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Albert, Eduard (Hrsg.) / Vrchlicky, Jaroslav [d. i. Emil Frida]. Neuere Poesie aus Böhmen. Anthologie aus den Werken... von Jaroslav Vrchlicky. Fremde und eigene Uebersetzungen aus dem Böhmischen herausgegeben von Dr. Eduard Albert. Wien, Alfred Hölder, 1893. Wien, Alfred Hölder, 1893. (2), X, 375, (1) SS. Ill. grüner Originalleinenband mit Goldprägung. Dreiseitiger Rotschnitt. 8vo.

EUR 75,00

Mit eigenh. griechischer Widmung und U. des Herausgebers am Vortitel verso: "[To hen kai pan.] Frau F. Hochenegg zum Andenken. E. Albert." Unter die Widmung montiert ist eine photographische Portraitvignette, wohl Albert abbildend. Der im böhmischen Senftenberg gebürtige Mediziner E. Albert (1841-1900), ein Vorkämpfer der Antiseptik, war Chirurgieprofessor zu Wien und Innsbruck. “Albert gelang vermutlich als erstem eine Nerventransplantation und eine Schilddrüsenentfernung” (DBE). Seine Widmung dürfte gerichtet sein an die Gattin seines Schülers und Assistenten Julius von Hochenegg (1859-1940), der Albert nach dessen Tod als Direktor der I. Chirurgischen Klinik nachfolgte. - Gutes, sauberes Exemplar mit mehreren hs. Bleistiftkorrekturen im Text (nicht von der Hand Alberts), hauptsächlich im Gedicht “Der Geist der Einsamkeit”, auf das sich die Widmung bezieht, aber auch in anderen Gedichten, wahrscheinlich eingetragen von Alberts Vertrautem Hochenegg bzw. seiner Frau. {BN#6705}

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Artmann, H[ans] C[arl]. Transsylvanisches Fragment. Bayreuth, The Bear Press, 1988. Bayreuth, The Bear Press, 1988. (8) SS. Mit einer handsignierten Original-Farbradierung von Uwe Bremer. Schwarze Originalbroschur. Gr.-4to.

EUR 280,00

Nr. 33 von 120 numerierten Exemplaren. Einblattdruck X der Bear Press Wolfram Benda. Vom Verfasser signiert "H. C. Artmann". - "Diese Urfassung von 'Dracula Dracula', 1964 in Berlin entstanden, wurde von Wolfram Benda und dem Hausherrn Uwe Bremer anlässlich eines Besuches auf Schloss Gümse im Sommer 1987 aufgefunden. Sie enthält die späteren Kapitel XIX, XX, XII und XXIII. Die Farbradierung wurde von Kurt Zein, Wien, gedruckt". {BN#17128}

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Ashbery, John. Selected Poems. Helsinki, Eurographica, 1991. Helsinki, Eurographica, 1991. 120, (10) SS. Pappeinband mit originalem Schutzumschlag. 8vo.

EUR 130,00

Limitierte Erstauflage. Nr. 231 von 350. Dieses Buch, herausgegeben von Rolando Pieraccini, wurde in einer Auflage von 350 Exemplaren vom Druckhaus Tipografia Nobili, gegründet 1823 in Pesaro, auf dem Spezialpapier Michelangelo, hergestellt von der Papierfabrik Magnani in Pescia, Italien, gedruckt, Sämtliche Exemplare sind numeriert und vom Autor handsigniert, der Druck wurde im Juni 1991 abgeschlossen, Exemplar Nr. 213 auf dem Titel vom Autor (1927-2017) signiert. Buchblock zweiseitig unbeschnitten. {BN#31712}

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Atwood, Margaret. Hurricane Hazel and Other Stories. Helsinki, Eurographica, 1985. Helsinki, Eurographica, 1985. 101, (2) SS. Pappeinband mit originalem Schutzumschlag. 8vo.

