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Ambesser, Axel von, Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller (1910-1988). Gedr. Dankschreiben mit 8 eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D. O. O. u. D. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.

EUR 40.00

An den Schauspieler Erik Frey (1908-1988) und dessen zweite Gattin Susi Witt, dem er sich für die Glückwünsche zu seinem Geburtstag bedankt: “Wie nett doch Ihr Meiner gedacht habt! Ich fürchte ich hab Eriks Geburtstag versäumt. So wünsche ich mich für Dich, Erich, noch viele Jahre bei denen ich mein Versäumnis nachholen kann! [...]”. - Nach Sationen in Hamburg, München und Berlin war der gebürtige Hamburger nach dem Zweiten Weltkrieg in Müpnchen ansässig, inszenierte u. a. Stücke von Johann Nestroy am Wiener Burgtheater und verfaßte mehrere Lustspiele. Im Film war Ambesser in knapp 40 Filmen zu sehen, über 20 inszenierte er als Regisseur. 1985 wurde ihm das Deutsche Filmband in Gold verliehen.- Erik Frey wurde 1935 von Max Reinhardt ans Theater in der Josefstadt verpflichtet, wo er bis zu seinem Tod auftreten sollte. Zu den bekanntesten seiner über 70 Filmrollen zählen Auftritte in Filmen von G. W. Pabst (‘Der Prozeß’ (1948), ‘Der letzte Akt’ (1955) und ‘Es geschah am 20. Juli’ (1955)), Wolfgang Liebeneiner (‘1. April 2000’ (1952)) und Franz Antel (‘Spionage’ (1955)). Vgl. Czeike II, 400. {BN#4312}

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Amon, Anton, Schauspieler (1862-1931). Eigenh. Widmung mit U. Wien, 12. VI. 1922. Wien, 12. VI. 1922. 80 x 110 mm.

EUR 40.00

Gewidmet Emilie Schaup "zur freundlichen Erinnerung". - Nach Gastspielen in Iglau, Bad Hall, Troppau und Karlsbad trat Amon am Deutschen Theater in Budapest auf und war seit 1889 am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert. Er zeichnete sich später vor allem als Charakterkomiker in den Stücken von Ludwig Anzengruber aus und galt als einer der besten Interpreten des Wienerischen um die Jahrhundertwende. {BN#37730}

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Amon, Anton, Schauspieler (1862-1931). Visitenkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. O. O. u. D. 70 x 115 mm.

EUR 60.00

Neujahrswünsche. - Nach Gastspielen in Iglau, Bad Hall, Troppau und Karlsbad trat Amon am Deutschen Theater in Budapest auf und war seit 1889 am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert. Er zeichnete sich später vor allem als Charakterkomiker in den Stücken von Ludwig Anzengruber aus und galt als einer der besten Interpreten des Wienerischen um die Jahrhundertwende. {BN#37733}

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Amon, Anton, Schauspieler (1862-1931). Brief mit 11 eigenh. U. [Wien], 24. IV. 1924. [Wien], 24. IV. 1924. 1 S. Folio.

EUR 120.00

An Hans Nüchtern: "Wir Endesgefertigten Mitwirkenden der heutigen Radiovorstellung ‚der Meineidbauer', nebenbei bemerkt die erste Aufführung eines Anzengruberstückes auf der Wiener Radiobühne ersuchen Sie, bei der Direktion der ‚Ravag' dahin zu wirken, dass eine derartige Störung der künstlerischen Arbeit anerkannter Wiener Künstler durch eine Unterbrechung mitten in der Szene, die bis Aktschluß auf einige Minuten aufzuschieben gewesen wäre, doch in Zukunft vermieden werde. Wir betonen, dass wir diesen Schritt nur in Wahrung Ihrer und unserer Arbeit und des Ansehens der Wiener Radiobühne unternehmen […]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. {BN#43168}

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Anatour, Marie, Schauspielerin (1856-1929). Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 4. VI. 1907. O. O., 4. VI. 1907. 1 S. Qu.-8vo.

EUR 40.00

Teilt der Redaktion des Wiener Salonblattes ihre Urlaubspläne mit. - Fehlstelle durch Ausschnitt der Briefmarke (Textverlust). {BN#37729}

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Ander, Alois, Sänger (1821-1864). Eigenh. Dokument mit U. Wien, 4. III. 1861. Wien, 4. III. 1861. 1 S. auf gefalt. Doppelblatt. Folio.

