

EUR 250.00

Eine Notenzeile aus der Oper "Mignon" mit unterlegter Textzeile: "Connais-tu le pays où fleurit l'oranger". - Gefaltet. - Arnoldson debütierte 1888 in Moskau und stand als Primadonna auf den Bühnen von St. Petersburg und Covent Garden in London. 1889 trat sie in der Opéra comique in Paris und am Teatro Argentino in Rom auf, erhielt dann ein Engagement am Covent Garden und wurde auf Gastspielen in Berlin, St. Petersburg und Amerika als "neue schwedische Nachtigall" und Nachfolgerin ihrer Landsmännin Jenny Lind gefeiert. 1907-09 war sie, seit 1888 mit Alfred Fischhof verheiratet, an der Dresdner Oper engagiert. A. wurden zahlreiche Auszeichnungen zuteil, u.a. erhielt sie den Titel einer großherzoglich hessischen Kammersängerin. 1922 bis zum Kriegsausbruch 1939 war A. als Gesangslehrerin in Wien tätig. {BN#37692}

Add to shortlist

Arnsburg, Friedrich Ludwig, Schauspieler (1820-1891). 2 Blätter mit eigenh. U. (ausgeschnitten). O. O. u. D. O. O. u. D. Ca. 80 x 30 mm und 70 x 13 mm. Auf Umschlag montiert.

EUR 150.00

F. L. Arnsburg begann seine Bühnenlaufbahn 1839 in Brünn und erhielt dann Engagements in Danzig, Braunschweig und Köln. "1843 wurde er Mitglied des Theaterensembles in Riga, ging dann nach Königsberg und folgte 1848 einer Gastspieleinladung des Hofburgtheaters nach Wien, wo er fest angestellt wurde. Während Arnsburg auf der Bühne anfangs den Typ des Bonvivants oder Naturburschen verkörperte, verlegte er sich später auf das komische Charakterfach. 1853 wurde er zum wirklichen Hofschauspieler ernannt" (DBE). {BN#37688}

Add to shortlist

Arnsburg, Friedrich Ludwig, Schauspieler (1820-1891). Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. III. 1882. Wien, 2. III. 1882. 2 ½ SS. 8vo.

EUR 100.00

An eine namentlich nicht genannte Gräfin: "Beifolgend das Album der Frau Gräfin Pachta. Ihren Wunsch, die mir angegebenen Namenszüge zu sammeln, habe ich nicht vollständig erfüllen können. Frau Wilbrandt, die ich selbst um Ihren Namenszug ersuchen wollte, habe ich wiederholt vergebens besucht, sie war nie zuhause. Heute erfuhr ich dort, dass sie seit einiger Zeit schon mit ihrem Knaben in Klosterneuburg bei ihrer Mutter sei und dort noch länger aufzuhalten gedenke. Vielleicht gelingt es später Frau W's Handschrift zu erlangen. Von Herrn Friedrich konnte ich ebenfalls die Einzeichnung nicht erlangen, weil er unserem Gesichtskreise ganz entschwunden ist […] Ihren Dank, hochgeehrte Frau Gräfin, dafür, dass ich Ihre verehrte Frau Mama hin und wieder besuche, kann ich nicht als verdient anerkennen. Es macht mir die größte Freude und ich bin stolz darauf Ihrer Mama Gesellschaft leisten zu dürfen. Bin ich ihr doch so sehr zu Danke verpflichtet! […]". - Nach Engagements in Brünn, Danzig, Braunschweig und Köln wurde Arnsburg 1843 Mitglied des Theaterensembles in Riga, ging dann nach Königsberg und folgte 1848 einer Gastspieleinladung des Hofburgtheaters nach Wien, wo er fest angestellt wurde. 1853 wurde er zum wirklichen Hofschauspieler ernannt. {BN#37689}

Add to shortlist

Arnsburg, Friedrich Ludwig, Schauspieler (1820-1891). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, Juni 1891. Wien, Juni 1891. 163 x 110 mm.

EUR 120.00

Halbfigürliche Darstellung Arnsburgs aus dem Atelier Dr. Székely, Wien. Mit eigenh. Widmung und U. auf der Verso-Seite: "Für jede Anerkennung, die dem Künstler gezollt wird, muss dieser dankbar sein, weil solche für ihn Lebensbedingung ist". - F. L. Arnsburg begann seine Bühnenlaufbahn 1839 in Brünn und erhielt dann Engagements in Danzig, Braunschweig und Köln. "1843 wurde er Mitglied des Theaterensembles in Riga, ging dann nach Königsberg und folgte 1848 einer Gastspieleinladung des Hofburgtheaters nach Wien, wo er fest angestellt wurde. Während Arnsburg auf der Bühne anfangs den Typ des Bonvivants oder Naturburschen verkörperte, verlegte er sich später auf das komische Charakterfach. 1853 wurde er zum wirklichen Hofschauspieler ernannt" (DBE). {BN#37690}

Add to shortlist

Arnsburg, Friedrich Ludwig, Schauspieler (1820-1891). Eigenh. Quittung mit U. ("Arnsburg"). Wien, April 1881. Wien, April 1881. ½ S. Gr.-4to.

