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Abel, Franz, Bildhauer (geb. 1860). Eigenh. Brief und gedr. Visitkarte mit mehreren eh.... Zeilen. Wien, 1917. Wien, 1917. Zusammen 2 SS. 4to bzw. 6,5:10,8 cm.

EUR 60,00

Nachdem es mir leider seit Monaten nicht gelingen kon[n]te, den geringsten Auftrag zu erhalten und ich mich in einer dringenden Notlage befinde so erlaube ich mir höflichst [...] Sie inständig zu bitten, um güttige [!] Intervention bei Seiner Exzellenz dem Herrn Bürgermeister [...] (Br. v. 21. VI. 1917). - Franz Abel studierte an der Wiener Kunstakademie unter Edmund von Hellmer und Carl Kundmann und schuf u. a. Figuren am Museum in Szegedin und am Pavillon der Stadt Wien auf der Jubiläumsausstellung 1898. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#6228}

In meine Auswahl

Adam, Albrecht, Maler (1786-1862). 2 eigenh. Briefe mit U. Wien und München, 20. III. 1850 und 16. III. 1857. Wien und München, 20. III. 1850 und 16. III. 1857. Zusammen 3 SS. auf Doppelblättern. 8vo.

EUR 500,00

An einen Freund: "Bey Neumann habe ich einen guten Abguß von der von Holbing gefertigten Büste Sr. Majestät des Kaisers gefunden welche mir zur Benützung bereitwilligst zur Disposition steht [...]" (Br. v. 20. III. 1850). "Mein Aufenthalt in München dauerte viel länger als es anfangs meine Absicht war, ich hatte mir vorgenommen auf jeden Fall einige Zeit vor eintreffen [!] des allerhöchsten Hofes in Wien zu sein, allein verhindern Familieninteressen, darunter die Verheurathung meiner jüngsten Tochter mit einem brafen [!] Mann, auch einige unabweißliche Arbeiten, hielten mich fest biß jetzt [!] [...] Ich erlaube mir Ihnen dieß zu melden mit der Bitte (wenn Sie es für geeignet finden) S. Ex. dem Herrn S.M. L. Grafen von Grünne Kenntnis hievon zu geben [...]" (Br. v. 16. III. 1857). Karl Ludwig Graf von Grünne (1808-84) - seit 1848 Generalmajor und erster Generaladjutant des Kaisers - war zur Zeit der Entstehung des Briefes Leiter der Militärischen Zentralkanzlei. - Nach Studien an den Akademien in Augsburg und München lebte der gelernte Konditor Adam als Hofmaler des italienischen Vizekönigs Eugène de Beauharnais 1809-24 in Mailand und arbeitete anschließend an verschiedenen deutschen Höfen ehe er sich der Darstellungen von Schlachten verschrieb, die er u. a. im Auftrag von Kaiser Franz Joseph, König Ludwig I. und Joseph Wenzel Graf Radetzky ausführte. "Adams Verdienst besteht in der Vielseitigkeit und in der Naturwahrheit seiner Schilderungen [...] Mit Recht gilt er als einer der besten Schlachten- und Pferdemaler seiner Zeit [...]" (Thieme/Becker I, 57f., 57). {BN#3371}

In meine Auswahl

Adam, Albrecht, Maler (1786-1862). Eigenh. Empfangsschein mit U. München, 26. VI. 1858. München, 26. VI. 1858. 1 S. Folio.

EUR 350,00

Gerichtet an "Herr[n] Eberle, oder Herrn Sekritair [!] Fischer", "bescheinigt [der Unterzeichnete] von der Komission zur Aufstellung der Bilder im Glaspallast [!] ein Gemälde, welches zur Aufstellung irrthümlich und gegen die gegebene Ordre von Prag aus eingesendet wurde, auf sein Verlangen zurück erhalten zu haben [...]". - Zunächst als Hofmaler des italienischen Vizekönigs Eugène de Beauharnais in Mailand arbeitete Adam anschließend an verschiedenen deutschen Höfen ehe er sich der Darstellungen von Schlachten verschrieb, die er u. a. im Auftrag von Kaiser Franz Joseph, König Ludwig I. und Joseph Wenzel Graf Radetzky schuf. "Adams Verdienst besteht in der Vielseitigkeit und in der Naturwahrheit seiner Schilderungen [...] Mit Recht gilt er als einer der besten Schlachten- und Pferdemaler seiner Zeit [...]" (Thieme/Becker I, 57f., 57). - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909). {BN#3074}

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Adam, Albrecht, Maler (1786-1862). Eigenh. Brief mit U. Wien, August 1856. Wien, August 1856. 2 SS. 8vo.

