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[1848]. - Nowak, J. Die Blume von Welbin und die beiden Freiwilligen.... Eine zeitgemäße, lehrreiche Erzählung für Jung und Alt. Wohl eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel ("J. Nowak"). O. O., 1849. O. O., 1849. Titel, (2), 44 num. [SS. 1 bis 34 und 47 bis 56 SS.] auf 26 Bll. Lose Doppelbögen. 4to.

EUR 950,00

Unvollständiges Manuskript eines - wie am Titel vermerkt - "Weltpriesters der Wr. Erzdiözese", der im Vorwort seines Werkes bemerkt: "Wenn unter die ersten Bürgertugenden auch die durch Religion geweihte Liebe zum Bürgerstande gehört, so ist es außer Zweifel, daß auch sie frühzeitig in die jungen Gemüther eingepflanzt werden soll, damit der zu diesem so ehrenvollen Stande berufene Jüngling von dieser Liebe schon durchglüht und begeistert sei, wenn er den Fahneneid, den Eid der Treue schwört. Eine Armee solcher Krieger wäre jederzeit unüberwindlich, und ein Staat mit einer solchen Armee eine unzerstörbare Festung [...]". - Etwas angestaubt und mit starken Randläsuren. {BN#27544}

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Adamovich, Ludwig, Jurist (1890-1955). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 27. IV. 1950. Wien, 27. IV. 1950. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.

EUR 50,00

An Josef Wesely. - "[…] Für Ihr freundliches Gedenken bitte ich Sie, meinen aufrichtigsten Dank entgegenzunehmen […]". - Adamovich schloß seine rechts- und staatswissenschaftlichen Studien an der Universität Wien 1913 ab, nahm als Offizier am Ersten Weltkrieg teil und war dann bis 1927 Beamter bei der niederösterr. Landesregierung und im Bundeskanzleramt. Er habilitierte sich 1924 für Staats- und Verwaltungsrecht, erhielt 1927 eine Professur an der Deutschen Universität Prag, im folgenden Jahr an der Universität Graz, 1934 in Wien. 1930 wurde Adamovich Mitglied des österreichischen Verwaltungsgerichtshofs und wirkte maßgeblich an der Ausarbeitung der ständisch-autoritären Verfassung vom Mai 1934 mit. Von 1934 bis 38 gehörte er dem Staatsrat an, seit November 1934 war er auch Mitglied des Bundestags. Anfang 1938 zum Bundesminister für Justiz ernannt, wurde er vom nationalsozialistischen Regime seines Amtes enthoben und in den Ruhestand versetzt. Adamovich war nach seiner Rehabilitation 1945 Rektor der Universität Wien, seit 1946 Präsident des Verfassungsgerichtshofs und entscheidend an der Formulierung der österreichischen Bundesverfassung beteiligt. {BN#18736}

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[Adel, Militär und Politik]. Sammlung von 77 Brief- und sonstigen Ausschnitten mit... jeweils eigenh. U. Verschiedene Orte, meist 19. Jahrhundert. Verschiedene Orte, meist 19. Jahrhundert. Zusammen 77 Bll. Verschiedenste Kleinformate.

EUR 100,00

Ausschnitte aus Briefen, Dienstschreiben, Akten u. a. von hohen Beamten, Politikern und Adeligen nebst einigen Klerikern und Bürgerlichen, darunter Chorinsky, Csorich, Esterhazy, Fernkorn, Folliot de Crenneville-Poutet, Grünne, Helferstorfer, Latour, Laube, Liechtenstein, Ottenfels-Gschwind, Reischach, Sachsen-Coburg, Sturmfeder, Thun, Thurn, Wattmann-Maelcomp-Beaulieu (2), Vesque v. Püttlingen (2), Wickenburg und Wrbna. - Meist unterschiedlich und tls. auch in die Unterschriften hinein beschnitten. {BN#23746}

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Adelheid von Sachsen-Meiningen, Prinzessin; ab 1830 als Queen Adelaide Königin von England (1792-1849). 3 eigenh. Schul- und Lektürebücher. O. O., 1807 bis 1824. O. O., 1807 bis 1824. Zusammen 186 größtenteils beschr. Bll. Marmorierte Pappbände der Zeit. Kl.-4to.

