Press archives

Book reviews are listed with our publications.

Several of the collections and archives we offered during the past years generated considerable media attention both at home and abroad. Sometimes this attention proved helpful in selling a formerly unknown or merely unappreciated item. The following list contains most of the press features published about us since the mid-1990s, including not only important events (some comprising more than 50 international news items), but also shorter articles, often concerning a sale remarkable for the price realized.

Themen

Press archives: Ludwig Wittgenstein

Die Zeit
06.11.2003

Der Auktionsherbst wartet in Sachen Künstlerbücher und Autografen mit vielen Raritäten auf

[…] Die vierte Liber Berlin, die am vergangenen Wochenende inm Ludwig Erhard Haus stattfand, war auf 73 internationale Stände verschlankt. Das Preisniveau der Verkäufe reichte von 180 Euro für ein Plakat zur Ausstellung 50 Jahre bauhaus von 1968 (Bernhard Blanke, Berlin) bis zu 750 000 Euro für vier Originalmanuskripte des Philosophen Ludwig Wittgenstein aus dem Nachlass seiner Schwester (Inlibris, Wien), die von der österreichischen Nationalbibliothek erworben wurden. […]

Claudia Herstatt

Berlin (dpa) – Die letzten vier noch auf dem Markt erhältlichen Originalmanuskripte des Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889-1951) sind von der Österreichischen Nationalbibliothek auf einer Antiquariatsmesse in Berlin erworben worden. Die aus dem Nachlass von Wittgensteins Freund Rudolf Koder (1902-1977) stammenden Manuskripte gehörten zu den Kerntexten des Philosophen, teilte das Wiener Antiquariat Inlibris als Verkäufer nach Abschluss der Berliner Messe liber berlin mit. Die Werke waren für insgesamt 750 000 Euro angeboten worden.

Dazu zählten Schriften, die Wittgenstein als sein Lebenswerk in einem Band veröffentlicht sehen wollte und für die er den Titel «Philosophische Untersuchungen der Logisch-Philosophischen Abhandlung entgegengestellt» vorgeschlagen hatte. Unter den Originalen befinde sich auch das Redemanuskript der verschollenen «Ethik-Vorlesung», Wittgensteins Tagebücher aus den Jahren 1930-32 und 1936-37 sowie seine «Philosophischen Untersuchungen».

Berlin (dpa) – Die letzten vier noch auf dem Markt erhältlichen Originalmanuskripte des Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889-1951) sind von der Österreichischen Nationalbibliothek auf einer Antiquariatsmesse in Berlin erworben worden.

Die aus dem Nachlass von Wittgensteins Freund Rudolf Koder (1902-1977) stammenden Manuskripte gehörten zu den Kerntexten des Philosophen, teilte das Wiener Antiquariat Inlibris als Verkäufer nach Abschluss der Berliner Messe liber berlin mit. Die Werke waren für insgesamt 750 000 Euro angeboten worden.

Dazu zählten Schriften, die Wittgenstein als sein Lebenswerk in einem Band veröffentlicht sehen wollte und für die er den Titel «Philosophische Untersuchungen der Logisch-Philosophischen Abhandlung entgegengestellt» vorgeschlagen hatte. Unter den Originalen befinde sich auch das Redemanuskript der verschollenen «Ethik-Vorlesung», Wittgensteins Tagebücher aus den Jahren 1930-32 und 1936-37 sowie seine «Philosophischen Untersuchungen».

Berlin (dpa) – Die letzten vier noch auf dem Markt erhältlichen Originalmanuskripte des Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889-1951) sind von der Österreichischen Nationalbibliothek auf einer Antiquariatsmesse in Berlin erworben worden. Die aus dem Nachlass von Wittgensteins Freund Rudolf Koder (1902-1977) stammenden Manuskripte gehörten zu den Kerntexten des Philosophen, teilte das Wiener Antiquariat Inlibris als Verkäufer nach Abschluss der Berliner Messe liber berlin mit. Die Werke waren für insgesamt 750 000 Euro angeboten worden.

Dazu zählten Schriften, die Wittgenstein als sein Lebenswerk in einem Band veröffentlicht sehen wollte und für die er den Titel «Philosophische Untersuchungen der Logisch-Philosophischen Abhandlung entgegengestellt» vorgeschlagen hatte. Unter den Originalen befinde sich auch das Redemanuskript der verschollenen «Ethik-Vorlesung», Wittgensteins Tagebücher aus den Jahren 1930-32 und 1936-37 sowie seine «Philosophischen Untersuchungen».

