Ein Konvertit aus dem Umkreis Mozarts

Album amicorum des Johann von Henikstein.

Wien, Dresden, Triest, Hamburg, Danzig, Riga, Breslau, Berlin u. a., 1796 - 1799, einige spätere Einträge bis 1818.

Titel, 345 num. SS. (es fehlen die SS. 56/57, 66/67, 76/77, 87/88, 89/90, 106/107, 248/249, 278/279, 309/310, 329/330) und 11 nn. Bll. Lederbd. d. Zt. mit Deckel- und Rückenvergoldung. Qu.-8vo.

 4,500.00

Johann von Henikstein war der Sohn des Großhändlers Abraham Hönig (1745-1811; 1784 geadelt; ab 1807 Ritter/Edler von Henikstein) und seiner Frau Karoline Josefa, geb. Seligmann (1748/53-1823); 1781 trat die Familie vom Judentum zum katholischen Bekenntnis über. Johanns Bruder Joseph erwarb sich Verdienste als Direktor der Oesterreichischen Nationalbank und als eifriger Förderer der Musik, als der er in seinem Haus regelmäßig Konzerte veranstaltete und zu den Freunden Wolfgang Amadeus Mozarts gehörte.

Das mit 30 meist sehr sauber ausgeführten Federzeichnungen, Aquarellen u. a. versehene Stammbuch umfasst etwa 120 Einträge in deutscher, französischer, italienischer und englischer Sprache. Unter den Einträgern finden sich: Dr. v. Anreitter, Christoph v. Schrötter, Friedrich Pelikan, Therese v. Schrötter, Joseph Sauter, Vinzenz Zay, Alexis de Cappa, Julius v. Henikstein, G. Haeseler, D. Loehr, Daniel Abegg, Elise v. Jonak, Anton v. Uhl, Lisette Hoenigfeld, J. Loewe, Gottfried August Lutteroth, Graf Castiglioni, Ignaz Schumann v. Mansegg, Rosina Haen, Charlotte v. Specht, Therese und Felix Gourcy, Catharina Chiappone, Elisabeth v. Henikstein, Joseph v. Henikstein, Gräfin Eleonora Hendl, Philip Salomon, Fanny v. Koerber, J. Mendelssohn u. v. a. - Innen tlw. etwas fleckig; mit umlaufendem Goldschnitt; Deckel etwas beschabt und bestoßen bzw. angeplatzt.

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