Sortieren nach:

Bäuerle, A[dolf]. An Louise, Kaiserinn von Frankreich, bey ihrer Ankunft... in Paris, am 29. März 1810. Wien, (Anton von Haykul), 1810. Wien, (Anton von Haykul), 1810. 8 SS. [Beigebunden] II: Ders. Napoleon und Louise. Den Deutschen gewidmet von A. Bäuerle, Verfasser des Frieden-Almanachs. Ebd., 1810. 6 SS., l. w. Bl. Pappband der Zeit. 4to.

EUR 250,00

Die beiden seltenen Huldigungsschriften Bäuerles auf Marie Louise (Maria Ludovica), Tochter von Franz II. (I.), die neuvermählte Gattin Napoleons. Marie Louise war eigentlich zu großer Abneigung gegen Frankreich und Napoleon erzogen; die von Metternich aus Staatsräson ersonnene Zwangsheirat mit dem Kaiser der Franzosen verzieh sie dem Außenminister nie. Am 11. März 1810 wurde die Hochzeit in Abwesenheit des Bräutigams vorgenommen; am 1. April 1810 "fand im Schloß von Saint-Cloud die Ziviltrauung statt, am Tag darauf in der Kapelle des Louvre die kirchliche Hochzeit" (Hamann, Habsburger, 335). - Papierbedingt leicht braunfleckig. Exemplar aus dem Besitz Kaiser Franz I. (II), Titel verso mit Stempel der Fideicomißbibliothek. {BN#17131}
¶ Gilhofer (Literatur in Ö.) I, 326 (dieses Exemplar).

In meine Auswahl

Bermann, Moriz / Evenbach, Franz. Die neuen Väter der Großkommune Wien, hervorgegangen aus... der freien Wahl und dem Vertrauen ihrer Mitbürger im Jahre 1861. Wien, Keck & Comp., 1861. Wien, Keck & Comp., 1861. VI, 74, (2) SS. Mit Titelvignette in Holzstich. Mod. marmorierter Pappband mit aufgezogenem Original-Broschurdeckel. 8vo.

EUR 70,00

Kurzbiographien sämtlicher Mitglieder des 1861 gewählten Wiener Gemeinderats. - Der Historiker, Schriftsteller und Komponist Bermann (1823-95) war überdies nach Franz Gräffers Tod der einzige Autographenhändler Österreichs (vgl. Wurzbach I, 322). Seine zahlreichen biographischen Skizzen verfaßte er mit Hilfe einer "der reichhaltigsten lexikalischen Bibliotheken, bereichert durch biographische und genealogische Notaten im Manuscripte, durch das berühmte Schönfeld'sche Adelsarchiv, durch Sammlungen von historischen Documenten und Adelsschriften, Auszüge aus Archiven vieler Schlösser, Klöster und Kirchen in der Monarchie und eine werthvolle Autographensammlung" (ebd.). - Papierbedingt leicht gebräunt. {BN#18097}
¶ Gugitz 8454.

In meine Auswahl

Bidschof, Fr[anz] X[aver]. Die Frau von Mu und die Knechte. [Wien], Josef Ludwig, Josefstadt, Florianigasse Nr. 52, [1848]. [Wien], Josef Ludwig, Josefstadt, Florianigasse Nr. 52, [1848]. (4) SS. Gr.-4to.

EUR 40,00

Titel mit altem Sammlerstempel "CFG". Selten; nicht in ÖNB. {BN#15702}

In meine Auswahl

Exemplar der Luxusausgabe

Brand, [Johann] C[hristian]. Zeichnungen nach dem gemeinen Volke besonders Der Kaufruf... in Wien. Etudes prises dans le bas peuple et principalement Les Cris de Vienne. Nach dem Leben gezeichnet v. C. Brand Professor der bildenden Künste. Wien, T[ranquillo] Mollo, [nach 1798]. Wien, T[ranquillo] Mollo, [nach 1798]. Gest., kol. Titel, 45 gest. Tafeln im Originalkolorit in getönten Rahmen. Halblederband der Zeit mit Marmorbezug, hübscher Rückenvergoldung, Resten eines goldgepr. Rückenschildchens und neuerem goldgepr. rotem Deckelschildchen. Folio (348:474 mm).

