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Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Dichter (1893-1975). Eigenh. Würdigung mit U. Wien, 5. III. 1927. Wien, 5. III. 1927. 1 S. Folio.

EUR 120.00

Wohl zur Anlaß der Feier eines Dr. Abel, wohl der Schriftsteller Hans Karl Abel (1876-1951): "Ich kenne das Wirken Dr. Abels seit zwölf Jahren. In Wort und Schrift war er es, welcher die Bestrebungen der Moderne zuerst mitförderte. Tiefgeistige, vorausdeutende Durchdringung half den neuen Ideen die Wege ebnen, bis erst langsam warmes Einfühlen breiterer Schichten anhub. Wer das Marytrium im geistigen Ringen der Kunst kennt, kann Dr. Abels Verdienst nicht genug würdigen. Auch gebührt ihm das Verdienst, in den Zeiten elendsten Niedergangs durch seine Kunstwanderungen die tausendjährige Kultur eines zu Tode getroffenen Staates fortgesetzt zu haben. Da wurden Geister und Herzen reich [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. {BN#25493}

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Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Dichter (1893-1975). Gedr. Jahresspruch mit eigenh. U. Wien, 1976. Wien, 1976. 4 SS. auf Doppelblatt. Folio.

EUR 30.00

Mit einer mehrzeiligen eh. Widmung mit U. eines Fritz Kreindl. - Beide Bll. am unteren äußeren Rand stärker fleckig und berieben. {BN#25157}

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Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Dichter (1893-1975). Gedr. Neujahrsblatt mit faks. Jahresspruch und eigenh. Grußzeile... mit U. Wien, 1974. Wien, 1974. 6 SS. auf doppelt gefaltetem Bogen. Folio.

EUR 50.00

An den Bundesminister a.d. Karl Maisel (1890-1982) und Gattin. Neben dem 28zeiligen Gedicht des Bildhauers und Lyrikers, der - schon des Lebens überdrüssig und ein halbes Jahr später diesem aus freien Stücken entsagend - den Freunden “Prosit 1974! und für alle ferneren Jahre” wünscht und ankündigt, daß dies “mein letztes Neujahrsblatt” sei, finden sich 16 Abbildungen von Ambrosis Skulpturen. - Zu Ambrosi vgl. Vollmer I, 39. - Beiliegend ein ms. Kuvert. {BN#3040}

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Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Dichter (1893-1975). Gedr. Neujahrsblatt mit faks. Jahresspruch und eigenh. Grußzeile... mit U. Wohl Wien, 1972. Wohl Wien, 1972. 4 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit ms. adr. Kuvert.

EUR 50.00

An den Bundesminister a.d. Karl Maisel (1890-1982) und Gattin. Neben dem 38zeiligen Gedicht des Bildhauers und Lyrikers finden sich auf der Innen-bzw. Verso-Seite 24 Abbildungen von Büsten Ambrosis, darunter mehrere Päpste, Bundespräsidenten und -kanzler, Komponisten und Schriftsteller. - Zu Ambrosi vgl. Vollmer I, 39. {BN#16980}

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Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Dichter (1893-1975). Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 25. XI. 1963. Wien, 25. XI. 1963. 1 S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert.

EUR 30.00

An Alois Podhajsky (1898-1973), Offizier in der österreichischen Armee und Leiter der Spanischen Hofreitschule, mit der Einladung zum Abendessen: "[...] Eingeladen sind noch: Der Herr Generaldirektor der Staatsdruckerei Dr. Sobek, der Herr Chefredakteur der Wiener Zeitung, Hofrat Dr. Stamprech mit Frau, der größte Steinmetzmeister Österreichs, der die St. Georgenskapelle in Wr. Neustadt zu renovieren verstand: Kommerzialrat Architekt, Steinmetzmeister Heinrich Cerny, dem der Herr Bundespräsident die Führung des Österreichischen Staatswappens genehmigte [...]". - Alois Podhajsky war 1939 zum Kommandeur der "Spanischen Reitschule" bestellt worden und sollte sie bis 1964 leiten. "Er erreichte eine Rückbenennung in Spanische Hofreitschule, führte einen Sommeraufenthalt an der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten für die Lipizzaner ein, erhöhte die Zahl der Pferde von 30 auf 70, beschaffte Material und Lüster für die Reitbahn, die immer noch im Einsatz sind, und führte den Galoppwechsel à tempo an der Spanischen Hofreitschule ein" (Wikipedia). Seit 1949 veranstaltete er auch zunehmend beliebter werdende Auslandstourneen der Spanischen Hofreitschule; 1958 doubelte er für den Film "Das Wunder der weißen Hengste" Robert Taylor, der Alois Podhajsky spielte. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. {BN#18387}