EUR 180,00

Limitierte Erstauflage. Nr. 183 von 350 mit eigenh. U. der Autorin am Titel. Dieses Buch, herausgegeben von Rolando Pieraccini, wurde in einer Auflage von 350 Exemplaren vom Druckhaus Tipografia Nobili, gegründet 1823 in Pesaro, auf dem Spezialpapier Michelangelo, hergestellt von der Papierfabrik Magnani in Pescia, Italien, gedruckt, Sämtliche Exemplare sind numeriert und von der Autorin handsigniert. Buchblock zweiseitig unbeschnitten. {BN#31754}

In meine Auswahl

Bernhard, Thomas. Ave Vergil. Frankfurt, Suhrkamp, 1981. Frankfurt, Suhrkamp, 1981. Kl.-8vo. 62 SS. Originalpappband mit goldgeprägtem Rückenschildchen und Original-Schutzumschlag.

EUR 800,00

Erste Ausgabe, signiert. - Beiliegend: Heldenplatz. Frankfurt, Suhrkamp, 1988. {BN#46889}
¶ WG² 42.

In meine Auswahl

Bernhard, Thomas. Frost. Frankfurt, Suhrkamp, 1972. Frankfurt, Suhrkamp, 1972. Kl.-8vo. 316, (20) SS. Original-Broschur.

EUR 750,00

Vom Autor signiert und datiert: "Thomas Bernhard / 10.09.1985 / Vienne". {BN#46886}

In meine Auswahl

Bernhard, Thomas. Frost. Frankfurt, Insel, 1983. Frankfurt, Insel, 1983. 8vo. 358 SS. Leinenband mit blauem Rückenschildchen, Schutzumschlag und Bauchbinde.

EUR 1.250,00

Nummer 89 von 1000 Exemplaren, vom Autor signiert. Bauchbinde leicht knickspurig, ansonsten makellos. {BN#46888}

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Erstlingswerk

Bernhard, Thomas. Auf der Erde und in der Hölle. Gedichte.... Salzburg, Otto Müller Verlag, 1957. Salzburg, Otto Müller Verlag, 1957. 125, (3) SS. Flexibler Originalkunststoffband. 8vo.

EUR 4.500,00

Widmungsexemplar von Bernhards erster Veröffentlichung: "Herrn Dr. Möstl herzlichst [...] Thomas Bernhard / 9. XI. 63". {BN#47696}
¶ WG² 1.

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Bernhard, Thomas. Verstörung. Frankfurt, Insel, 1967. Frankfurt, Insel, 1967. 8vo. 235 SS. Original-Leinenband mit Rückenschildchen und Original-Schutzumschlag.

EUR 2.500,00

Erste Ausgabe. Widmungsexemplar: "Für / Ingrid / 23.5.69 / in Nathal / Thomas". - Schutzumschlag mit Randläsuren, Einband leicht wasserrandig, Vorsatz mit einem Fleck auf beiden Seiten. {BN#46891}
¶ WG² 10.

In meine Auswahl

Böll, Heinrich. Damals in Odessa und andere Erzählungen. Helsinki, Eurographica, 1985. Helsinki, Eurographica, 1985. 123, (2) SS. Pappeinband mit originalem Schutzumschlag. 8vo.

EUR 150,00

Limitierte Erstauflage. Nr. 244 von 350. Dieses Buch, herausgegeben von Rolando Pieraccini, wurde in einer Auflage von 350 Exemplaren vom Druckhaus Tipografia Nobili, gegründet 1823 in Pesaro, auf dem Spezialpapier Michelangelo, hergestellt von der Papierfabrik Magnani in Pescia, Italien, gedruckt, Sämtliche Exemplare sind numeriert und vom Autor handsigniert, Exemplar Nr. 170 mit eigenh. U. des Autors am Titel datiert "Penay1989". Buchblock zweiseitig unbeschnitten. {BN#31854}

In meine Auswahl

Böll, Heinrich. Damals in Odessa und andere Erzählungen. Helsinki, Eurographica, 1985. Helsinki, Eurographica, 1985. 123, (2) SS. Pappeinband mit originalem Schutzumschlag. 8vo.