Berlin (dpa) – Die letzten vier noch auf dem Markt erhältlichen Originalmanuskripte des Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889-1951) sind von der Österreichischen Nationalbibliothek auf einer Antiquariatsmesse in Berlin erworben worden. Die aus dem Nachlass von Wittgensteins Freund Rudolf Koder (1902-1977) stammenden Manuskripte gehörten zu den Kerntexten des Philosophen, teilte das Wiener Antiquariat Inlibris als Verkäufer nach Abschluss der Berliner Messe liber berlin mit. Die Werke waren für insgesamt 750 000 Euro angeboten worden.

Dazu zählten Schriften, die Wittgenstein als sein Lebenswerk in einem Band veröffentlicht sehen wollte und für die er den Titel «Philosophische Untersuchungen der Logisch-Philosophischen Abhandlung entgegengestellt» vorgeschlagen hatte. Unter den Originalen befinde sich auch das Redemanuskript der verschollenen «Ethik-Vorlesung», Wittgensteins Tagebücher aus den Jahren 1930-32 und 1936-37 sowie seine «Philosophischen Untersuchungen».

Die Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) hat vier wichtige Manuskripte des österreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889 bis 1951) erworben, darunter das Hauptwerk „Tractatus logico-philosophicus“.

Der Wiener Antiquar Hugo Wetscherek bestätigte gegenüber ORF.at eine entsprechende Meldung des „Standard“ (Dienstag-Ausgabe). Die Manuskripte stammen aus dem Nachlass des Musik- und Mathematiklehrers Rudolf Koder.

Stillschweigen über Kaufpreis

Neben dem „Tractatus“ wurden von Wetschereks Antiquariat Inlibris auch die „Philosophischen Untersuchungen“, die „Lecture on Ethics“ sowie die Tagebücher 1930-1932 und 1936-1937 erworben.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, laut „Standard“ dürfte er um die 600.000 bis 700.000 Euro liegen.

Der Ankauf erfolgt angesichts der hohen Investition in drei Tranchen. Die ÖNB erwirbt heuer den „Tractatus“ und die „Lecture on Ethics“, 2004 die „Philosophischen Untersuchungen“ und 2005 schließlich die Tagebücher.

Der Standard
04.11.2003

Die Nationalbibliothek erwarb vier große Manuskripte von Ludwig Wittgenstein, darunter die beiden Hauptwerke: die „Philosophischen Untersuchungen“ und den „Tractatus logico-philosophicus“.

Wien – 1920, nach Fertigstellung seiner Logisch-Philosophischen Abhandlung, besser bekannt unter dem Titel der deutschen Erstveröffentlichung 1922, Tractatus logico-philosophicus, gab Ludwig Wittgenstein, der seit 1908 in Großbritannien lebte, die Philosophie auf: Er ging zurück nach Österreich – und wurde Volksschullehrer. Zunächst in Trattenbach, später, ab 1922, für zwei Jahre in Puchberg.

Dort lernte er den Musik-und Mathematiklehrer Rudolf Koder kennen. Mit ihm führte Wittgenstein, der 1929 endgültig nach Cambridge übersiedelte, bis zu seinem Tod 1951 einen regen Briefwechsel, in dem es immer wieder um Musik und vor allem die des blinden Komponisten Josef Labor ging.

Margaret Stonborough-Wittgenstein, die Schwester des Philosophen, überreichte Koder als „Erinnerungsstücke“ an seinen Lebensfreund vier Manuskripte: neben dem Tractatus mit 53 Seiten auch das zweite Hauptwerk Wittgensteins, die Philosophischen Untersuchungen (1936/1937), weiters die Lecture on Ethics (1929) sowie die Tagebücher 1930-1932 und 1936-1937. Da aber der Nachlassverwalter über die Schenkung nicht informiert wurde, galten die Manuskripte viele Jahrzehnte als verschollen – und tauchten erst nach dem Tod von Koder beziehungsweise dessen Frau wieder auf: 1997 wurden die bis dahin unbekannten Tagebücher unter dem Titel Denkbewegungen veröffentlicht.

Koders Sohn, der Byzantinist Johannes Koder, entschloss sich vor wenigen Monaten, die Manuskripte über das Wiener Antiquariat Inlibris zu verkaufen. Und die Österreichische Nationalbibliothek schlug kurzerhand zu. Über den Preis vereinbarten die Beteiligten Stillschweigen; er dürfte aber in der Größenordnung zwischen 600.000 und 700.000 Euro liegen.