EUR 250,00

An eine Autographensammlerin: "Ich versprach Ihnen eine Autographie von mir, und Sie werden verwundert seyn anstatt einigen Worten einen ganzen Bogen mit einem Bruchstück aus meiner Biographie zu erhalten, vielleicht noch mehr wird es Sie in Verwunderung setzen das jemand der nicht vollkommen orthographisch schreiben kan so etwas zu unternehmen sich getraut, indessen tröste ich mich damit das ich oft schon so glücklich war daß das was ich zu Papier brachte verstanden wurde, und meine Freunde die etwan Fehler oder unrichtigen Unterscheidungszeichen etc etc in Gedanken korregirten, und so will ich, auf Ihr Nachsicht zählend, diese Papiere an Sie gelangen laßen […]". - Ohne die genannte biographische Beilage. - Nach Studien an den Akademien in Augsburg und München lebte der gelernte Konditor Adam als Hofmaler des italienischen Vizekönigs Eugène de Beauharnais 1809-24 in Mailand und arbeitete anschließend an verschiedenen deutschen Höfen ehe er sich der Darstellungen von Schlachten verschrieb, die er u. a. im Auftrag von Kaiser Franz Joseph, König Ludwig I. und Joseph Wenzel Graf Radetzky ausführte. "Adams Verdienst besteht in der Vielseitigkeit und in der Naturwahrheit seiner Schilderungen [...] Mit Recht gilt er als einer der besten Schlachten- und Pferdemaler seiner Zeit [...]" (Thieme/Becker I, 57f., 57). {BN#39320}

In meine Auswahl

Adam, Emil, Maler (1843-1924). Eigenh. Albumblatt mit U. München, 12. IV. 1904. München, 12. IV. 1904. 1 S. Schmal-8vo.

EUR 80,00

In der Kunst ist Alles Empfindung; aber vom Bildungsgrad der Empfindung hängt die Bedeutung eines Kunstwerkes ab, seine Grösse und sein Werth. - Emil Adam, der Sohn des Tiermalers Benno Adam erfuhr seine Ausbildung unter Anleitung seines Vaters und seines Onkels, des Malers Franz Adam. "1861 stellte er auf der Kölner Kunstmesse erstmals aus. Im folgenden Jahr hielt er sich zum Studium der Vollblutpferde auf Pferdegütern bei Stuttgart, Weil und Scharnhausen auf. Ein 1863 in München ausgestelltes Bild machte den Zwanzigjährigen populär; er verbrachte die nächsten Jahre an europäischen Höfen, Pferde und Reiter porträtierend. 1865 betrieb er einige Monate an der Schule von Portaels in Brüssel figürliche Studien" (DBE). 1885 reiste er nach mehrfachen Aufforderungen erstmals nach England, wo insgesamt mehr als 150 Pferdeportraits, u. a. im Auftrag König Edwards VII. entstanden. {BN#20246}

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Adam, Emil, Maler (1843-1924). Eigenh. Zitat mit U. München, 11. IX. 1881. München, 11. IX. 1881. ½ S. 8vo.

