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Amann-Neusser, Gabriele, Violinistin (geb.1865). Eigenh. Albumbl. mit U. O. O. u. D. O. O. u. D. 1 S. 110 x 144 mm.

EUR 90,00

Seines Glückes Schmied - Stolzer Ruhm! Seines Unglückes Meister - Heldenthum!. {BN#34693}

In meine Auswahl

Ambros, August Wilhelm, Musikwissenschaftler und Komponist (1816-1876). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. O. O. u. D. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.

EUR 120,00

An eine Gräfin: “Ihre gütigen Zeilen haben mir große Freude gemacht, und mit dem wärmsten Dank nehme ich die für mich so ehrenvolle Einladung für den nächsten Samstag an [...]”. - Der promovierte Jurist mit abgeschlossener Musikausbildung am Konservatorium und an der Akademie in Prag schrieb für Robert Schumanns ‘Neue Zeitschrift für Musik’, wurde Staatsanwalt und später Dozent und Professor am Konservatorium. 1872 wurde er an das Justizministerium in Wien berufen, erhielt dort eine Professur am Konservatorium und unterrichtete Erzherzog Rudolf in Kunstgeschichte. Seine musikwissenschaftlichen Forschungen sind zusammengefaßt in ‘Geschichte der Musik’ (4 Bde., 1862-78). Ambros komponierte u. a. eine Ouvertüre zu William Shakespeares ‘Othello’ und vertonte Texte von Goethe und Joseph von Eichendorff. Vgl. MGG I, 408-413. {BN#6774}

In meine Auswahl

Amerling, Melitta, Sängerin (1898-?). Eigenh. Widmung mit U. Berlin, 4. IV. 1931. Berlin, 4. IV. 1931. 1 S. 8vo.

EUR 80,00

Ein Autogramm zur freundlichen Erinnerung für einen unbekannten Empfänger. {BN#43859}

In meine Auswahl

Amerling, Melitta, Sängerin (1898-nach 1946). Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Kopenhagen, 23. X. 1928]. [Kopenhagen, 23. X. 1928]. 1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse und einigen weiteren U.

EUR 60,00

An Mitzi von Amerling mit Grüßen aus Kopenhagen. - Die aus Wien stammende Altistin und Sopranistin war u. a. in Bayreuth, Berlin, Braunschweig, Chemnitz, Dortmund, Dresden, Duisburg, Essen, Gablonz und Wien engagiert. {BN#43845}

In meine Auswahl

Ancina, Giovanni Giovenale, Komponist und Theologe (1545-1604). Eigenh. Exzerptensammlung. O. O. u. D. O. O. u. D. 2 SS. (zus. 39 Zeilen). In lateinischer Sprache. 8vo. In altem Sammlungsumschlag.

EUR 2.500,00

Das wohl aus einem von Ancina angelegten Florilegium bemerkenswerter historischer Ereignisse entnommene Blatt enthält eine Beschreibung der in vielen Fassungen überlieferten Pariser Hostienschändung von 1290, bei der ein Jude die Hostie mit dem Messer wie auch mit kochendem Wasser malträtiert, worauf das Sakrament zu bluten beginnt. Auf der Rückseite findet sich ein Johannes Zonaras entnommener Bericht über das Leiden des wassersüchtigen Kaisers Heraklius, dem beim Wasserlassen der Harn ins Gesicht zu spritzen pflegte, so daß seine Ärzte besondere Schutzschirme für seinen Unterleib ersinnen mußten. Außerdem zum Gotenkönig Athalarich als Beispiel für den Schaden schlechter Bildung von Jugendlichen, dem Ludwig IX. von Frankreich sowie die Heiligen Bernhard und Petrus von Cluny gegenübergestellt werden. - Der an den Universitäten von Montpellier, Turin und Pavia ausgebildete Humanist gelangte 1574 als Botschafter des Herzogs von Savoyen nach Rom, wo er Theologie zu studieren begann und schließlich die Bekanntschaft Filippo Neris machte, der ihn für die neugegründete Kongregation der Oratorianer gewann. 1602 wurde er schließlich zum Bischof von Saluzzo geweiht, wo er am "31. August 1604 von einem Verbrecher aus Rache vergiftet" wurde (LThk I, 401). 1889 wurde er seliggesprochen. "Ancina’s significance in the history of music lies in his propagation and encouragement of sacred poetry and music as part of the religous renewal begun by Neri. Inspired by the Counter-Reformation, he collected the best and most popular pieces of music and supplied them with new sacred texts in place of the profane originals. The contrafacta written in a manuscript copy (in [the Biblioteca Vallicelliana, Rome]) of 'L'amorosa ero' (RISM 1588) are an early example of this technique. His most important enterprise was 'Tempio armonico della beatissima vergine' [...] He also provided the texts of many 'laudi' that appeared in Rome around 1600" (New Grove I, 395). {BN#3965}