EUR 35.000,00

Luxusexemplar der dritten, umfangreichsten Ausgabe der prächtigen Berufsdarstellungen; vorliegend eines jener von Schwarz (s. u.) beschriebenen "Vorzugsexemplare [mit den Kupfern] sehr sorgfältig in Aquarellfarben ausgemalt und einer lavierten Einfassung umgeben" (Schwarz, 13). - Dargestellt sind die damals im Volk verbreiteten Berufe und fliegenden Händler, wie man sie auf den Wiener Märkten antreffen konnte: Bretzenbäck, Hühnerkrämer, Wurstverkäufer, Perspektivhändler, Bierwirtsjung, Kupferstichhändler, Lorbeerblätterkrämer, Postbote, Seilerjunge, Teppichkrämer, Vogelhändler, Nachtwächter, Limonenverkäuferin, Wäscherin, Blumenstraußmädchen, Schneckenweib, Huthändlerin, Müllerin, Milchweib, Stubenmädchen und viele mehr. Die Vorlagen zeichnete der Wiener Maler und Kupferstecher Johann Christian Brand (1722-95), der als Kammermaler und später als Professor an der Kunstakademie in Wien wirkte. Das Werk war zuerst 1775-76 mit 40 Tafeln, als zweiter Druck der Erstausgabe 1780 ebenfalls mit 40 Tafeln und dann 1796 mit nur 38 Tafeln erschienen, zu denen dann in der dritten Auflage noch sieben neu entworfene Tafeln hinzukamen. Diese Ausgabe erschien in einer unkolorierten und einer kolorierten Version sowie in der vorliegenden Luxusausgabe, die zusätzlich farbig getönte, getuschte Umrahmungen und eine besonders feine Kolorierung aufweist. - Ecken bestoßen; Kapitale lädiert. Innen zu Beginn im breiten weißen Rand unbedeutend fingerfleckig; die meist nur gebräunt anzutreffenden Tafeln hier sehr sauber und in frischen, hübschen Farben koloriert; das Velinpapier ungewöhnlich frisch. Herausragendes Exemplar. {BN#28555}
¶ Beall Ö 5. Kaut 6. Vgl. Lipperheide Ebb 1. Colas 423. Hiler 110. Massin 219. I. Schwarz, Der Wiener Kaufruf von Brand, 13-15.

In meine Auswahl

Camesina, Albert. Niclas Meldeman's Rundansicht der Stadt Wien während der... Ersten Türkenbelagerung im Jahre 1529. Wien, Carl Gerold's Sohn, 1869. Wien, Carl Gerold's Sohn, 1869. XVIII, 41 SS. Halbleinenband. 4to.

EUR 250,00

Mit einem erläuternden Vorwort von Carl Weiss, Archivar und Bibliothekar der Stadt Wien und einigen Steindrucken von Albert Camesina. Der Meldemann-Plan ist eine einzigartige und authentische Darstellung der Ersten Türkenbelagerung Wiens, heute im Besitz des Wien Museums. - Der Einband braunfleckig und an den Kanten bestoßen. Titelblatt minimal braunfleckig. {BN#33030}
¶ Gugitz 670. Slg. Mayer 509. ADB XXI, 292.

In meine Auswahl

Camesina, Albert. Plan der Befestigungen und der Höhenverhältnisse der Häuser... der Stadt Wien im Jahre 1566. Herausgegeben von dem Gemeinderathe der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien. Wien, Alfred Hölder, 1880. Wien, Alfred Hölder, 1880. Mehrfach gefalteter Plan (84:102 cm). In bedr. Originalumschlag. Qu.-Folio.

EUR 300,00

Für die Topographie Wiens im 16. Jhdt. bedeutender Plan. - Mit einem einem kleinen Einriß in der Faltung. {BN#25213}
¶ Gugitz 12.564.