EUR 120,00

Unsere Zeit ist überreich an Erfindungen und nützlichen Bestrebungen aller Art; sie ist unermüdlich im Ringen nach Wahrheit und Freiheit. Aber was den Erfolg paralisirt, was ein Zugutekommen der Errungenschaften für die Menschheit fraglich, ja schier unmöglich macht, das ist der Zeitgeist selbst. - Er verbessert nicht mehr - er zerstört! […]. - Emil Adam, der Sohn des Tiermalers Benno Adam erfuhr seine Ausbildung unter Anleitung seines Vaters und seines Onkels, des Malers Franz Adam. "1861 stellte er auf der Kölner Kunstmesse erstmals aus. Im folgenden Jahr hielt er sich zum Studium der Vollblutpferde auf Pferdegütern bei Stuttgart, Weil und Scharnhausen auf. Ein 1863 in München ausgestelltes Bild machte den Zwanzigjährigen populär; er verbrachte die nächsten Jahre an europäischen Höfen, Pferde und Reiter porträtierend. 1865 betrieb er einige Monate an der Schule von Portaels in Brüssel figürliche Studien" (DBE). 1885 reiste er nach mehrfachen Aufforderungen erstmals nach England, wo insgesamt mehr als 150 Pferdeportraits, u. a. im Auftrag König Edwards VII. entstanden. {BN#39319}

In meine Auswahl

Adam, Eugen, Maler und Zeichner (1817-1880). Eigenh. ausgefüllte Tabelle mit U. Wien, o. D. Wien, o. D. 1 S. Qu.-4to.

EUR 50,00

Von Adam - "wohnt am Glacis Nr. 146 - 1ter Stock in der Vorstadt Rossau zu Wien" - eh. ausgefülltes "Verzeichnis der an die kaiserl. Akademie der vereinigten bildenden Künste zu St. Anna in Wien [...] zur öffentlichen Kunstausstellung abgegebenen Gegenstände". Eingesandt bzw. abgegeben hatte der Sohn des Malers Albrecht Adam (1786-1862) ein "Oelgemälde eines Pferdemarkt[es] bei Raab in Ungarn". - Im Atelier seines Vaters ausgebildet, begleitete er diesen als Schüler auf zahlreichen Reisen. 1842 Mitglied des Münchener Kunstvereins geworden, bereiste er in den vierziger Jahren Kroatien, Dalmatien und Ungarn, wo er vor allem Kostümdarstellungen und Genrebildern schuf. Von 1848 bis 1858 im väterlichen Atelier in Mailand arbeitend, war er nach Ausbruch des Sardinischen Krieges 1859 Berichterstatter der Zeitschrift "Ueber Land und Meer"; im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 war er an verschiedenen Kriegsschauplätzen als Maler tätig - in Sedan, Orleans und zuletzt auch in Paris, "in das er 1.3. 1871 mit den siegreichen Truppen einzog" (Thieme/Becker I, 60f., 60). {BN#3075}

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Adam, Eugen, Maler und Zeichner (1817-1880). Eigenh. Brief mit U. München, 5. II. 1870. München, 5. II. 1870. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.

EUR 150,00

Schöner Brief an den Kunstsachverständigen und Kunstschriftsteller Andreas Andresen (ca. 1830-71) über das Werk seines Vaters Albrecht (1786-1862): "Mein Bruder Ben[n]o welcher Ihre geehrte Zuschrift von 17. erhalten hat, wird gegenwärtig mit Arbeiten zu sehr überhäuft um dieselben [!] eingehend zu erwidern, trug mir auf Sie mit diesem, dankend für Ihre gute Absicht über das Wirken und Lebens [!] unseres seligen Vaters was Gediegenes in die Öffentlichkeit zu bringen, zugleich in Kenntnis zu setzen daß wir uns gegenseitig noch weiter bemühen werden Ihnen hierzu noch die nöthigen Anhaltspunkte zu geben [...] Vor allem möchte ich Sie aufmerksam machen, jenes Werk von 100 Blättern von welchem Sie in Ihren Zeilen Erwähnung machen, nicht unter den Radierungen zu suchen. Es ist dieses die von A[lbrecht] Adam durch die frühere Firma Hermann & Barth viel verbreitete 'Voyage pittoresque en russi' [recte: 'Voyage pittoresque et militaire de Willenberg en Prusse jusq’à Moscou, fait an 1812 [...]', 1829/30] in welcher nur ein Theil dieses Werkes [...] von unseres Vaters eigener Hand mit dem Pinsel auf Stein gezeichnet, die Übrigen von Ben[n]o Adam[,] Engelmann [wohl Daniel E., um 1800-1870][,] Leibsché [wohl Carl August Lebschée, 1800-1877] und auch damals schon Franz u. Eugen Adam nach Originalskizzen des alten Adams lithographiert sind [...]". - Im Atelier seines Vaters ausgebildet, begleitete er diesen als Schüler auf zahlreichen Reisen und war u. a. von 1848 bis 1858 in dessen Mailänder Atelier tätig; im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 war er als Maler an verschiedenen Kriegsschauplätzen - in Sedan, Orleans und zuletzt auch in Paris, "in das er 1.3. 1871 mit den siegreichen Truppen einzog" (Thieme/Becker I, 60f., 60). - Mit Eingangsvermerk des Empfängers auf Bl. 1 recto; daselbst auch der Name des Empfängers in Bleistift von alter Hand vermerkt. {BN#3384}