In meine Auswahl

Angerer, Margit, Sopranistin (1895-1978). Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. V. 1933. Wien, 16. V. 1933. 2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Umschlag

EUR 120,00

Bedankt sich bei Hans Nüchtern für seine Worte zu ihrem Auftritt in der Oper Manon. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. {BN#43890}

In meine Auswahl

Angeri, Anna D', Opernsängerin (1853-1907). Eigenh. Brief mit U. Triest, 28. IX. 1885. Triest, 28. IX. 1885. 1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.

EUR 180,00

Empfehlungsschreiben: "Hoffend daß Sie sich meiner noch erinnern, erlaube ich mir, die Überbringerin dieser Zeilen, Frl. Blanche Pregler Ihnen wärmstens anzuempfehlen, und bitte ich Sie ihr bei dem Eintritt in's Conservatorium behülflich zu sein. Die junge Dame ist fleissig u. strebsam, und hoffe ich, daß sie Ihrem Institute alle Ehre machen wird […]". {BN#39456}

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Ansorge, Conrad, Musiker und Komponist (1862-1930). Eigenh. Brief mit U. Berlin, 13. X. 1884. Berlin, 13. X. 1884. ½ SS. Gr.-8vo.

EUR 200,00

An einen Professor: "Da ich fortwährend unterwegs bin, kann ich Ihnen leider erst heut antworten. Sie gestatten, daß ich Ihnen für Ihre liebenswürdigen Bemühungen meinen besten Dank sage. Zum 20. October soll es mir ein außerordentliches Vergnügen sein, meine Sonate im dortigen Tonkünstlerverein zu spielen. Wollen Sie noch die Güte haben, auf das Programm die nähere Eintheilung abdrucken zu lassen, wie folgt [...]". - Ansorge, ein Schüler Franz Liszts, ließ sich 1895 in Berlin nieder und verkehrte dort in literarischen Kreisen, deren zeitgenössische Lyrik (u. a. von Stefan George) er wiederholt vertonte. 1898-1903 unterrichtete er am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium in Berlin und unternahm anschließend Konzertreisen durch ganz Europa und Südamerika. In den Sommermonaten der Jahre 1910-25 leitete er eine Meisterklasse am Königsberger Konservatorium und seit 1920 auch die Meisterklasse für Klavier an der Deutschen Akademie für Musik in Prag. Ansorges musikalisches Schaffen umfaßt impressionistisch geprägte Lieder, Balladen, ein Requiem, Orchester- und Klaviermusik; er selbst gilt als bedeutender Interpret der Werke Beethovens, Schuberts und Schumanns. - Mit einem kleinen Ausriß am unteren Rand. {BN#35163}

In meine Auswahl

Antroppe, Carl, Komponist. Marsch-Duett. Eigenh. Musikmanuskript (Tinte) mit Namenszug im Titel. O. O. u. D. O. O. u. D. 2 SS. 12zeilig. Großes Hochformat.