Ernst Gamillscheg, Direktor der Handschriftensammlung, hält ihn angesichts der „Perlen“, die man erwerben konnte, für angemessen: „Es handelt sich um die letzten großen Bestände, die auf dem Markt erhältlich sind oder sein können. Denn alles andere befindet sich entweder in Cambridge oder bei uns.“ So besitzt die ÖNB unter anderem viele Korrespondenzen (zum Teil als Schenkung der Familie Wittgenstein) und Vorstufen zum Tractatus. Johanna Rachinger, die Generaldirektorin, spricht daher von „einer wunderbaren Ergänzung zur bereits vorhandenen Wittgenstein-Sammlung“: Gamillscheg erwartet sich von einer Untersuchung des Tractatus-Manuskripts neue Erkenntnisse zur Werkgenese. Der Ankauf erfolgt angesichts der hohen Investition in drei Tranchen. Die ÖNB erwirbt heuer den Tractatus und die Lecture on Ethics, 2004 die Philosophischen Untersuchungen und 2005 schließlich die Tagebücher.

Thomas Trenkler
Literaturhaus Wien: Literature Headlines
04.11.2003

Die Österreichische Nationalbibliothek hat vier wichtige Manuskripte des österreichischen Philosophen Ludwig Wittenstein erworben, darunter das Hauptwerk „Tractatus logico-philosophicus“. Die Manuskripte stammen aus dem Nachlass des Musik- und Mathematiklehrers Rudolf Koder, berichtet der „Standard“ in seiner Dienstag-Ausgabe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Laut „Standard“ dürfte er um die 600.000 bis 700.000 Euro liegen. Der Ankauf erfolgt angesichts der hohen Investition in drei Tranchen. Die ÖNB erwirbt heuer den „Tractatus“ und die „Lecture on Ethics“, 2004 die „Philosophischen Untersuchungen“ und 2005 schließlich die Tagebücher.

Berlin (dpa) – Die letzten vier noch auf dem Markt erhältlichen Originalmanuskripte des Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889-1951) sind von der Österreichischen Nationalbibliothek auf einer Antiquariatsmesse in Berlin erworben worden. Die aus dem Nachlass von Wittgensteins Freund Rudolf Koder (1902-1977) stammenden Manuskripte gehörten zu den Kerntexten des Philosophen, teilte das Wiener Antiquariat Inlibris als Verkäufer nach Abschluss der Berliner Messe liber berlin mit. Die Werke waren für insgesamt 750 000 Euro angeboten worden.

Dazu zählten Schriften, die Wittgenstein als sein Lebenswerk in einem Band veröffentlicht sehen wollte und für die er den Titel «Philosophische Untersuchungen der Logisch-Philosophischen Abhandlung entgegengestellt» vorgeschlagen hatte. Unter den Originalen befinde sich auch das Redemanuskript der verschollenen «Ethik-Vorlesung», Wittgensteins Tagebücher aus den Jahren 1930-32 und 1936-37 sowie seine «Philosophischen Untersuchungen».

ORF teletext
03.11.2003

Die Österreichische Nationalbibliothek (NB) hat vier wichtige Manuskripte des österreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889 bis 1951) erworben, darunter das Hauptwerk, „Tractatus logico-philosophicus“.

Wie der „Standard“ berichtet, stammen die Manuskripte aus dem Nachlass des Musik- und Mathematiklehrers Rudolf Koder.

Neben dem Tractatus wurden auch die „Philosophischen Untersuchungen“, die „Lecture on Ethics“ sowie die Tagebücher 1930-1932 und 1936-1937 erworben.

Berliner Zeitung
01.11.2003

Berlin. Zum vierten Mal findet dieser Tage die internationale Antiquariatsmesse Liber Berlin statt. Im Ludwig-Erhard-Haus an der Fasanenstraße präsentieren noch bis Sonntag 70 renommierte Händler aus Europa und Nordamerika wertvolle Bücher, Autographen, Landkarten, Zeichnungen, Druckgrafik, Plakate und Fotografien. Zu den Spitzenstücken gehören vier Originalmanuskripte des Philosophen Ludwig Wittgenstein […].

[…] Für den Höhepunkt im Messeangebot sorgt das Antiquariat Inlibris (Wien). Originalmanuskripte des Philosophen Ludwig Wittgenstein, darunter seine Hauptwerke, gibt es hier zu kaufen. Die Werke befanden sich ursprünglich im Besitz von Wittgensteins Schwester und wurden dann an Ludwigs Freund Rudolf Koder weitergegeben (750 000 Euro). Mehr Autographen gibt es bei J. A. Stargardt (Berlin) […] sowie bei Kotte Autographs (Stuttgart) und Eberhard Köstler (Tutzing). […]

Frankfurter Allgemeine Zeitung
25.10.2003

[Aus Urheberrechtsgründen verweisen wir auf <http://fazarchiv.faz.net>.]

C[amilla] B[lechen]

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