In meine Auswahl

Adam, Franz, Maler (1815-1886). Eigenh. Brief mit U. München, 26. X. 1882. München, 26. X. 1882. 6 SS. auf Doppelblättern. 8vo.

EUR 220,00

Dankesbrief an eine, wohl in der kaiserlichen Hofkanzlei tätige “Exzellenz”: “Die außerordentliche Gnade, mit der mich Seine Majestät durch die Verleihung des Ordens der eisernen Krone zu beglücken geruhte, drängt mich, [mich] Ew. Exzellenz mit der Bitte zu nähern, meine[m] innigsten tiefgefühltesten Dank allerhöchsten Ortes Ausdruck zu geben [...] Im Jahre 1815 in Mailand geboren, bin ich faktisch geborner Österreicher und ist mir auch hängen geblieben [!]. Ich habe mit der Zeit einen Weltnamen errungen, befinde mich derzeit noch in voller Thatkraft als Künstler in München und lebe da in der glücklichen Einbildung, allgemein geliebt und geachtet zu sein. Spät geheiratet, habe eine vortreffliche Frau gefunden, war sehr schön, sehr jung und von altem Adel (Hornstein-Grüningen), schade, daß eine Frau diesen nicht wenigstens an die Söhne vererben kann, ich habe deren drei, einen von 21, von 7 Jahren und einen von 6 Monaten [...] So gern wäre ich nach Wien, um mich persönlich zu bedanken, aber der Umstand, daß ich ziemlich taub bin, ist Hinderniß. Mit den Bestellungen von Schlachtenbildern aus dem letzten Krieg 70-71 ist’s alle, die deutschen Großen bestellen ohnedem nichts und alle andern reichen Leute wollen nichts davon wissen [...]”. - Nach Ansicht seines Vaters Albrecht (1786-1862) der begabteste unter seinen malenden Söhnen, blieb Franz bis zu seines Vaters Tod in dessen Atelier. “Sein erstes großes Kriegsgemälde, ‘Die Schlacht bei Solferino’ (1867), wurde auf der Pariser Weltausstellung ausgezeichnet. Nach einer Reise nach Sedan 1871 entstanden weitere Gemälde mit Kriegsthematik [...]” (DBE). - Der nach der Krone der Lombardei benannte ‘Orden der Eisernen Krone’ wurde von Napoleon Bonaparte als ziviler Verdienstorden für das Königreich Italien begründet und nach dem Wiener Kongreß 1814/15 von Kaiser Franz zunächst für das Österreich zugefallene Königreich Lombardo-Venetien weitergeführt, später aber auch in allen Ländern der Monarchie verliehen. Zu Adam vgl. Thieme/Becker I, 61f. {BN#3391}

In meine Auswahl

Adam, Julius, Maler (1852-1913). Eigenh. Brief mit U. München , 13. II. 1894. München , 13. II. 1894. 1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.