EUR 80.00

Bestätigt in seiner Eigenschaft als "Cassier des 'Schröder' Vereins" den Erhalt von 325 Gulden und 16 Kreuzern "als 10% Tantieme von der Bruttoeinnahme der zu Gunsten des Vereines 'Ausdauer' am 8. d. im Carltheater, unter Mitwirkung von 'Schröder'-Vereines-Mitgliedern stattgehabten Vorstellung ('Lorbeerbaum u. Bettelstab')". - F. L. Arnsburg begann seine Bühnenlaufbahn 1839 in Brünn und erhielt dann Engagements in Danzig, Braunschweig und Köln. "1843 wurde er Mitglied des Theaterensembles in Riga, ging dann nach Königsberg und folgte 1848 einer Gastspieleinladung des Hofburgtheaters nach Wien, wo er fest angestellt wurde. Während Arnsburg auf der Bühne anfangs den Typ des Bonvivants oder Naturburschen verkörperte, verlegte er sich später auf das komische Charakterfach. 1853 wurde er zum wirklichen Hofschauspieler ernannt" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des genannten Vereins und gestempelt; leicht knittrig und fleckig; in altem Sammlungsumschlag. {BN#25102}

Add to shortlist

Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908). Gedr. Visitkarte mit eigenh. Mitteilung u. U. O. O. u. D. O. O. u. D. 1½ SS. 6,2:10,8 cm.

EUR 65.00

An den Schriftsteller und Redakteur der Grazer Tagespost Wilhelm Rullmann: “Leider war es mir unmöglich, Sie aufzusuchen, die vorigen Nachmittagsstunden habe ich mit Geschäften zugebracht u. am Abend bin ich im Landestheater [...]”. - Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große-jüd. National-Biogr. I, zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). - Auf Briefpapier mit gedr. Wappen und l’Arronge ausweisend als “Director des Deutschen Theaters zu Berlin”. {BN#5488}

Add to shortlist

Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908). Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 19. XI. 1881. Berlin, 19. XI. 1881. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.

EUR 80.00

An Justizrat Dr. Horwitz in Berlin: "Wir bitten Sie recht sehr, morgen, Sonntag, um 4 Uhr bei uns zu essen [...]". - L'Arronge wirkte zunächst als Musiker und Kapellmeister u. a. in Köln, Stuttgart und Budapest sowie seit 1866 an der Berliner Krolloper, bevor er sich der Bühnenschriftstellerei zuwandte. 1881 erwarb er das Friedrich-Wilhelmstädtische Theater in Berlin, das er zwei Jahre später als "Deutsches Theater" eröffnete und bald zu neuem Ansehen brachte. {BN#14399}

Add to shortlist

Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908). Eigenh. Brief mit U. Berlin, 14. X. 1881. Berlin, 14. X. 1881. 1 S. Gr.-8vo.

EUR 120.00

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich komme Dienstag früh nach Wien u. wohne Grand Hotel [...]". - Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biogr. I, zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. {BN#35956}

Add to shortlist

Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908). Quittung mit eigenh. U. Berlin, 14. I. 1881. Berlin, 14. I. 1881. 1 S. 8vo. (Ausschnitt und alt auf Trägerpapiuer montiert).

EUR 60.00

Quittiert den Erhalt seiner Tantiemen für seine vom Wiener Hofburgtheater aufgeführten Stücke "Wohltätige Frauen" und "Haus Lonei". - Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biogr. I, zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). {BN#35957}

Add to shortlist

Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908). Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 18. VI. 1879. Berlin, 18. VI. 1879. 1 S. Qu.-8vo.

EUR 90.00

Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biographie I, 1925, (494), zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). {BN#2497}

Add to shortlist

Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908). Eigenh. Brief mit U. Wohl Berlin, 11. X. 1880. Wohl Berlin, 11. X. 1880. ¾ S. Gr.-8vo.

EUR 100.00

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich denke Mittwoch Nachmittag von hier abzureisen u. also Donnerstag früh in Wien zu sein. Ich wohne wieder im Lamm u. suche Sie vielleicht nach Donnerstag Vormittag auf [...]". - Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biogr. I, zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf, die Verso-Seite mit einem kleinen zeitgenössischen Eingangsvermerk; stellenweise gering fleckig und mit kleinen Randein- bzw. -ausrissen; etwas knittrig. {BN#23132}

Add to shortlist

Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908). Hektogr. Albumblatt mit eigenh. U. Berlin, 17. II. 1893. Berlin, 17. II. 1893. 1 S. 8vo.

EUR 60.00

“Ich werde so vielfach von Autographensammlern in Anspruch genommen”, heißt es auf dem hektographierten, von l’Arronge eh. unterzeichneten und mit Datum versehenen Blatt, “daß ich bedaure, Ihnen nichts weiter zur Disposition stellen zu können als meinen Namen”. - Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biogr. I, zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). - Beiliegend eine hs. biographische Notiz d. Zt. {BN#5487}

Add to shortlist

Artôt de Padilla, Lola, soprano (1876-1933). Autograph letter signed. Paris, [postmark: 5 May] without year. Paris, [postmark: 5 May] without year. 8vo. 3 pp. on bifolium. With autogr. envelope.