In meine Auswahl

Caraccioli, [Louis Antoine]. Leben Josephs des Zweyten. Nebst den Briefen desselben... an den General Fragen d'Alton während der Unruhen in Brabant. Aus dem Französischen. Leipzig, Karl Franz Köhler, 1791. Leipzig, Karl Franz Köhler, 1791. (12), 414 SS. Mit gest. Portrait als Titelvignette. (Beigebunden) II: [Pezzl, Johann]. Anekdoten und Charakterzüge von Kaiser Joseph II. Nebst einer Skizze seines Lebens. Wien und Leipzig, o. Dr., 1790. Drei Teile. 126, (2) SS. 128 SS. 96 SS. (Beigebunden) III: [Gottschling, Paul Rudolf]. Unterthänigstes Flehen an Kayser Joseph den Andern, die so schwere Strafe der Schiffziehenden in Ungarn in etwas allergnädigst zu mildern; entworfen von einem im Auslande lebenden siebenbürgischen treuen Unterthan. [Dresden, Selbstverlag?], 1787. 14 SS. Blaugrauer Interimspappband. Verblaßter dreiseitiger gesprenkelter Rotschnitt. 8vo.

EUR 580,00

Interessanter josephinischer Sammelband. I: Erste deutsche Ausgabe von Caracciolis "Vie de Joseph II, empereur d'Allemagne". Übersetzt von Gottlieb Benjamin Reichel. "Enthält auch: Joseph II, [Recueil de lettres originales au général D'Alton] Briefe an den General d'Alton" (Fromm). - II: Erste Ausgabe von Pezzls mehrfach aufgelegter Vita von und Anekdotensammlung um Joseph II. in drei Teilen. - III: Der gebürtige Hermannstädter Paul Rudolph Gottschling (1721-1805) lebte als Buchhalter in Bautzen, ab 1783 als Schriftsteller in Dresden. Seine Eingabe an Joseph II., betreffend die Strafe des Schiffziehens (als Ersatz für die 1787 abgeschaffte Todesstrafe absichtlich möglichst grausam gestaltet), wird von Wernigg als "österreichischer Druck" geführt, von allen anderen Quellen aber als Dresdner Druck angegeben. - Teils braunfleckig. Aus der Bibliothek des großen Privatgelehrten, Sammlers und "Josephinikers" Max von Portheim (1857-1937) mit seinem Exlibris mit eigenh. Numerierung "4070" am vorderen Innendeckel. Seltenes Provenienzexemplar, da die Portheimsche Sammlung größtenteils in die Wienbibliothek im Rathaus (vormals Wiener Stadt- und Landesbibliothek) eingegliedert wurde. {BN#19145}
¶ I: Fromm 4509. II: Slg. Mayer I, 233. Vgl. Wurzbach XXII, 161. Nicht bei Holzmann/Bohatta. - III: Wernigg 6096. Holzmann/Bohatta II, 3423 ("Dresden"). Kläbe (Neuestes gel. Dresden, 1796), in: DBA I 411, 145 ("Dresden, Selbstverlag"). Hamberger/Meusel II, in: ebd., 147. Otto (Lex. d. Oberlaus. Schriftst.) Nr. 15, in: ebd., 151.

In meine Auswahl

Castelli, Ignaz Franz. Gedichte in niederösterreichischer Mundart. Sammt allgemeinen grammatischen Andeutungen... über den niederösterreichischen Dialect überhaupt, und einem Idioticon zur Verständlichmachung der in diesen Gedichten vorkommenden, der n.ö. Mundart ganz eigenthümlichen Wörter. Wien, Selbstverlag, 1828. Wien, Selbstverlag, 1828. (8), 248, (2) SS. Bedruckter Originalpappband. 8vo.

EUR 200,00

Erste Ausgabe der berühmten Mundart-Gedichtsammlung, hier mit eigenhändiger Autorenwidmung im vorderen Innendeckel: "Zum Andenken an den Verfasser | Lilienfeld 25/6 [1]841 I F Castelli". - Wie meist ohne das Portrait; der Einband etwas fleckig. {BN#17219}
¶ Goedeke IX, 59, 37. Wurzbach II, 305. Rabenlechner I, 102. WG 53.