EUR 150,00

Im Besitze Ihrer geschätzten Zeilen finden Sie mich gerne bereit Ihrem Wunsche zu willfahren, trotzdem der Termin für die Lieferung der Scitze ein sehr kurzer ist. - Ich habe Nichts vorräthig was Ihrem Zwecke entsprechen würde, u. bin zur Zeit mit Aufträgen überbürdet. Wenn Sie sich indessen mit einer kleinen Arbeit begnügen, will ich ersuchen bis Ende des Monats ein Bildchen zu malen das meiner Specialität im Thierfache entspricht. Wollen Sie mir gef. den äußersten Termin nennen bis welchen Sie mir bis zur Lieferung gereichen können, ebenso welchen Preis Sie anzulegen gesonnen sind? […]. - Der Sohn des Lithographen Julius (I) Adam besuchte die Gewerbeschule in München und lebte von 1867 bis 72 als Landschaftsphotograph und Retoucheur in Brasilien. Nach seiner Rückkehr studierte er bei Michael Echter an der Kunstgewerbeschule München und an der Kunstakademie bei Johann Leonhard Raab, Alexander Wagner und Wilhelm von Diez. "Neben Figurenbildern, Portraits und Illustrationen für Zeitschriften entstanden Tierbilder, vor allem von Katzen, die - außergewöhnlich erfolgreich - ihm bald die Beinamen 'Katzen-Raffael' und 'Katzen-Adam' eintrugen" (DBE). {BN#39318}

In meine Auswahl

Adams, Ansel, Photograph (1902-1984). Gedr. Weihnachtsbillett mit montierter Originalphotographie. Yosemite, Dezember 1942. Yosemite, Dezember 1942. Gefaltetes Doppelblatt. Gr.-8vo. Die Photographie im Format 137:99 mm.

EUR 150,00

Die hübsche S/W-Aufnahme zeigt einen mit Schnee bedeckten Baum. {BN#28513}

In meine Auswahl

Adams, John Quincy, Maler (1874-1933). Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 27. IV. 1928. O. O., 27. IV. 1928. 1 S. Qu.-schmal.-kl.-8vo.

EUR 100,00

Der Sohn des an der Wiener Hofoper engagierten Heldentenors Carl Adams verbrachte seine Jugend in den USA, besuchte im Jahre 1891 die Wiener Malschule von Robert Scheffer und studierte seit 1892 an den Akademien der bildenden Künste in Wien, München, Paris und London; 1903 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. "Während des Ersten Weltkriegs malte Adams als Mitglied der Kunstgruppe des k.k. Kriegspressequartiers hauptsächlich Militärbilder; 1917 wurde ihm der Professorentitel verliehen" (DBE). Der "zu seiner Zeit vielbeachtete Porträtist der Wiener Gesellschaft [...] bemühte sich in seinen Darstellungen besonders um naturalistische Details" (ebd.). {BN#23631}

In meine Auswahl

Adams, John Quincy, Maler (1874-1933). Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 30. IX. 1930. O. O., 30. IX. 1930. 1 S. Qu.-schmal-8vo.

EUR 100,00

Der Sohn des an der Wiener Hofoper engagierten Heldentenors Carl Adams verbrachte seine Jugend in den USA, besuchte im Jahre 1891 die Wiener Malschule von Robert Scheffer und studierte seit 1892 an den Akademien der bildenden Künste in Wien, München, Paris und London; 1903 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. "Während des Ersten Weltkriegs malte Adams als Mitglied der Kunstgruppe des k.k. Kriegspressequartiers hauptsächlich Militärbilder; 1917 wurde ihm der Professorentitel verliehen" (DBE). Der "zu seiner Zeit vielbeachtete Porträtist der Wiener Gesellschaft [...] bemühte sich in seinen Darstellungen besonders um naturalistische Details" (ebd.). {BN#24000}

In meine Auswahl

Adams, John Quincy, Maler (1874-1933). Albumblatt mit eigenh. U. (Wohl Strobl), 3. VIII. 1909. (Wohl Strobl), 3. VIII. 1909. ½ S. 159 x 182 mm. Auf Briefpapier des "Bürglgut" (Gemeinde St. Wolfgang) bei Strobl am Wolfgangsee.

