[Hellwig, Mathilde, Sängerin (1825-1892)]. - Briefe an M. H. Sammlung von 9 Briefen verschiedener Verfasser sowie ein möglicherweise a. d. Hand Mathilde Hellwigs stammendes Musikmanuskript.

Frankfurt a. M., Nürnberg und Wien, 1846-53.

Zusammen 9 SS. 4to und Folio. Das Musikmanuskript: Titel und 2 SS. auf Doppelblatt. Großes Querformat. Beiliegend: Das Lied vom deutschen Mädchen ... Einblattdruck. 8vo.

 250.00

Die von namentlich nicht identifizierten Verfassern stammenden Schreiben meist mit Dank für die Teilnahme der Sängerin an karitativen Veranstaltungen.

Das möglicherweise aus ihrer Hand stammende Musikmanuskript "Jedem das Seine" für Gesang und Klavierbegleitung nach einem Text von Ignaz Jeiteles, die Musik stammt von der Künstlerin selbst. Wie am Titel vermerkt, wurde es "[z]um ersten Mahle öffentlich vorgetragen im Ödenburger Concerte".

Mathilde Hellwig (geb. Swatosch, 1825-1850) war seit 1850 mit dem Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot sen. verheiratet.

Die Briefe tls. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf ("Vom leitenden Ausschusse der Gesellschaft der Musikfreunde des oesterr. Kaiserstaates" [2], "Direction des allgemeinen artistischen und literarischen Bureaus's" [2] und "Vom Comité des Vereines zur Verpflegung verwundeter, in der Reconvaleszenz befindlicher Krieger der k.k. österreichischen und kaiserl. russischen Armee") und tls. mit Siegel (meist erbrochen).

Der beiliegende Einblattdruck mit dem Text von Karl Pfeifers "Das Lied vom deutschen Mädchen", dem gefeierten Fräulein Mathilde Hellwig, Opernsängerin des Nationaltheaters, als Zeichen der Verehrung gewidmet".

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