In meine Auswahl

Castelli, Ignaz Franz. Wiener Lebensbilder. Skizzen aus dem Leben und Treiben... in dieser Hauptstadt. Wien, F. Tendler, 1835. Wien, F. Tendler, 1835. 2 Bde. (4), 182, (2) SS. (2), 189, 3 SS. Neuere Pappbände unter Verwendung der zeitgenössischen bedruckten Originalbroschur. Kl.-8vo.

EUR 120,00

Zweite Ausgabe der erstmals 1828 erschienenen Erzählungen aus dem Wiener Leben. - Titel gestempelt, innen teils etwas braunfleckig, heraldisches Exlibris auf der Titelrückseite. {BN#10790}
¶ Slg. Mayer 5033. Goedeke IX, 60, 28.

In meine Auswahl

Castelli, Ignaz Franz. Wiener Lebensbilder. Skizzen aus dem Leben und Treiben... in dieser Hauptstadt. Wien, F. Tendler, 1828. Wien, F. Tendler, 1828. (4), 202, (2) SS. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. Kl.-8vo.

EUR 150,00

Erste Ausgabe der Erzählungen aus dem Wiener Leben. - Innen wie stets gleichmäßig etwas gebräunt. {BN#21335}
¶ Slg. Mayer 2242, 5033. Hayn/Gotendorf VIII, 432. Goedeke IX, 60, 28.

In meine Auswahl

Cerfoglio, Giuseppe. Ad imperatricem Mariam Ludovicam S. A. M. S.... Francisci I. Austriae Imperatoris, et Regis Augustam conjugem inauguratam Hungarorum Reginam. Wien, Anton Strauß, 1808. Wien, Anton Strauß, 1808. 7, (1) SS. Zeitgenöss. Papierfalz. Folio.

EUR 70,00

Einzige Ausgabe. - Eulogie auf die in Preßburg vollzogene Krönung der Maria Ludovica Beatrix (1787-1816), dritte Gattin von Franz I. (II.) und später gut mit Goethe bekannt, zur Königin von Ungarn. Erst im selben Jahr hatte sie den vierzigjährigen, zweimal verwitweten Kaiser in Wien geehelicht, "wobei ihr jüngster Bruder Karl Ambros, Fürstprimas von Ungarn, die Trauung vornahm" (Hamann, Habsburger, 333). "Es gelang ihr, wie seinerzeit Maria Theresia und später Kaiserin Elisabeth, die Ungarn zu begeistern und zu Hilfeleistungen finanzieller und militärischer Art zu motivieren" (ebd., 334). - Horizontale und vertikale Knickfalten. Titel etwas angestaubt; erstes und v. a. letztes Blatt etwas sporfleckig. {BN#14603}

In meine Auswahl

Chimani, Leopold. Gemeinnützige Unterhaltungen für die Jugend des österreichischen Kaiserstaates.... Wien, Anton Doll, 1814. Wien, Anton Doll, 1814. (2), 234, (2) SS. Mit gest. Frontispiz. Zeitgenöss. Pappband als elegantes Halbleinenimitat mit goldgepr. Rückentitel. Dreiseitiger Farbschnitt. 8vo.

EUR 200,00

Einzige Separatausgabe (zugleich als 5. Band der 6bändigen Reihe "Vaterländischer Jugendfreund" erschienen). - Der von Maillard gezeichnete und von L. Blaschke gestochene Titelkupfer "Ansicht des Thals von St. Helena bey Baden" bildet die Ruinen Rauheneck und Rauhenstein ab. Unter den zahlreichen Beiträgen für die Jugend auch zwei umfassende topographisch-historische Beschreibungen der Stadt Baden mit ihren Bädern und von Stift Heiligenkreuz. - Einband leicht berieben; Titel unbedeutend braunfleckig. Am vorderen Innendeckel gedr. Widmungsschildchen, das den Band als Schulpreis für den Gymnasiasten Michael Pfundner im Jahre 1846 ausweist. {BN#18640}
¶ Vgl. Wurzbach II, 342. Kosch II, 583. Giebisch/G. 51. Goedeke VI, 561, 14. Nicht bei Seebaß, Hobrecker, Wegehaupt etc.