EUR 300,00

Limitierte Erstauflage. Nr. 243 von 350. Dieses Buch, herausgegeben von Rolando Pieraccini, wurde in einer Auflage von 350 Exemplaren vom Druckhaus Tipografia Nobili, gegründet 1823 in Pesaro, auf dem Spezialpapier Michelangelo, hergestellt von der Papierfabrik Magnani in Pescia, Italien, gedruckt, Sämtliche Exemplare sind numeriert und vom Autor handsigniert, Exemplar Nr. 243 mit eigenh. U. des Autors am Titel. Buchblock zweiseitig unbeschnitten. {BN#31861}

In meine Auswahl

Eigenhändige Widmung mit Datum und Namenszug

Braun, Felix. Rudolf der Stifter. Ein dramatisches Gedicht. Salzburg & Wien, Adalbert-Stifter-Gemeinde (Braumüller), 1955. Salzburg & Wien, Adalbert-Stifter-Gemeinde (Braumüller), 1955. 164, (4) SS. Original-Halbleinenband mit originalem Schutzumschlag. 8vo.

EUR 130,00

= Stifterbibliothek. Dichtung d. Zeit. Bd. 60. - Am vorderen Vorsatz die eigenh. Widmung: "Der Dichterin Hertha Staub als Dankeswunsch verehrt" (dat. Wien, 21. II. 1964). {BN#12280}
¶ WG² 62 (mit falscher Jahresangabe, 1956 statt 1955).

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Brecht, Bertolt. Der Dreigroschenroman. München, Kurt Desch, [1949]. München, Kurt Desch, [1949]. 475, (3) SS. Gelber Original-Leinenband mit Deckel- und Rückenvignette und Original-Schutzumschlag. 8vo.

EUR 500,00

Erste Ausgabe in Deutschland. - Der Roman erschien zuerst 1934 in Amsterdam bei Allert de Lange. - Schutzumschlag stellenweise repariert. Einband leicht bestoßen. Papierbedingt etwas gebräunt und einige Seiten wasserrandig. {BN#46892}
¶ WG² 18.

In meine Auswahl

Brecht, Bertolt. Die Dreigroschenoper. (The Beggar's Opera). Ein Stück mit... Musik in einem Vorspiel und acht Bildern nach dem Englischen des John Gay. Übersetzt von Elisabeth Hauptmann. Deutsche Bearbeitung von Bert Brecht. Musik von Kurt Weill. Wien, Universal-Edition, [1928]. Wien, Universal-Edition, [1928]. 79, (1) SS. Bedr. braune Originalbroschur. 8vo.

EUR 5.000,00

Erste Ausgabe. In kleinster Auflage von 300 (Oktober 1928) oder 500 Exemplaren (November 1928) erschienen. Auf dem Vorderdeckel mit dem Zusatz: "Den Bühnen gegenüber als Manuskript gedruckt. Felix Bloch Erben, Berlin-Wilmersdorf 1, Nikolsburgerplatz 3. Universal-Edition Wien-Leipzig, Nr. 8850". Der hintere Deckel mit der Angabe "Druck von Otto Maass‘ Söhne Ges. m. b. H., Wien 1. Wallfischgasse 10 – 2338 28". Dies unterscheidet unsere Ausgabe von der von Seidel verzeichneten. - Auf Seite 17 (wie auf dem Deckel) mit "171" gestempelt. Andere Exemplare mit solchen Nummernstempeln lassen darauf schließen, daß es sich wohl um die Numerierung der kleinen ersten Auflage durch den Verlag handelt. - Broschur an den Kapitalen angeplatzt, gestempelt "171", etwas knittrig und bestoßen. Buchblock gebrochen (eine Lage lose), papierbedingt minimal gebräunt. Äußerst selten. {BN#47500}
¶ Vgl. BBB 1, 107 (Druck von 1929).

In meine Auswahl

Auto-da-Fé

Canetti, Elias. Die Blendung. Wien, Reichner, 1936 (1935). Wien, Reichner, 1936 (1935). 560 SS. Farbig illustrierter Originalleinenband gestaltet von Alfred Kubin. 8vo.