EUR 100,00

Mit stärkeren Randläsuren. {BN#4430}

In meine Auswahl

Apostel, Hans Erich, Komponist (1901-1972). 1 eigenh. Brief und 3 (davon 2 eh.... und 1 ms.) Briefnachschriften mit U. Wien, 1960 bis 1969. Wien, 1960 bis 1969. Zusammen 3 SS. auf 4 Bll. 4to. Mit 3 (davon 1 eh. adr.) Kuverts.

EUR 180,00

Die Briefnachschriften nach hektographierten Rundschreiben mit einem Blick aufs abgelaufene Jahr. Aus dem eh. Br. v. 11. I. 1960: "Ich lag zwar schon wieder 14 Tage [...] und komme mit der Arbeit nicht nach. Außerdem fällt mir das Schreiben, durch rechtshändiges Zittern, schwer. Das Schlimmste jedoch: die Post häuft sich von Jahr zu Jahr, so daß 1960 nur noch die 'Berufs-Post' (und diese nur durch Diktat) erledigt werden kann. Ich bin nun 59 und habe sehr unter Kreislaufstörungen und Atemnot zu leiden. Ermüdungserscheinungen erzwingen Ruhebedürfnisse. Dazu mahnt ständig die Verlags- sowie die eigene Arbeit. Das 1959er Jahr war keineswegs erfreulich. Italien, Deutschland, Belgien, eine total verregnete Sommerfrische im Waldviertel, eine Niete bei der Biennale in Venedig (Uraufführung meines Klavierkonzerts), dann ein eiliger Kompositionsauftrag von Radio Wien: 50 oesterr. Miniaturen. Auch dies war, als für den Zweck gedacht (symph. Unterhaltung) viel zu kompliziert, und daher eine Niete. Die Revision von A. Bergs 'Lulu'-Partitur wird mich während der nächsten Monate in Anspruch nehmen. Und das Eigene? [W]ird ruhen müssen. Leider [...]". - Alle Briefe an Schulrat Josef Wesely. - H. E. Apostel, stilistisch zur zweiten Generation der zweiten Wiener Schule gehörig, blieb sein Leben lang der Zwölftonmusik verbunden. {BN#19193}

In meine Auswahl

Apostel, Hans Erich, Komponist (1901-1972). 3 (davon 2 eh. und 1 ms.) Postkarten mit U. [Wien, 1964 und 1969]. [Wien, 1964 und 1969]. Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. (Qu.-)8vo. 2 Karten mit eh. Adresse, 1 ohne U.

EUR 350,00

An Joseph Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: "[...] [Das Jahr] 63 war nicht sehr ergiebig. Es erschienen zwar einige Arbeiten, aber 64 wird Neues bringen. Leider bin ich immer noch überbeschäftigt. U. a. mit Korrekturen, Beilagen, Interview meiner Monographie, die Dr. Kaufmann (Graz) schrieb. Verzeihen Sie meine Kürze, aber die internationale Korrespondenz [...]". - H. E. Apostel, stilistisch zur zweiten Generation der zweiten Wiener Schule gehörig, blieb sein Leben lang der Zwölftonmusik verbunden. {BN#19194}

In meine Auswahl

Apostel, Hans Erich, Komponist (1901-1972). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. O. O. u. D. 1 S. kl.-4to.

EUR 120,00

An eine Dame: "Da mir niemand öffnete, so möchte ich morgen Donnerstag zwischen 6+7 Uhr bei Ihnen vorsprechen [...]". - H. E. Apostel, stilistisch zur zweiten Generation der zweiten Wiener Schule gehörig, blieb sein Leben lang der Zwölftonmusik verbunden. {BN#34530}

In meine Auswahl

Arbter, Alfred, Komponist und Dirigent (1877-1936). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 4. XI. 1912. Wien, 4. XI. 1912. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.