EUR 3.500,00

Die Tochter von Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen und Louise Eleonore von Hohenlohe-Langenburg, am 13. August 1792 als Prinzessin Adelheid von Sachsen-Meiningen geboren, ehelichte am 13. Juli 1818 in Kew Palace, Surrey, William Heinrich von Großbritannien und Herzog von Clarence, der von 1830 an als Wilhelm IV. Großbritannien regierte. Der Ehe entstammen zwei Töchter, Charlotte Augusta (1819-19) und Elizabeth (1820-21). - Ein Buch - das, wenn auch undatiert, so der Handschrift nach doch früheste und wohl auch vor 1807 entstandene - ist der Geschichte vorbehalten und behandelt die Epochen von der "Alten Geschichte" bis hin zur "Geschichte der Deutschen" bis ins 16. Jhdt. Der zweite Band umfaßt "Etwas über die spanische Sprache", "Vocablen [!] spanische u. deutsche" sowie Lektüreexzerpte und wohl auch eigene Gedanken und Reflexionen. Der dritte Band enthält gleichfalls Ausschnitte ihrer Lektüre. Von 1813 bis 1821 gibt es keine Eintragungen, erst dann werden sie auf 26 Seiten bis 1824 fortgesetzt. {BN#17470}

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Adelheid von Sachsen-Meiningen, Prinzessin; ab 1830 als Queen Adelaide Königin von England (1792-1849). Eigenh. Album von Blumenaquarellen. Wohl Meiningen, um 1802. Wohl Meiningen, um 1802. 20 Blumenzeichnungen auf 38 Bll., davon 4 in schwarzem Buntstift, 12 farbig aquarelliert und 4 Vorzeichnungen in Bleistift und Tusche; außerdem eine ankolorierte schematische Zeichnung geometrischer Figuren. Marmorierter Pappband der Zeit. 8vo.

EUR 1.500,00

Schöne Folge von Blumenzeichnungen und -aquarellen, teils hs. beschriftet ("Primula cortusoides", "Cistus creticus", "Ipomea hederacea", "Ixia aristata, var. atropurpurea"). Am vorderen Innendeckel eigenh. in Tinte betitelt "Blumen theils schwarz theils gemahlt"; darüber der eigenh. Namenszug in Bleistift: "Adelheid". Einige Zeichnungen mit verblasster Datierung, teils etwas angeschnitten (wohl als 1802 zu lesen, wonach die Zeichnerin knapp zehn Jahre alt war). Adelheid war das erste Kind von Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen und dessen Gemahlin Louise Eleonore von Hohenlohe-Langenburg (1794 wurde Adelheids Schwester Ida geboren, 1800 ihr Bruder und Thronfolger Bernhard). 1803, als Adelheid elf Jahre alt war, starb ihr Vater; Louise Eleonore übernahm die Regentschaft. Adelheid "erhielt eine umfassende und vorzügliche Ausbildung, sprach mehrere Fremdsprachen und zeigte sich an Literatur, Musik und Malerei interessiert" (Wikipedia). 1818 heiratete sie den englischen Prinzen William (1765-1837), später als William IV. der letzte englische König aus dem Hause Hannover. Die australische Stadt Adelaide ist nach ihr benannt. - Aus einer Nachlaßsammlung des Hauses Sachsen-Weimar-Eisenach. {BN#21577}

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[Adelskorrespondenz]. Sammlung von 37 Kondolenzschreiben und Visitenkarten. Verschiedene Orte., 1902. Verschiedene Orte., 1902. Zusammen 69 SS. auf 55 Bll. Verschiedene Formate. Meist mit Kuvert.