EUR 1.500,00

Erste Ausgabe der ersten Veröffentlichung des 1981 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichneten Canetti (vorangegangen waren lediglich drei Übersetzungen von Romanen Upton Sinclairs). - Rücken stellenweise etwas angedunkelt, sonst sehr sauber. In diesem Zustand von größter Seltenheit. Aus der Sammlung des Frankfurter Insolvenzrechtlers Wilhelm A. Schaaf (1929-2015). {BN#46897}
¶ WG² 4. Raabe (Kubin) 537.

In meine Auswahl

Chaimowicz, Georg, Maler und Graphiker (geb. 1929). Wandlungen zu einem Bildnis des Rudolf Henz. Wien, Selbstverlag des Autors, [1982]. Wien, Selbstverlag des Autors, [1982]. 116 SS. Mit 90 Abbildungen. Originalbroschur. 8vo.

EUR 200,00

Mit einer ganzs. eigenh. Tuschzeichnung des Künstlers auf S. 4 und der darin eingeflossenen eh. Widmung für den "Herr[n] Cardinal" bzw. "[a]n Padre Reiss": "Ich bitte es gibt ärger[e] Sünden als den Chaimowicz. Dass er aus dem Henz eine drahtige Kraxn gemacht hat dafür kann ich nichts. Wir bleiben weiter bei der Avantgarde". - Die gedr. Notiz auf S. 7 gibt Auskunft über das Entstehen des Buches: "Er wollte mir beim Zeichnen nicht mehr sitzen. Später skizzierte ich ihn, während wir miteinander telefonierten. Aus der Erinnerung. Verflechtungen bis zur Gegenwart. Aufhellung. Die dritte Dimension bildet sich ab. Rhytmisch [!]. Mondzyklenhaft zur Ursprungsbahn. Weiß. Farbe aller Farbe. 'Weiße Leere'". - Georg Chaimowicz mußte 1939 mit seiner Familie vor dem Nazi-Terror flüchten und gelangte über Brünn, Prag und Amsterdam bis nach Bogota. 1949 kehrte er nach Wien zurück und studierte an der Akademie der Bildenden Künste bei Sergius Pauser, Herbert Boeckl und Martin Polasek. Ausstellungen waren u. a. in Venedig, Paris, Nizza, Monaco, Washington usf. zu sehen. - Beiliegend: Ausstellungsprospekt der Galerie Ernst Fuchs, Wien, und André Weil, Paris. Wien, o. V., 1959. Faltblatt. 6 SS. 4to. Weiters beiliegend ein ms. Lebenslauf von Ernst Fuchs, der aber wohl nicht von diesem selbst verfaßt ist. 2 SS. 4to. - Bindung gelockert, Bll. 2 und 3 lose. {BN#6554}

In meine Auswahl

Döblin, Alfred. Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf. Berlin, S. Fischer, 1929. Berlin, S. Fischer, 1929. 528, (6) SS., l. w. Bl. Originalleinenband mit rotgeprägtem Deckel- und Rückentitel, Kopffarbschnitt und Original-Schutzumschlag. 8vo.

EUR 3.000,00

Erste Ausgabe des berühmten Großstadtromans, mit dem seltenen, schön erhaltenen Originalumschlag "nach einer Salter'schen Bild- und Textcollage - die das Geschehen des Romans auf eindringliche Weise erfaßt und dabei zugleich das artistische Montageprinzip versinn'bildlicht'" (S. Fischer Verlag, Kat. Marbach 396). "Mit einem neuen, spezifisch für diesen Umschlag geschriebenen Text hat Döblin zu dem visuellen Spiel des Umschlags beigetragen. Dieser zeigt einen bunten Wortschwall kombiniert mit scheinbar naiven Szenen in der plakativen Tradition des Bänkelsangs. Salters revolutionäre Buchkunst thematisiert den Akt des Lesens, mit dem der Leser im Roman konfrontiert wird, und macht dadurch den potentiellen Käufer zum Leser, noch bevor das Buch aufgeschlagen wird. Salters Umschlagstil war der erste, der dieses Werbemittel in eine graphische Textseite umsetzte" (Thomas S. Hansen). - Kopfschnitt leicht angestaubt. Schutzumschlag mit minimalen Randläsuren. Ungewöhnlich sauberes Exemplar aus der Sammlung des Frankfurter Insolvenzrechtlers Wilhelm A. Schaaf (1929-2015). {BN#46900}
¶ WG² 24. Huguet 63. Raabe/Hannich-B. 58. 23. Schauer II, 125 (Abb.).