EUR 120,00

An Fräulein "Gogo" (d. i. Emilie) Schaup in Wien mit Dank für eine Einladung: "[...] ich kann leider nicht kommen, da an demselben Abend das Horn-Konzert ist, das ich besuche [...]". - Die Bildseite mit einer Aufnahme der Villa Weidlingau in Hadersdorf-Weidlingau. {BN#35158}

In meine Auswahl

Arbter, Alfred, Komponist und Dirigent (1877-1936). Eigenh. Brief mit U. Hadersdorf-Weidlingau, 18. III. 1913. Hadersdorf-Weidlingau, 18. III. 1913. 3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert.

EUR 180,00

An Emilie Schaup: "[...] Ihre hoffentlich 'unbefangene' (nicht 'unberufene'!!) Kritik bestätigt mir, was ich während des Konzertes instinktiv fühlte, dass nämlich meine Musik dem Großteile des Publikums wirklich Vergnügen und Freude bereite, und ich glaube, dass der erstaunlich gute Erfolg tatsächlich 'aufrichtig' war [...]". {BN#35159}

In meine Auswahl

Arbter, Alfred, Komponist und Dirigent (1877-1936). Eigenh. Postkarte mit U. ("Arbter"). Wohl Wien, 7. IV. 1913. Wohl Wien, 7. IV. 1913. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.

EUR 150,00

An Emilie Schaup: "Vielen Dank für die gütige Einladung, der ich mit Vergnügen Folge leisten werde [...]". {BN#35174}

In meine Auswahl

Arditi, Luigi, italienischer Violinist und Komponist (1822-1903). Albumblatt mit eigenh. U. London, 17. V. 1881. London, 17. V. 1881. 1 S. Format: 118 x 140 mm.

EUR 80,00

BN#33234 {BN#33234}

In meine Auswahl

Arditi, Luigi, Violinist und Komponist (1822-1903). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. London, 7. VI. 1896. London, 7. VI. 1896. 1 S. 8vo.

EUR 220,00

Acht Takte für Singstimme und Klavier aus seinem bekannten Gesangswalzer "Il Bacio" mit unterlegtem Text. - Auf Briefpapier mit gepr. Adresse. {BN#35151}

In meine Auswahl

Argauer, Wilhelm, österr. Musiker (gest. 1904). Eigenh. Albumbl. mit U. [Wien], 25. II. 1898. [Wien], 25. II. 1898. 1 S. Qu.-8vo.

EUR 100,00

Briefkarte mit gedr. Portrait des Musikers, darauf in Bleistift ein launiger vierzeiliger Reim in Wiener Mundart. {BN#34695}

In meine Auswahl

Arimondi, Vittorio, Sänger (1861-1928). Portraitpostkarte mit eh. U. O. O., [1905]. O. O., [1905]. 1 S.

EUR 300,00

An Jella von Braun-Fernwald gerichtete Postkarte des im Piemont geborenen Sängers, der nach langjährigen Engagements an der Mailänder Scala und der Metropolitan Opera in New York schließlich an der Oper von Chicago wirkte, wo er auch verstarb. {BN#9774}

In meine Auswahl

Arimondi, Vittorio, Sänger (1861-1928). Visitkarte mit 4 eigenh. Zeilen und U. verso. Teplitz, 16. XII. 1901. Teplitz, 16. XII. 1901. 1 S.

EUR 200,00

Je suis bien heureux d'envoyer mon autographe á une charmante admiratrice. - Arimondi wurde nach seinem Debüt am Stadttheater von Varese 1883 zu einem der gefragtesten Bassisten seiner Zeit, der von Südamerika bis St. Petersburg recht flächendeckend an allen großen Häusern zu hören war; 1895 sang er in einem Hofkonzert auf Schloß Windsor vor Königin Victoria von England. Gegen Ende seiner Laufbahn wirkte er mehrere Jahre an der Oper von Chicago, wo er auch zugleich als Gesangspädagoge unterrichtete. {BN#17851}

In meine Auswahl