EUR 150.00

Der Opernsänger bittet das k. k .Oberst-Kämmerer Amt um einen Vorschuss von 600 Gulden, den er für die Bezahlung einer Jahresrate seiner Lebensversicherungspolice benötigt. - Mit Notizen und zwei weiteren Unterschriften. - Ander stand 1845 erstmals auf der Bühne des Wiener Hofoperntheaters und erhielt ein festes Engagement als Tenor. 1850 übertrug ihm Giacomo Meyerbeer in seiner Oper "Der Prophet" die Rolle des Johann von Leyden. Er wurde zum Kammersänger ernannt und bei Gastspielen an verschiedenen Höfen hochdekoriert. {BN#37728}

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Ander, Alois, Sänger (1821-1864). Visitenkarte mit eigenh. Widmung. O. O. u. D. O. O. u. D. 50 x 90 mm.

EUR 120.00

Neujahrswünsche. - Ander stand 1845 erstmals auf der Bühne des Wiener Hofoperntheaters und erhielt ein festes Engagement als Tenor. 1850 übertrug ihm Giacomo Meyerbeer in seiner Oper "Der Prophet" die Rolle des Johann von Leyden. Er wurde zum Kammersänger ernannt und bei Gastspielen an verschiedenen Höfen hochdekoriert. {BN#37727}

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Ander, Charlotte, Schauspielerin (1902-1969). Visitenkarte einer Grete Schütz mit eigenh. U. und... Tel.-Nr. O. O. u. D. O. O. u. D. 1 S. 43 x 100 mm.

EUR 120.00

BN#43618 {BN#43618}

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Anna Exl, Schauspielerin (1882-1969). Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. [Innsbruck, 1967]. [Innsbruck, 1967]. 1 S. Qu.-8vo. Mit hs. adr. Kuvert.

EUR 50.00

Dankeskarte an Gratulanten zu ihrem Geburtstag, hier Oberlehrer Josef Wesely. - Die Theater- und Filmschauspielerin Anna Exl, Gattin des Direktors der Exl-Bühne Ferdinand Exl, übernahm gemeinsam mit ihrer Tochter Ilse kurz vor ihres Mannes Tod 1942 die Bühne, an der sie viele Jahre als Schauspielerin tätig gewesen war; 1955 wurde das mit Volks- und Bauernstücken bekannt gewordene Unternehmen aufgelöst. {BN#19659}

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Annaud, Jean-Jacques, French director (b. 1943). Portrait postcard signed and dedicated. No place or date. No place or date. Oblong 8vo.

EUR 80.00

BN#47269 {BN#47269}

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Anschütz, Eduard, Schauspieler und Schriftsteller (1796-1855). Eigenh. Zitat mit U. Wien, 27. IV. 1833. Wien, 27. IV. 1833. 1 S. Qu.-8vo.

EUR 120.00

Ob Lieb' und Freundschaft trägt, | Ob Glück und Hoffnung lügt, | Dem Felsen gleich im Meere | Steh' ewig fest die Ehre. | Zur Erinnerung an Deinen treuen Onkel […]. - Der Bruder von Heinrich Anschütz war als Schauspieler am Wiener Hof- und Nationaltheater engagiert und daneben schriftstellerisch tätig. Er machte sich einen Namen als Verfasser von Prologen und Epilogen zu Feiern der Wiener Akademie und anderen Festlichkeiten. {BN#37723}

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Anschütz, Emilie, Schauspielerin (1795-1866). Eigenh. Brief mit U. (”Eure treugesinnte Mutter”). Teplitz, 6. VII. 1852. Teplitz, 6. VII. 1852. 2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse.