EUR 250,00

Kondolenzschreiben und Visitenkarten an Ludmilla von Galgoczy, geb. Freiin v. Graebe, zum Tod ihrer Tante Xaverine. Unter den Kondolenten finden sich u. a. Gabrielle Salm, Karl Tinty, Fanny Boér de Nagy-Berivoi (geb. Comtesse Harrach), Sofie Lamezan, Isa Ledochowska, Marie Resseguier-Kinsky, Auguste Cavriani-Vecsey, Rittmeister i. I. Anatol Christalnigg, die Comtesse Coronini-Cronberg und Fritz Meraviglia u. a. {BN#22699}

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Adler, Nathan, k.k. Konsul in Port Elizabeth. Eigenh. Notiz mit U. und Visitkärtchen mit 3... eigenh. Zeilen verso. O. O. u. D. O. O. u. D. Zusammen 2 SS. Qu.-12mo bzw. 30:60 mm.

EUR 40,00

Dem beiliegenden Umschlag zufolge war Adler neben obenerwähnter Tätigkeit Kaufmann-Commis in Leipzig und Mitglied der Gesellschaft Vatermörder (beide 1847) und im Jahr darauf Reporter in Frankfurt a. M. beim deutschen Parlament. {BN#17485}

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Aegidi, Ludwig, Politiker und Publizist (1825-1901). Eigenh. Brief mit U. München, 27. X. 1879. München, 27. X. 1879. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.

EUR 100,00

Lt. beiliegendem Sammlungsumschlag an Sigmund Frh. von Pfeufer (1824-1894), seit 1871 Minister des Inneren : "Anbei die Papiere des jungen Alpenburg. Die Handschrift (es ist die seine) ist nicht empfehlend! Sein Wissen und Können und Benehmen sprechen aber hoffentlich um so mehr zu seinen Gunsten. Darum wünsche ich ihm eine Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen und ausfragen zu lassen [...]". Weiters über eine Abendgesellschaft, das Halsleiden seiner Gattin und die wiedergewonnene Hochschätzung des Adressaten. - Aegidi war als Student der Rechtswissenschaften in Berlin engagierter Burschenschafter, 1848 Führer der Berliner studentischen Jugend und Mitarbeiter an Georg Gottfried Gervinus' "Deutscher Zeitung". Im gleichen Jahr trat er als Sekretär in den preußischen Staatsdienst ein, verließ jedoch die Stelle bei Amtsantritt des Ministeriums Brandenburg-Manteuffel. Bis 1851 Schriftleiter der "Konstitutionszeitung", lehrte er seit seiner Habilitation in Göttingen und war später Professor der Rechte in Erlangen. Seit 1859 im Dienst der preußischen Regierung stehend, verfaßte Aegidi Denkschriften und Broschüren in antiösterreichischem Sinn und warb für den Nationalverein. {BN#15996}

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Affre, Denis Auguste, Erzbischof von Paris (1793-1848). Eigenh. Brief mit U. ("+Denis archo de Paris"). Paris, 27. V. 1846. Paris, 27. V. 1846. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to.

EUR 200,00

An den Abbé Moigno, d. i. der französische Jesuit, Arzt und Schriftsteller François-Napoléon-Marie Moigno (1804-1884) über ein Buch: "[...] que vous avez publié sur la liberté d'enseignement [...] votre écrit pourrait être très utile si l'on était plus disposé à remonter aux vrais principes [...]". - Affre "erwarb sich große Verdienste um Einrichtung und Hebung von Volksschulen, Bildung der Geistlichen und um die finanzielle Verwaltung der Diözese. Seit 1834 als Domherr und Titularvikar in Paris lebend, wurde er dort 1840 Erzbischof. Bisher ein eifriger Gallikaner, wandte er sich in der Frage der Unterrichtsfreiheit gegen den König und erkannte 1848 die Februarregierung an. Er fand seinen Tod am 25. Juni 1848, als er im Juniaufstand, um Frieden zu stiften, die Barrikaden bestiegen hatte" (Wikipedia, Abfrage v. 21. V. 2009). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Archevêche de Paris". - Stärker stockfleckig, angeschmutzt und zerknittert. {BN#22441}

In meine Auswahl

Agdollo, Aloisius Marquis, sächsischer Hofmeister (gest. 1800) Eigenh. Testament mit U. Königstein , 20. VII. 1800. Königstein , 20. VII. 1800. 2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. Beiliegend eigenh. adressierter Umschlag an Ferdinand Hauschild.