In meine Auswahl

Döblin, Alfred. Das Land ohne Tod. Roman. (1.-5. Tsd.). Baden-Baden, P. Keppler, 1947. Baden-Baden, P. Keppler, 1947. 326, (2) SS. Originalpappband mit Schutzumschlag. 8vo.

EUR 850,00

Vorsatzblatt mit eigenh. Widmung und U. des Verfassers, dat. Baden-Baden, 7. X. 1947: "Für Herrn Wolfgang Drews | Alfred Döblin". - Der erste Teil von Döblins Amazonas-Trilogie war erstmals 1938 bei Querido in Amsterdam erschienen. - Wolfgang Drews (1903-75) war Philosoph, Schriftsteller und Theaterkritiker. Nach 1945 gehörte er zunächst dem Kulturbeirat des Niedersächsischen Kultusministeriums an und war Vorstandsmitglied der Freien Volksbühne in Hannover. Ab 1949 wirkte er bei der "Neuen Zeitung" in München und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". - Etwas gebräunt; der Schutzumschlag etwas lädiert, Kapitale gering bestoßen bzw. angeplatzt. {BN#47000}

In meine Auswahl

Döblin, Alfred. Der neue Urwald. Roman. Baden-Baden, P. Keppler, 1947. Baden-Baden, P. Keppler, 1947. 193 SS. Originalpappband mit Schutzumschlag. 8vo.

EUR 35,00

Selbständige Neuveröffentlichung des sechsten und siebenten Buches aus dem Roman 'Der blaue Tiger' (Raabe). - Etwas gebräunt, vorderer Vorsatz fleckig; Schutzumschlag am Rücken zu 2/3 lädiert; Kapitale und Ecken gering bestoßen. {BN#47001}
¶ WG² 54. Raabe 43.

In meine Auswahl

Döblin, Alfred. Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf. Berlin, S. Fischer, 1929. Berlin, S. Fischer, 1929. 1 w. Bl., (5), 12-528, (6) SS., l. w. Bl. Originalleinenband mit rotgeprägtem Deckel- und Rückentitel, Kopffarbschnitt und Original-Schutzumschlag. 8vo.

EUR 3.000,00

Erste Ausgabe des berühmten Großstadtromans, mit dem seltenen, schön erhaltenen Originalumschlag "nach einer Salter'schen Bild- und Textcollage - die das Geschehen des Romans auf eindringliche Weise erfaßt und dabei zugleich das artistische Montageprinzip versinn'bildlicht'" (S. Fischer Verlag, Kat. Marbach 396). "Mit einem neuen, spezifisch für diesen Umschlag geschriebenen Text hat Döblin zu dem visuellen Spiel des Umschlags beigetragen. Dieser zeigt einen bunten Wortschwall kombiniert mit scheinbar naiven Szenen in der plakativen Tradition des Bänkelsangs. Salters revolutionäre Buchkunst thematisiert den Akt des Lesens, mit dem der Leser im Roman konfrontiert wird, und macht dadurch den potentiellen Käufer zum Leser, noch bevor das Buch aufgeschlagen wird. Salters Umschlagstil war der erste, der dieses Werbemittel in eine graphische Textseite umsetzte" (Thomas S. Hansen). - Schutzumschlag etwas angeschmutzt und knickspurig mit einer reparierten Stelle. Oberes Innengelenk leicht angeplatzt, Schnitt vereinzelt fleckig. Aus der Sammlung des Frankfurter Insolvenzrechtlers Wilhelm A. Schaaf (1929-2015). {BN#46901}
¶ WG² 24. Huguet 63. Raabe/Hannich-B. 58. 23. Schauer II, 125 (Abb.).

In meine Auswahl