EUR 120.00

An Ihren Sohn Roderich und dessen Familie: “In größter Eile melde ich Euch, daß wir glücklich in Täplitz [!] angekommen sind. Wir mußten uns leider einen Tag hier aufhalten, da ich den zweiten Tag auf der Reise, in Folge des schlechten Nachtlagers in Prag, auf der Eisenbahn nach Aussig, meine schönen Kopfkrämpfe bekam und die nun von Aussig bis Täplitz [!] durch den Eilwagen und das schnelle Fahrens [!] so vermehrt wurden, daß ich kaum mehr das Bett erreichen konnte. Es ging indeß noch ziemlich glücklich vorüber, ein paar Tassen Kamillenthee und einige Stunden Schlaf machten alles wieder gut, und ich hätte recht gut heute nach Karlsbad reisen können, allein Vater gab es nicht zu, und so blieben wir heute hier, und reisen Morgen früh [...]”. - Emilie Anschütz (geb. Butenop) kam zwei Jahre nach ihrer Hochzeit mit dem Schauspieler Heinrich Anschütz und ein Jahr nach ihrem Debüt in Breslau 1821 ans Burgtheater, dem sie bis zu ihrem Tod angehörte (vgl. DBA I 27, 241; 27, 253; 1422, 392 und II 34, 26); in ihrer Jugend galt sie “als das beste Kätchen von Hellbronn” (Lex. d. Frau, Bd. 1, s. v.). - Ihrer beider in Wien geborener Sohn Roderich studierte Rechtswissenschaften und Philosophie, wandte sich dem Theater zu, mußte diese Laufbahn aber seiner zunehmenden Erblindung wegen aufgeben. 1852 ins Ministerium für Handel und öffentliche Bauten eingetreten, verließ er dieses im Range eines Sektionsrats. - Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt durch Öffnen der Verschlußmarke (unbedeutender Buchstabenverlust in der Adresse). {BN#8444}

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Anschütz, Heinrich, Schauspieler (1785-1865). Eigenh. Zitat mit U. Wien, Jänner 1864. Wien, Jänner 1864. 1 S. 8vo.

EUR 150.00

An ein Enkelkind: "Laß Dich vom Verstande leiten, aber verletze nicht die heilige Schranke des Gefühls. Kehre Dich nicht tadelnd vor der Welt, wie sie ist; suche gerecht zu werden, dann wirst Du Dir gerecht. | Otto Ludwig. | Denke bei Durchlesung dieser Zeilen freundlich, wenn er auch schon zu den Ruhenden unter dem Grase gehört, Deines Dich herzlich liebenden Großvaters […]". - Heinrich Anschütz gehörte von 1821 bis 1861 dem Ensemble des Wiener Hofburgtheaters an und führte dort seit 1828 auch Regie. Er war Hauptdarsteller in den Uraufführungen der Dramen Franz Grillparzers. {BN#37718}

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Anschütz, Heinrich, Schauspieler (1785-1865). Eigenh. Zitat mit U. Wien, Juli 1861. Wien, Juli 1861. 1 S. Qu.-8vo.

EUR 120.00

An ein Enkelkind: "Eh der Kaiser uns decket, hat uns die Zeit schon begraben. Denke bisweilen, wenn er auch schon zu den Ruhenden unter dem Grase gehört, in Liebe Deines Dich liebenden Großvaters […]". - Heinrich Anschütz gehörte von 1821 bis 1861 dem Ensemble des Wiener Hofburgtheaters an und führte dort seit 1828 auch Regie. Er war Hauptdarsteller in den Uraufführungen der Dramen Franz Grillparzers. {BN#37719}

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Anschütz, Heinrich, Schauspieler (1785-1865) und Anschütz, Emilie (1795-1866). Eigenh. Brief m. U. [Wien], o. D. [7. Juli]. [Wien], o. D. [7. Juli]. 3 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Umschlag.