EUR 1.500,00

Würdigster, geliebtester Sohn, Busenfreund, und höchster Wohltäther in allen meinem Noth, Von der größten Schwäche und wahrscheinlich von dem Todt überraschet, werde ich dem höchsten für die Erhaltung meiner gesundes Verstand [!] danken, wenn ich solchen so lang als nöthig das wichtigste zu schreiben behalte […]. - Peter Aloysius Marquis d'Agdollo trat in das Militär des Kurfürstentums Sachsen ein, kämpfte im Siebenjährigen Krieg mit, wurde 1768 Major, 1769 Flügeladjudant des Prinzen Xaver und Obrister der Schweizergarde. 1764 heiratete er die Witwe des Feldmarschalls Rutowski, die geborene Fürstin Lubomirska; die Ehe wurde aber auf Wunsch Lubomirskas geheim gehalten, weil sie um ihren Rang am Hof fürchtete. Prinz Xaver brauchte d'Agdollo zu geheimen Missionen und die Witwe des Kurfürsten, Maria Antonia, betraute ihn bei ihrer Abwesenheit von Dresden mit Aufträgen. Großes Aufsehen erregte seine plötzliche Verhaftung am 16. September 1776 und Abführung auf die Festung Königstein; er blieb bis an seinen Tod Staatsgefangener. Der Grund seiner Verhaftung blieb geheim; sogar seinen Ministern verschwieg der Kurfürst die Ursache. {BN#38740}

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Aichner, Simon, Fürstbischof von Brixen (1816-1910). Visitenkarte mit eigenh. "Abschiedsgruß" verso. O. O. u. D. O. O. u. D. Visitkartenformat.

EUR 90,00

{BN#30190}

In meine Auswahl

[Akademie der bildenden Künste Wien]. Zwei Studienbestätigungen mit jeweils eigenh. U. von Anton... Petter und Karl Gselhofer. Wien, 1832 und 1833. Wien, 1832 und 1833. Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. 4to. Jeweils mit papiergedecktem Siegel. Mit einer Beilage (s. u.).

EUR 80,00

Für einen Gottfried Kelner [!]. - Jeweils mit kleinen Randläsuren. - Beiliegend ein ms. Schreiben mit eh. U. des Präsidenten der Akademie für Musik und darstellende Kunst an den Sänger Rudolf Prasch (geb. 1880) mit der Mitteilung über die Gewährung des "Julius Stockhausen'schen Prämiums" durch Helene von Hornbostel-Magnus für 1913/14 (dat. 31. X. 1914). {BN#25492}

In meine Auswahl

Albert (Albrecht) Kasimir, Herzog von Sachsen-Teschen, Feldmarschall und Kunstsammler (1738-1822). Brief mit eigenh. U. ("Albrecht") Wien, 24. XII. 1808. Wien, 24. XII. 1808. ½ S. 4to. Wasserzeichen: Van der Ley.

EUR 250,00

An den Feldmarschallleutnant Karl Friedrich Frhr. von Lindenau (1746-1817), kurz vor Ausbruch des Österreichisch-Französischen Kriegs von 1809: "Von den Marquis de Quincey ist in meiner Bibliotheck kein anderes Werk als das hier beiliegende Sur l'art de la guerre, nicht aber eine Histoire des Campagnes de Louis XIV über welche hingegen die hier ebenfalls beiliegende Histroire militaire sich darin befindet. Die Histoire militaire de Louis XIV, 8 Tomes 7 volumes in 4to habe ich in den Schiffbruch verlohren, und seitdem nicht mehr die Gelegenheit gefunden, mir solche zu verschaffen [...]". - Bei der Flucht aus Brüssel 1792 (als Generalgouverneur der Österreichischen Niederlande) hatte Albrecht ein Drittel seiner Kunstsammlung und Bibliothek verloren, als eines der drei Transportschiffe bei einem Sturm im Ärmelkanal unterging. - Etwas knittrig; Faltspuren und etwas fleckig. Selten mit der deutschen Unterschrift "Albrecht". {BN#33739}

In meine Auswahl

Albert Kasimir, Herzog von Sachsen-Teschen (1738-1822). Note mit eigenh. U. ("Albertus"). Posony [d. i. Bratislava], 17. IV. 1780. Posony [d. i. Bratislava], 17. IV. 1780. 1 S. Folio.