In meine Auswahl

[Cosmographische Gesellschaft]. Kurze Nachricht von der Verfassung und den Beschäftigungen... des Cosmographischen Instituts in Wien seit seinem Anfange bis zum Jahre 1811. Zweyte Auflage. Wien, o. Dr., 1811. Wien, o. Dr., 1811. 47, (1) SS. Mit Holzschnittvignette am Titel. Broschur um 1850. 8vo.

EUR 150,00

Beschreibung von Geschichte und Tätigkeit des 1797 von Joseph Frh. v. Liechtenstern (1765-1828) errichteten Wiener "Cosmographischen Instituts", das die 1790 gegründete "Cosmographische Gesellschaft" ablöste. "Viele berühmte Gelehrte aus aller Welt waren seine Mitarbeiter [...] Durch [Liechtensterns] Institut entstand in Wien eine einzig dastehende Geographen. und Kartographenschule, aus der u. a. Kindermann, Sartori, Blumenbach und Schweickhardt hervorgingen, die zur Popularisierung der vom k. Gen.-Quartiermeisterstab aufgenommenen Spezialkarten verschiedener österr. Provinzen wesentlich beitrugen" (ÖBL V, 207). - Eine entsprechende retrospektive Publikation bis aufs Jahr 1810 war bereits im Vorjahr erschienen (worauf sich der Titelvermerk "Zweyte Auflage" bezieht). - Durchgehend braunfleckig. Etwas spätere Archivbroschur mit aufgedr. Jahrzahl am Vorderdeckel sowie alten Stempelungen. {BN#19689}
¶ Nicht bei Holzmann/Bohatta.

In meine Auswahl

Das Carroussel zu Wien 1894. Festblatt. Programm zum Carroussel in der k. k. Hof-Reitschule... am 21., 23., 24. und 25. April 1894. (Wien, Steyrermühl, 1894). (Wien, Steyrermühl, 1894). IV, 24 SS. Mit einer Falttafel und zahlr. Textillustrationen. Halbleinenband der Zeit mit aufgezogenem Original-Deckeltitel. Folio.

EUR 250,00

Seltene Programmpublikation zum 1894 veranstalteten "Carroussel", einem höfischen Kostümfest, zu dem die Einholung Kaiserin Elisabeth Christines durch Karl VI. im Jahre 1713 die historische Folie abgab. - Zu Beginn minimal stockfleckig; Einband vom Buchblock gelöst. Widmungsexemplar des Mitherausgebers und hauptsächlichen Autors, Arpád Györy de Nádudvar (1861-1942), Konzipist des Haus-, Hof- und Staatsarchivs, mit seiner eigenh. Widmung an den Kremsmünsteraner Pater Friedrich Mayer: "Meinem lieben Freunde P. Fritz Mayer in treuer Anhänglichkeit, Arpád Györy. 18/III 96". Stempel der Bibliothek des Benediktinerstifts Kremsmünster am Titel. {BN#23271}

In meine Auswahl

Deinhardstein, [Johann Ludwig Ferdinand]. Erzherzog Maximilians Brautzug. Dramatisches Gedicht in fünf Abtheilungen.... Nach dem Teuerdanck. Wien, Carl Gerold, 1832. Wien, Carl Gerold, 1832. (8), 114 SS. [Beigebunden]: Dr. Römer [d. i. ders.], Stradella. Drama in drei Akten, nach Deinhardstein’s gleichnamiger Novelle. Prag, Buchler, Stephani und Schlosser, 1828. 83, (1) SS. Marmorierter Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und etwas Rückenvergoldung. Lesebändchen. Marmorierter Schnitt. 8vo.