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Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Dichter (1893-1975). Sammlung von 10 (Portrait-)Photographien. Wien, ca. 1930-1960. Wien, ca. 1930-1960. Photographien, tw. rückseitig bedruckt. 295:240 mm bzw. 90:140 mm.

EUR 200.00

Originalphotographien, die den Bildhauer bei der Arbeit bzw. vor eigenen Werken zeigen, sowie vollendete Werke. {BN#17491}

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Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 24. II. 1956. Wien, 24. II. 1956. 1 S. Qu.-8vo.

EUR 60.00

An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für Ihre freundlichen Wünsche zu meinem 63. Geburtstag. Ich vermag 120 Kilo zu heben und 80 Kilo schwere Lasten 200 m. weit zu tragen, ohne zu ermüden und wünsche Ihnen dasselbe für diese Jahreszahl Ihres Daseins […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt eine von Ambrosi geschaffene Marmorbüste von Mrs. Campbell-Fairfax. {BN#33794}

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Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Innsbruck, 6. X. 1956. Innsbruck, 6. X. 1956. 1 S. 8vo.

EUR 60.00

An Josef Wesely: "[…] Seit Mitte Juni arbeite ich hier am Wiltener Friedhof am Aufbau eines großen Grabmals. Es wird ein Halbtempel aus 27 Tonnen polierte Granitsteine mit einer Gruft und Fundamenten 35 Tonnen Beton und 2 Tonnen Eisenarmierungen. 1957 bis 1958 schaffe ich dafür die 22 Tonnen schwere Auferstehungsgruppe in Marmor! - Der Tempel wird wohl am 20. Oktober fertig! […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi und Arbeiter beim Aufbau eines Gerüstes. {BN#33795}

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Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 7. III. 1961. Wien, 7. III. 1961. 1 S. Qu.-8vo.

EUR 60.00

An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für die Äpfel! - Das erinnert an gute alte Zeiten! Auch Michelangelo bekam Birnen, Äpfel, Märzkäse und dergleichen, wie es aus seinen Dankbriefen ersichtlich ist! […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi in seinem Atelier. {BN#33796}

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Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, Ostersonntag 1968. Wien, Ostersonntag 1968. 1 S. 8vo.

EUR 50.00

An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für Ihre Osterwünsche! - Diesmal war es ein zu kaltes Osterfest, aber was alles habe ich in meinem nicht kurzen Dasein mitgemacht! Man muß sich alle Tage am Morgen schon glücklich sagen: welches Glück, daß man nicht blind ist! - Hier sehen Sie den Anatomen bei einem präparierten Skelett eines Riesen 2 m 17![…]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi neben dem erwähnten Skelett des Riesen. {BN#33797}

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Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975). Ms. Brief mit eigenh. U ("Ambrosi, Bildhauer in... Wien). Wien, 2. IV. 1948. Wien, 2. IV. 1948. 1 S. 4to.

EUR 80.00

An Josef Wesely: "[…] Ich habe diese drei letzten Jahre so unvorstellbar mühsälige (sic) Aufbauarbeit geleistet, daß ich müde bin. Zudem ist am 15. März 1948 mein letzter am Leben gewesener Bruder gestorben und ich bin so gänzlich der Letzte eines 466 jährigen Geschlechtes. Gänzlich vereinsamt. - Hätte ich nicht meine gute Frau und meine riesenhafte Arbeitslust, wäre mein Leben das Trostloseste, das ein Mensch zu tragen hätte … bald sind es 49 Jahre, daß ich gänzlich taub bin… Leben Sie wohl und stecken Sie diesen üblen Brief in den Ofen, doch üble Gedanken hat, wer ununterbrochen bedrückt ist ….". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. {BN#33798}

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Amerling, Friedrich von, Maler (1803-1887). Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D. O. O. u. D. 1 Bl. 88 x 48 mm, auf Trägerpapier montiert.