EUR 120,00

Der Sohn Kurfürst Friedrich Augusts II. war seit 1760 Generalleutnant und von 1765 bis 80 Statthalter in Ungarn. Nach der Heirat Marie Christines, der Tochter Maria Theresias, erhielt Albert Kasimir 1766 das Herzogtum Teschen als böhmisches Kronlehen. In den 80er und frühen 90er Jahren des 18. Jahrhunderts war er Generalgouverneur der österreichischen Niederlande, seit 1794 Oberbefehlshaber der Reichsarmee und Reichs-Generalfeldmarschall. "1795, nach dem definitiven Verlust der Niederlande, zog Albert Kasimir sich zurück und widmete sich sozialen Projekten (Bau von Wasserleitungen in Wien) und künstlerischen Interessen. Für seine Gemahlin ließ er 1798 durch Antonio Canova ein Grabmal errichten. Seine Sammlung von Handzeichnungen und Kupferstichen, die er seinem Adoptivsohn Erzherzog Karl vermachte, bildet die Grundlage der nach ihm benannten Albertina in Wien" (DBE). - Am rechten Rand stärker angestaubt. - Beiliegend eine von alter Hand verfaßte Abschrift des biographischen Eintrags zu Hzg. Albert Kasimir in Brockhaus' Realenzyklopädie. {BN#17661}

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Albert, König von Sachsen (1828-1902). Eigenh. Telegrammentwurf mit wohl nicht eh. U. [Wien, November 1860]. [Wien, November 1860]. 1 S. Gr.-8vo.

EUR 200,00

Der Kronprinz v. Sachsen an Frau Baronin v. Galen zu Brünn. | Ich werde Wien morgen früh mit 7½ Zug verlassen und ½1 Uhr durch Brünn kommen. | Kronprinz Albert v. Sachsen 1860. {BN#25962}

In meine Auswahl

So würde mich das Cabinet 1000 des Jahres kosten, which is quite the outside

Albert of Saxe-Coburg-Gotha, Prince Consort (1819-1861). Autograph letter signed. Windsor Castle (London), 8. IX. 1844. Windsor Castle (London), 8. IX. 1844. 3¼ pp. on bifolium. 8vo.

EUR 800,00

To "Prätor" (his secretary and librarian Eduard Prätorius, 1807-55), complaining about the handling of the budget for his art and natural history collections in Coburg: among other things, he fails to comprehend why he is to spend 1500 pounds for new copperplate engravings; Professor Hassenstein's salary he finds too generous, while those of the director, Carl Heinrich von Schauroth, and of the secretary Fischer ought to be raised. "Ich habe Ihnen auf mehrere Briefe Dank zu sagen. Der letzte handelt von Geschäften, darum will ich ihn speciell beantworten. Den Cabinetsetat habe ich durchgegangen und schicke ihn corregiert zurück. 5000 fl. des Jahres schien mir lächerlich hoch. Wozu soll ich neue Kupferstiche zu 1500 des Jahres anschaffen und für 500 Curiositäten! Das Anschaffen muß der Generosität der beiden Besitzer und Gelegenheiten überlassen bleiben. Der Wunsch war nur, die Sammlung gut aufgestellt und erhalten zu sehen. Was die 875 für Hassenstein betrifft, so lege ich einen Brief von Ernst im Original bei, der die Versprechung enthält, daß er mir nichts kosten soll. Er hat ohne dieß eine Pension von 500 rth. von mir. Dagegen will ich den jungen Schauroth, der meine Idee war, auch Ernst nicht zur Last legen und würde ihm einen Zuschuß von 300 fl des Jahres aussetzen für seine Mühe um das Cabinet und Fischer detto v. 100 fl. als Secretär. - So würde mich das Cabinet 1000 des Jahres kosten, which is quite the outside. - Nehmen Sie sich der Sache an und berichten Sie wieder [...]". - On black-bordered stationery. {BN#42423}

In meine Auswahl

Albrecht, Erzherzog von Österreich und Herzog von Teschen (1817-1895). Brief mit eigenh. U. Korpsquartier Leitmeritz, 22. II. 1850. Korpsquartier Leitmeritz, 22. II. 1850. 4 SS. auf Doppelblatt. Folio.