EUR 120,00

Erstausgaben. - Das Stück "Stradella" (hier erstveröffentlicht als 2. Bändchen von S. W. Schießlers "Neuem deutschen Original-Theater") ist eine dramatische Bearbeitung der in der 'Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur [...] und Mode' 1826 erstmals gedruckten Novelle des Verfassers. Der Wiener Schriftsteller J. L. Deinhard-Deinhardstein (1790-1859) trat seit 1811 "als Lyriker und Verfasser von Lustspieleinaktern an die Öffentlichkeit und wurde 1827 Prof. der Ästhetik an der Wiener Univ. sowie am Theresianum. 1829-41 nebenberuflich, anschließend bis 1848 als Regierungsrat an der Polizeihofstelle Zensor, redigierte er 1829-49 die 'Wiener Jahrbücher der Litteratur' und verfolgte - trotz der Mitarbeit u. a. von Goethe und den Brüdern Grimm - eine patriotisch-restaurative Linie. Als Dramaturg und stellvertretender Direktor des Burgtheaters 1832-41 engagierte er namhafte Schauspieler und führte vorwiegend publikumswirksame Schauspiele (u. a. von Bauernfeld und Halm) auf. Deinhardstein schrieb selbst zahlreiche Dramen und gilt als Begründer der sogenannten 'Künstlerlustspiele'" (DBE). - Teils minimal fleckig bzw. etwas gebräunt. Am vorderen Innendeckel eh. Besitzvermerk "U. Riehs mp.ria" {BN#5140}
¶ WG² 12. Gilhofer-Lit. in Ö. 743 (dieses Ex.). - I: Slg. Mayer 5112. Slg. Eckl. I, 281. Goedeke IX, 97, 38. Wurzbach III, 207. Giebisch/Gugitz 58. Teatralia Radenin 4281. - II: WG² 6. Goedeke IX, 95, 30. Giebisch/Gugitz 58.

In meine Auswahl

[Döbling] Döbling. Eine Heimatkunde des XIX. Wiener Bezirkes. Wien, Selbstverlag der Arbeitsgemeinschaft "Heimatkunde Döbling", 1922. Wien, Selbstverlag der Arbeitsgemeinschaft "Heimatkunde Döbling", 1922. 3 Bde. 666, (2) SS. Mit zahlr. Abbildungen und Plänen im Text und auf Tafeln. Bedr. Originalbroschur. Gr.-8vo.

EUR 150,00

Band 1 über das Landschaftsbild des Bezirks, die geologischen Verhältnisse, Geschichtliches sowie Sagen und Geschichten; Band 2 über Ober- und Unter-Döbling, Geistiges Leben und Literatur, Ortsgeschichte von Unter- und Ober-Sievering, Chlaitzing, Himmel- und Hermannskogel, über Grinzing und über den Weinbau in Döbling; Band 3 u. a. über Heiligenstadt, Nußdorf, Kahlenbergerdorf, Leopoldsberg, Kahlenberg und Josefsdorf, Sagen und Geschichten, Orts-, Gassen- und Flurnamen, das Verkehrswesen, die Parkflora und die Flora des Buchenwaldes. - Innen in gutem Zustand, die Umschläge stark lädiert; Bd. 3 mittig gebrochen. {BN#21925}
¶ Slg. Mayer 1451. Gugitz IV, 16682.

In meine Auswahl

Dörfler, Adolf Ferdinand. Sagen aus Innsbruck's Umgebung mit besonderer Berücksichtigung des... Zillerthales. Innsbruck, Verlag der Wagner'schen Universitäts-Buchhandlung, 1895. Innsbruck, Verlag der Wagner'schen Universitäts-Buchhandlung, 1895. (10), 151, (5) SS. Bedr. Originalbroschur. 8vo.

EUR 40,00

131 Zillertaler Sagen gesammelt und herausgegeben von Adolf Ferdinand Dörfler. - Bindung stark gelockert; Einband teils lose. {BN#32514}

In meine Auswahl

Dückher von Haslau zu Winckl, Franz. Saltzburgische Chronica, das ist: Beschreibung, deß Lands, Stifftung... und denckwürdiger Geschichten [...]. Salzburg, Johann Baptist Mayr, 1666. Salzburg, Johann Baptist Mayr, 1666. (12), 361, (5) SS. Mit gest. allegorischem Frontispiz, gest. Faltkarte, 4 (statt 6) teils gefalt. Kupfertafeln und 7 Textkupfern sowie zahlr. Wappenholzschnitten im Text. Pergamentband der Zeit mit goldgepr. Rückenschildchen. Qu.-4to.