EUR 80.00

Nur die ausgeschnittene Unterschrift "Fr. v. Amerling", im oberen Bereich etwas angestaubt. {BN#39305}

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Amerling, Friedrich von, Maler (1803-1887). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. O. O. u. D. 2 SS. 8vo.

EUR 180.00

Liebe Freunde! Vielen Dank für die beyden schönen Erinnerungen von Venedig welche beynahe das 'Davorstehen' vor den Originalen ersetzen. Daß Ihr außer der Anzeige des Richtig-Ankommens in Venedig gar so wenig geschreiben, weil doch immer der Zurückbleibende sehr neugierig u. besorgt - ist schade, besonders Louise mag doch manche Eindrücke durch das Sehen der schönen Welt u. Himmels erlebt haben. Wir mir's geht wird wohl durch das nahe Beysammenseyn zur Genüge bekannt sein u. so geht es denn immer mehr oder weniger tumultuarisch fort [...]. - Etwas fleckig. {BN#39303}

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Amerling, Friedrich von, Maler (1803-1887). Eigenh. Tuschskizze. O. O. u. D. O. O. u. D. 1 Bl. 172 x 156 mm. Beiliegend Kabinettphotographie.

EUR 400.00

Mit Tinte ausgeführte Bleistiftskizze mit Geißelungsszene. Auf dem unbeschriebenen Gegenblatt eines Faltbriefs (Siegel- und Öffnungsspuren; angestaubt und fleckig; mit zeitgenössischen Bleistiftnotizen). Beiliegend Portraitaufnahme aus dem Atelier Dr. Székely, Wien, auf Kartonträger (105 x 164 mm). {BN#39306}

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Ameseder, Eduard, Maler (1856-1939). Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, 2. V. [?] 1891. Karlsruhe, 2. V. [?] 1891. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.

EUR 80.00

An einen namentlich nicht genannten Adressaten über verschiedene aktuelle Belange: "[...] Gleichzeitig erlaube ich mir Ihnen mitzutheilen dass ich am 27. Febr. mein letztes Bild als Eilgut franco aufgegeben habe und hoffe dass dieses so wie 2 andere kleinere rechtzeitig im Künstlerhause anlangen werden [...]". - Eduard Ameseder war Schüler von Schüler von Eduard von Lichtenfels an der Wiener Kunstakademie, bildete sich dann bei Gustav Schönleber in Karlsruhe weiter fort und hielt sich von 1893 an ständig in Wien auf, wo er u. a. an der Ausgestaltung des Naturhistorischen Museums beteiligt war. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren. {BN#24082}

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Amsler, Samuel, Kupferstecher und Zeichner (1791-1849). Eigenh. Brief mit U. München, 14. V. 1832. München, 14. V. 1832. 2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 4to.

EUR 500.00

Bestätigt dem Kunsthändler Johann Sigmund Bermann (1794-1846) den Erhalt einer Zuschrift "worin Sie mir die Gründe die ich ehren muß angeben, warum Sie keine directe Bestellung auf mein Blatt machen wollen […]". - Neben einigen Zeichnungen schuf Amsler ausschließlich Kupferstiche, vor allem nach Werken von Raffael, Thorvaldsen und Schwanthaler. {BN#39302}

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Andreae, Karl, Maler (1823-1904). 2 eigenh. Briefe mit U. O. O., 1863 und 1876. O. O., 1863 und 1876. Zusammen 3 SS. 8vo.