EUR 180.00

Der Brief von Emilie Anschütz-Butenop an ihre Tochter Auguste Koberwein (1819-1895), anlässlich deren Geburtstag umfasst ca. 2 ½ SS. des Doppelblattes: […] Dein Brief hat uns recht gefreut und da es dir in Ischl so gefällt, wirst du wahrscheinlich noch länger dort bleiben und ich werde die Adresse dieses Briefes auch an Frau Pfann richten, damit du ihn sicher erhältst. Bei uns geht es ziemlich im Alten. Den ersten Juli, wo es hier wunderschön war, bin ich mit Vater um die ganze Ringstraße gefahren, was ihn sehr unterhalten hat. Die Auszieh-Träger haben ihn in seinem Ruhesessel herrlich hinunter und hinauf getragen, und weil es so gut zusammen ging, wollten wir den anderen Tag nach Pötzleinsdorf fahren und zum Mittagessen wieder in die Stadt kommen. Allein der liebe Wind verdarb uns den Spaß, und nun hatten wir es auf gestern den 6. bestimmt, allein es wurde wieder nichts daraus, weil Vater auf einmal Blasenzustände bekam, dass wir um den Arzt schicken mussten […]". Die letzte Seite verfasste Emilies Ehegatte Heinrich Anschütz: "Ich danke dir für deinen lieben Brief, der mir und Allen herzliche Freude gemacht hat. Daß du dich körperlich wie geistig wohl fühlst, ist sehr beruhigend und erfreuend für uns. Bleibe nur so lange in Ischel, als du findest, daß die dortige Luft dir wohl thut und brich den dortigen Aufenthalt nicht aus Vorliebe für Berchtesgaden zu zeitig ab. Zu deinem Geburtstage wünsche ich dir von ganzem Herzen u aus voller Seele das beste Glück, das der Himmel seinen Lieblingen nur irgend gewähren kann […]". - 1818 heiratete Heinrich Anschütz in Wien seine zweite Ehefrau, die Schauspielerin Emilie Butenop, Tochter des Schauspieldirektors Karl Heinrich Butenop. Mit ihr hatte er vier Kinder, die Schauspielerin Marie Emilie Auguste Koberwein (die mit dem Maler Georg Koberwein verheiratet war), den Dramatiker Roderich Anschütz und den Opernsänger Alexander Anschütz (verheiratet mit Elise Capitain) und eine Tochter namens Rosa Johanna Wilhelmine (geb. 1830). {BN#37720}

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Anschütz, Heinrich, Schauspieler und Regisseur (1785-1865). Eigenh. Brief mit U. und 5 weiteren Eintragungen... mit U. seiner Familie. Wien, [1864]. Wien, [1864]. Zusammen 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to.

EUR 380.00

An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884): "In freudiger Erinnerung an die früheren schöneren Tage, die wir, Sie als blühender Jüngling, ich als kräftiger Mann, in heiterer Geselligkeit miteinander durchlebten, ergreife ich die Feder, um Ihnen zur Feier Ihres vierzigjährigen Schauspieler-Jubiläums meine aufrichtigsten und herzlichsten Glückwünsche darzubringen. Möge ein gütiges Geschick Sie noch recht lange der Kunst und Ihrem lieben Familienkreis bei voller Gesundheit ungeschwächter Kraft erhalten und Sie einst noch im späten Alter die wohl verdienten Früchte eines treu und gewissenhaft durchwandelten Kunst- und Familienlebens genießen lassen. Ich fasse mich deshalb so kurz, weil ich noch Anderen Platz lassen muß ihre Gefühle gleichfalls gegen Sie auszusprechen [...]". - Es folgen Gratulationen und Erinnerungen von 5 weiteren Mitgliedern der Schauspielerfamilie Anschütz: I. Anschütz, Emilie (geb. Butenop), Schauspielerin, Frau von Heinrich Anschütz (1795-1866). - II. Anschütz, Alexander Richard, Sänger, Sohn (1815-1868). - III. Anschütz, Ernestine, Tochter (Daten nicht ermittelt). - IV. Anschütz, Roderich, Schriftsteller, Sohn (1819-1895). - V. Anschütz, Auguste (verh. Koberwein, verh. Demuth), Schauspielerin, Tochter (1819-1895). - Etwas gebräunt und mit kleineren Randläsuren. {BN#29607}

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Anschütz, Roderich, Schriftsteller (1818-1888). Eigenh. Zitat mit U. Wien, 12. V. 1862. Wien, 12. V. 1862. 1 S. Qu.-8vo. auf grünem Papier.

EUR 100.00

In unserer inneren Welt gelten wir das was wir sind, in der äußeren Welt, sind wir das was wir gelten. So verschiedene Richter giebt es auf Erden […]. - Der in Wien geborene Sohn des Schauspielers Heinrich Anschütz (1785-1865) mußte seine Theaterlaufbahn wegen zunehmender Erblindung aufgeben. 1852 ins Ministerium für Handel und öffentliche Bauten eingetreten, verließ er dieses im Range eines Sektionsrats. Vgl. DBE. {BN#37696}

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Anschütz-Butenop, Emilie, Schauspielerin (1795-1866). Eigenh. Brief. [Wien], 6. VII. 1844. [Wien], 6. VII. 1844. 2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).