EUR 180,00

An das Landesmilitärkommando in Prag betr. "des von Seiner Majestät sankzionierten Reorganisations-Planes" der Sanitätskompagnie, der "wie folgt bestimmt worden sei [...] Was die Mannschaft [...] anbelangt, so soll sie aus Individuen verschiedener Nationalitäten zusammen gese[t]zt sein und bei dem 3. Armeekorps aus 100 Mann slawischer, 50 Mann deutscher, und 50 Mann italienischer Nationalität bestehen, das gleich Verhältniß soll auch bei den Chargen beobachtet werden [...]". - Erzherzog Albrecht sollte Jahre später, nach der Schlacht von Königgrätz, den Oberbefehl über das gesamte kaiserliche Heer übernehmen. Als Generalinspekteur hatte er wesentlichen Anteil an der Reorganisation der Armee. - Etwas gebräunt und angestaubt sowie mit kleineren Randläsuren. {BN#25328}

In meine Auswahl

Albrecht, Erzherzog von Österreich und Herzog von Teschen (1817-1895). Brief mit eigenh. U. Teplitz, 29. I. 1851. Teplitz, 29. I. 1851. 1 S. auf Doppelblatt. Folio.

EUR 180,00

An das Landesmilitärkommando in Prag: "In Folge hohen 1ten Armee-Kommando-Erlasses [...] wurde den Truppen des dießseitigen Armee-Korps eine neue Dislokazion zugewiesen. Man übersendet daher in der Anlage dem löblichen Landes-Militair-Kommando die dießfälligen Marschpläne, nach welchen die Truppe in die neue Kantonirung einzuwirken habe, zum nöthigen Dienstgebrauche [...]". - Erzherzog Albrecht sollte Jahre später, nach der Schlacht von Königgrätz, den Oberbefehl über das gesamte kaiserliche Heer übernehmen. Als Generalinspekteur hatte er wesentlichen Anteil an der Reorganisation der Armee. - Etwas gebräunt und angestaubt sowie mit kleineren Randläsuren; ohne die erwähnte Beilage. {BN#25329}

In meine Auswahl

Albrecht, Erzherzog von Österreich und Herzog von Teschen (1817-1895). Brief mit eigenh. U. ("Eh. Albrecht"). Wien, 10. II. 1867. Wien, 10. II. 1867. 2¾ SS. auf Doppelblatt. Folio.

EUR 150,00

An Erzherzog Karl Ferdinand über den Vorsitz von Erzherzog Ferdinand bei einer Kommission für die "1866 eingelangten Individual-Beschreibungen". - Erzherzog Albrecht übernahm nach der Schlacht von Königgrätz den Oberbefehl über das gesamte kaiserliche Heer. Als Generalinspekteur hatte er wesentlichen Anteil an der Reorganisation der Armee. - Auf Briefpapier mit blindgepr. Briefkopf. {BN#25356}

In meine Auswahl

Albrecht, Erzherzog von Österreich und Herzog von Teschen (1817-1895). Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. V. 1889. Wien, 7. V. 1889. ½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.

EUR 300,00

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Eben hat Erzherzogin Isabella von Erzherzogin Maria Theresia die telegr. Antwort erhalten, daß selbe die Trauer 4. Juni tragen wird [...]". - Erzherzog Albrecht übernahm nach der Schlacht von Königgrätz den Oberbefehl über das gesamte kaiserliche Heer. Als Generalinspekteur hatte er wesentlichen Anteil an der Reorganisation der Armee. - Stellenweise stärker fleckig. {BN#27232}

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