EUR 120.00

An ein namentlich nicht genanntes Fräulein: „Als Ew. Hochwohlgeboren die Gnade hatten mir Ihren Besuch im Atelier anzusagen, war ich im Begriffe eine Reise anzutreten. Eine längere Abwesenheit u. dadurch außerordentlich gehäufte Arbeit auch die Menge an Besuch ließen mich meine Pflicht vergessen dem gnädigen Fräulein meine Rückkehr bisher anzuzeigen [...]“ (Br. v. 24. VI. 1863). - In jungen Jahren von Schadow gefördert, vollendete Andreae mit nur 20 Jahren sein großes, preisgekröntes Pfingstbild ‚Petri Predigt‘. Später als Kirchenmaler erfolgreich, war er für die Ausführung zahlreicher Wand- und Glasmalereien und Ausschmückung mehrerer Kirchen verantwortlich. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#9009}

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Andri, Ferdinand, graphic artist and painter (1871-1956). Autograph letter signed. Vienna, 18. IX. 1951. Vienna, 18. IX. 1951. Large 4to. ¼ p. With autograph envelope.

EUR 150.00

To Oscar Hans Meng[e]s in Vienna. {BN#23999}

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Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925). Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. II. 1884. Wien, 16. II. 1884. 2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.

EUR 100.00

Übermorgen sende ich das Bild Ihrer Frau Gemalin an Ihre Adresse, und sind Sie mir hoffentlich nicht böse, daß ich so spät damit fertig würde, aber in der Kunst lasst sich eben nichts zwingen. In einem halben Jahr muß das Portrait geliefert werden, bis dahin dürfen Sie die eingeschlagenen Flecken nicht geniren, und wünsche ich mir, dass Sie an dem Bilde Freude haben mögen [...]. - König Ludwig I. berief Angeli an die Kunstakademie in München, wo er sich dem Kreis um Karl von Piloty anschloß. 1862 ließ er sich in Wien nieder, stand der Wiener Künstlergenossenschaft vor und erhielt 1877 eine Professur für Porträtmalerei an der Wiener Akademie. In seiner ersten Schaffensperiode malte Angeli bevorzugt Genre- und Historienszenen, 1873 begann seine erfolgreiche Karriere als Porträtist der Wiener Adels- und Finanzwelt sowie der Höfe in Wien, Berlin, London und St. Petersburg. {BN#39344}

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Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925). 2 eigenh. Briefe mit U. ("HvAngeli"). O. O. u. D. O. O. u. D. Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 4 (= 2 Doppelblatt). Mit zwei Beilagen (s. u.).

EUR 280.00

An eine Dame, deren Kind von ihm portraitiert wurde: "Das Bild Ihres Kindes ist nicht genügend eingetrocknet, als daß ich morgen ohne Gefahr für dasselbe daran weiter arbeiten könnte. So muß ich die Sitzung auf nächste Woche verschieben [...]". - Geboren als Sohn eines Gastwirts aus ursprünglich adliger venezianischer Familie, studierte der in Ödenburg geborene Angeli an der Akademie der bildenden Künste in Wien, seit 1855 an der Düsseldorfer Akademie und von 1856 bis 59 bei Emanuel Leutze. "Nach Studienreisen durch Italien, Frankreich und die Niederlande berief ihn König Ludwig I. an die Kunstakademie in München, wo Angeli sich dem Kreis um Karl von Piloty anschloß" (DBE). 1862 ließ er sich in Wien nieder, stand von 1870 bis 72 und von 1906 bis 10 der Wiener Künstlergenossenschaft vor und erhielt 1877 eine Professur für Porträtmalerei an der Wiener Akademie. "In seiner ersten Schaffensperiode malte Angeli bevorzugt Genre- und Historienszenen wie 'Maria Stuart bei Verlesung des Todesurteils' (1857). 1873 begann seine erfolgreiche Karriere als Portraitist der Wiener Adels- und Finanzwelt sowie der Höfe in Wien, Berlin, London und St. Petersburg. Angeli wurde 1907 geadelt" (ebd.). - Beiliegend eine Portraitphotographie (94:56 mm auf etwas größerem Trägerkarton) und ein auf Karton montierter Zeitungsausschnitt mit einem Portrait des Malers. {BN#23435}

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