EUR 550.00

In French, to the composer Fernand Halphen, asking him for a ticket for her friend for the dress rehearsal on the following Saturday, as well as for a brief answer whether one is still available at all: "J'ai oublié tout à l'heure d'encore vous ennuyer de mon [!] indiscrète prière, pour un billet n'importe où pour la répétition générale Samedi - (si c'est toujours ce jour-là!!!) Ma meilleure et plus chère amie partira Samedi soir et je serais désolée si elle ne me voyait pas cette unique fois! Je vous demande encore de tâcher de m'avoir une place et je vous en serais bien reconnaissante! Dès que vous savez si je puis avoir une place mettez-moi un petit mot à la poste je vous pris [...]". - The daughter of the Belgian mezzosoprano Désirée Artôt de Padilla performed at Berlin's Comical Opera between 1905 and 1908, where she took part in the operatic premiere of "Romeo und Julia auf dem Dorf". As a member of the ensemble of Berlin's Royal Opera House she received the title of a Royal Prussian Kammersängerin in 1913. {BN#47122}

Add to shortlist

Ascher, Anton, Schauspieler (1820-1884). Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. V. 1864. Wien, 25. V. 1864. 1¾ SS. 8vo.

EUR 110.00

An einen unbekannten Freund: "Schon seit mehreren Tagen wieder aus [!] Bett gefesselt, muss ich Ihnen schriftlich ein kleines monitem zukommen lassen - Sie wissen, wie sehr ich alle Reclamen hasse - aber die versprochene für Berlin kann ich Ihnen nicht erlassen. Nicht über mich will ich viel gessagt haben - meine Bescheidenheit ist a fast sprichwörtlich geworden - da genügen einige einfache Worte, wie: ‚unser' Ascher denn auch wir Oesterreich nennen ihn jetzt mit Stolz den ‚unseren' - ‚ist er doch Gemeingut des deutschen Vaterlandes'[…] aber über die ‚deutsche Dejazet, die anerkannteste Repräsentantin der franz. Operette, die selbst in Paris keine Rivalin hat' möchte ich doch meinen guten Segen […] und vor allem über die kleine ‚Anna Mueller', die dort ganz unbekannt […]". - Der Sohn wohlhabender Eltern erhielt ersten Schauspielunterricht von Ludwig Tieck. Bis er 1839 an das Hoftheater in Wiesbaden kam, spielte Ascher an verschiedenen Provinzbühnen. Es folgten Engagements nach Dresden (1840-44), Hamburg und Königsberg (seit 1845), Kassel (1848/49). Seit 1849 war er Oberregisseur am Friedrich-Wilhelm-Theater in Berlin. 1860 ging er nach Wien an das Kaitheater, das 1863 durch einen Brand zerstört wurde. Anschließend spielte er am Carltheater in Wien, dessen Direktion er 1866 übernahm. {BN#37664}

Add to shortlist

Askonas, Paul, Schauspieler (1872-1968). Eigenh. Brief mit U. und eh. Visitenkarte. Wien, 1926 und 1929. Wien, 1926 und 1929. Zus. (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. 8vo und Visitkartenformat.

EUR 180.00

An Hans Nüchtern, dem er von einem Besuch bei Theodor Heinrich Mayer berichtet, und mit Wünschen zum Jahreswechsel. - Nach Stationen in St. Pölten, Meiningen, Berlin und Stettin kam Paul Askonas 1907 an das Deutsche Volkstheater in Wien, blieb dort bis 1920 und intensivierte während dieser Zeit seine Arbeit als Stummfilmschauspieler. 1927 trat er wieder am Berliner Deutschen Theater auf, seine letzten Einsätze hatte er in den 1930er Jahren auf Tourneebühnen. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. {BN#43826}

Add to shortlist

Aslan, Raoul, Schauspieler (1886-1958). Eigenh. Brief mit U. O. O., 10. III. 1941. O. O., 10. III. 1941. 2 SS. Qu.-8vo.

EUR 80.00

Spricht dem Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961) sein Beileid zum Tode dessen Ehegattin aus: "Vorgestern erfuhr ich durch eine Kollegin von dem schweren Schicksalsschlag der Sie getroffen. Ich weiss wohl, Lieber, dass Worte des Trostes schaal [!] und leer klingen in einem solchen Augenblick […]". - Raoul Aslan, der in Saloniki geborene Schauspieler griechisch-armenischer Herkunft, war seit 1897 in Wien ansässig. Von 1920 bis zu seinem Tod war Aslan am Wiener Burgtheater tätig, wo er als Darsteller zahlreicher klassischer Helden- und Charakterrollen (Hamlet, Mephisto, Marquis Posa, Nathan, Coriolan, Othello, Richard III. u. v. a.) brillierte; als Regisseur des Hauses war er schließlich ebenso tätig wie als Direktor (1945-48). {BN#43198}

Add to shortlist