EUR 1.500,00

Einzige Ausgabe. "Das erste deutsche geschichtliche Werk über dieses Land" (ADB). Wichtige Chronik mit dem schönen allegorischen Frontispiz von G. A. Wolfgang nach B. Schramann, der Ansicht von Salzburg aus der Kavaliersperspektive und den hübschen Ansichten von Hellbrunn, Werfen und Residenzplatz in Salzburg (alle auf Tafeln) sowie den Ansichten von Laufen, Titttmoning, Hallein, Radstadt, Mühldorf, Friesach und St. Andrä im Lavanttal (im Text); ferner mit der Holzschnitttwappen der Erzbischöfe. Die großformatige Kupferkarte mit kl. Bugeinriß (ohne Bildberührung); die Textkupfer wie meist etwas dunkel im Abdruck. Es fehlen die Kupfertafeln mit den Ansichten von Maria Saal und Wolfgangsee. Im ganzen schönes, wenig gebräuntes Exemplar im ersten Einband. {BN#45187}
¶ Nebehay/Wagner 150. ADB V, 456.

In meine Auswahl

Ebersberg, J[osef] S[igmund] (Hrsg.). Der Österreichische Zuschauer. Zeitschrift für Kunst, Wissenschaft und... geistiges Leben. Wien, (J. P. Sollinger für das) Expeditions-Comptoir, 1840. Wien, (J. P. Sollinger für das) Expeditions-Comptoir, 1840. 2 Bde. in einem. IV, 404 SS. IV, 405-792 SS. Die Titel und Quartalsinhaltsverzeichnisse in blau und schwarz gedruckt. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. 8vo.

EUR 180,00

Nummern 1-77 (1. Jänner- 26. Juni) des Jahrgangs 1840. Schließt ein: Blätter für geistige Thätigkeit, wissenschaftliche Erörterungen und nützliche Studien (Jg. 1840, Nrn. 1-26). Der Wiener Schriftsteller und Journalist J. S. Ebersberg (1799-1854) arbeitete als Erzieher und Sekretär in Adelshäusern und gründete 1824 die Jugendzeitschrift "Feyerstunden der edleren Jugend", die er seit Oktober 1835 als dreimal wöchentlich erscheinender "Österreichischer Zuschauer" weiterführte und zunehmend in eine Zeitschrift für Erwachsene umgestaltete. Nr. 57 enthaält u. a. einen Artikel über die "Wirksamkeit des Conservatoriums der Musik in Wien". 1841 wurde die Zeitschrift in den "Wiener Zuschauer" überführt. "1848 hoffte er gleich den Besten seiner Zeit der Freiheit entgegen. Als er diese aber bald durch Radikalismus und Ausschreitungen gefährdet sah, führte er einen einsamen Kampf als verhöhnter und auch am Leben bedrohter Publizist für ein konservatives, besonnenem Fortschriftt nicht abgeneigtes Staatsideal monarchistischer Prägung fort" (NDB). Zuletzt zunehmend politischer geworden, erschien das Periodikum ab 1849 wieder unter dem alten Titel, nach Ebersbergs Tod an der Cholera 1854 wurde sie sogar noch bis 1857 weitergeführt. - Einband berieben, Gelenke angeplatzt, Rücken an den Kapitalen mit Lederstreifen verstärkt. Titel mit zeitgenössischem Sammlerstempel "F.S." {BN#21351}
¶ ORBI 3,2:1078. NDB IV, 251. ÖBL I, 209.

In meine Auswahl

Eble, Burkard. Die Bäder zu Gastein. Ein monographischer Versuch. Wien, Leopold Grund, 1834. Wien, Leopold Grund, 1834. (2), VIII, (4), 268, (6) SS. Bedr. Originalkartonage. 8vo.

EUR 200,00

Einzige Ausgabe. - Der württembergische Mediziner Burkard Eble (1799-1839) studierte seit 1815 in Wien am Josephinum und wurde Oberarzt am Garnisonsspital. 1830 zum Chirurgen und Ophthalmologen promoviert, wurde er 1832 Regimentsarzt, dann Bibliothekar am Josephinum. - Etwas braunfleckig; Titel mit alten Bibliotheksstempeln (ausgeschieden); Rücken teils defekt. {BN#25812}
¶ Doblhoff 222. Wurzbach III, 417. Hirsch/H. II, 373. Vgl. ÖBL I, 210.

In meine Auswahl