EUR 150.00

An ihre Tochter, die Schauspielerin Auguste Koberwein (1819-1895): "Vater sagt so eben daß das Wetterglas sehr gefallen ist, und wir daher Morgen schlechtes Wetter haben werden. Es ist also besser, daß wir es lieber heute thun fest bestimmen, und dich in Kenntniß setzen, dass wir Morgen nicht hinaus kommen […] Wenn Vater Koberwein zu Euch gekommen wäre, so hätte es eher gehen können, weil wir alsdann, mit dem Wagen hätten gemeinschaftliche Sache machen können, allein der sagte uns gestern, wo er bei uns zu Mittag speiste, daß er Sonntag geladen wäre, […] und so käme uns die Sache allein zu hoch. Sey mir deshalb nicht böse, aber ich habe in dieser letzten Zeit zu viel Ausgaben erlitten, und habe recht Ursache, jeden Gulden zu überlegen, um so mehr, als Vater heute erklärt hat, daß wir nächste Woche reisen wollen. Verlebe also deinen Geburtstag recht froh und vergnügt; Auf jeden Fall kannst du ihn mit Georg und dem jungen Volk das dich umgiebt, wenn das Wetter schön ist, lustiger zubringen, als wenn die alten nicht gern gehenden Eltern dich umgeben […]". - Emilie und Heinrich Anschütz heirateten 1818 und hatten vier Kinder, die Schauspielerin Auguste Koberwein (die mit dem Maler Georg Koberwein verheiratet war), den Dramatiker Roderich Anschütz und den Opernsänger Alexander Anschütz (verheiratet mit Elise Capitain) und eine Tochter namens Rosa Johanna Wilhelmine (geb. 1830). Auguste Koberwein erhielt ihre Ausbildung bei ihrem Vater und spielte bereits 1831- 35 Kinderrollen am Wiener Burgtheater. {BN#37721}

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Anschütz-Butenop, Emilie, Schauspielerin (1795-1866). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.

EUR 120.00

Liebe Madame Klein! Ich sage Ihnen meinen herzlichsten Dank, mir so bereitwillig eine Loge abgetreten zu haben; Zugleich kann ich Sie versichern, daß wir den Abend sehr vergnügt zugebracht haben, und uns sowohl Ihrer Leistung als [die], der übrigen Mitglieder innigst erfreuten. Karoline hat mir gesagt, Sie würden mich bald einmal besuchen, was mich recht freuen wird […]. - Kleines Loch sowie Fehlstelle am rechten oberen Eck. {BN#37722}

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Antel, Franz, Regisseur (1913-2006). Teilnachlaß mit Photographien, Memorabilia, Urkunden und zahlreichen Widmungsexemplaren. Verschiedene Orte, meist 1980er/90er Jahre. Verschiedene Orte, meist 1980er/90er Jahre.

EUR 2,500.00

Die hier vorliegende Zusammenstellung umfaßt neben dem Drehbuch und Materialien zu zwei nicht realisierten Filmen - "Der weiße Rolls Royce" und "Die rote Prinzessin" - vorwiegend private Photographien, Urkunden, Einladungen, Grußnoten u. v. m. sowie auch 51 Widmungsexemplare von u. a. Benita Ferrero-Waldner, Walter Fritz, Dagmar Koller, Pedro Kramreiter, Johannes Kunz, Peter Kupfer, Georg Markus, Eva Menasse, Richard Nimmerrichter, Marcel Prawy, Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn und Friedrich Weißensteiner. - Antel, einer der österreichischen Regisseure mit der wohl längsten Schaffensperiode, drehte in rund 55 Jahren 79 Filme, unter denen neben zahlreichen Klamaukfilmen sich auch einige für die österreichische Filmgeschichte relevante Arbeiten befinden, darunter so unterschiedliche Werke wiewohl markante Werke wie "Hallo Dienstmann" (1952) mit Paul Hörbiger und Hans Moser, "Spionage" (1955) mit Ewald Balser und Oskar Werner, "Lumpazivagabundus" (1956) mit Paul Hörbiger und Gunther Philipp sowie "Der Bockerer" (1981) mit Karl Merkatz. - Detaillierte Verlistung auf Anfrage. {BN#17670}

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