EUR 100,00

Widmungsblatt aus der Sommerfrische, in lila Tinte. - Adams, Sohn des aus Boston stammenden, 1867-77 in Wien tätigen Heldentenors der Wiener Hofoper Carl Adams (1834-1900), erhielt seine Vornamen in Anlehnung an seinen Vorfahren, den Präsidenten der Vereinigten Staaten. {BN#39316}

In meine Auswahl

Adjukiewicz, Zygmunt, Maler (1861-1917). Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. III. 1913. Wien, 22. III. 1913. 1 S. 8vo.

EUR 80,00

An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für eine Einladung, "welcher ich aber zu meinem grossen Bedauern, wegen Arbeit über die Feiertage nicht Folge leisten kann". - Nach Studien an den Akademien in Wien und München war Zygmunt Ajdukiewicz als freischaffender Maler in Wien tätig. "Er malte hauptsächlich Portraits, Genreszenen und Historiengemälde. Zu seinen bekanntesten Werken gehört der zwölfteilige Historienzyklus 'Tadeusz Kosciuszko'. Er war Cousin des Malers Tadeusz Ajdukiewicz" (Wikipedia). {BN#24352}

In meine Auswahl

Adler, Friedrich, Architekt und Bauforscher (1827-1908). Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 4. XII. 1881. Berlin, 4. XII. 1881. 1 S. 8vo.

EUR 180,00

Wenn je Du einer Welt Besitz gewonnen, | Sei nicht in Freud darüber, es ist nichts; | Und wenn Dir einer Welt Besitz zerronnen, | Sei nicht in Leid darüber, es ist nichts; | Vorübergehn die Schmerzen wie die Wonnen, | Geh' an der Welt vorüber, es ist nichts. | (Aus dem Indischen.) [...]. {BN#40045}

In meine Auswahl

Aigner, Josef Matthäus, Maler (1819-1886). Eigenh. ausgefüllte Tabelle mit U. [Wien], 1844. [Wien], 1844. 1 S. Qu.-4to.

EUR 120,00

Von Aigner eh. ausgefülltes "Verzeichnis der an der kaiserl. Akademie der vereinigten bildenden Künste zu St. Anna in Wien im Jahre 1844 zur öffentlichen Kunstausstellung abgegebenen Gegenstände". Von den fünf von Aigner angeführten Portraits findet sich u. a. eines des Dichters Friedrich Halm. - Der in Wien geborene Künstler war seit 1837 als freischaffender Künstler tätig. "Als Kommandant der akademischen Legion beteiligte Aigner sich an der Revolution von 1848, wurde nach seiner Gefangennahme zum Tod verurteilt, schließlich jedoch begnadigt. Er schloß sich dem Kreis um Carl Rahl an und war seit 1864 Mitglied des Künstlerhauses in Wien. Einen Auftrag des Kaisers Maximilian von Mexiko, Kopien von Werken des Belvedere für die mexikanische Nationalgalerie herzustellen, brach Aigner ab (1867/68). 1867-69 malte er Stifterporträts für den Saal des neuen Künstlerhauses in Wien" (DBE). "Unter der Menge seiner Bildnisse sind die interessantesten eine Skizze von Lenau und das Portrait des russischen Generals v. Danielos, beide im Irrenhaus zu Döbling angefertigt, wo sich beide Personen in Pflege befanden" (Thieme/Becker I, 148). {BN#2969}

In meine Auswahl

Aigner, Josef Matthäus, Maler (1819-1886). Eigenh. Brief mit U. ("J. M. Aigner"). Wien, 25. XI. 1850. Wien, 25. XI. 1850. 1 S. 4to.

EUR 150,00

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Angesprochen, einen Künstler nahmhaft zu machen, der es übernehmen würde, drey, nach Umständen auch mehr Albumsblätter zu machen, zu einem schönen Geschenke von Damenhänden an einen Dichter, beehre ich mich E. W. zu fragen, ob Sie diesen Auftrag übernehmen wollten. Es sollen diese Blätter nähmlich Scenen aus dem Novellenbuche von L. Compert ‚Die böhmischen Juden" vorstellen, und sind selber für den Verfasser bestimmt [...]". - Der in Wien geborene Künstler war seit 1837 als freischaffender Künstler tätig. "Als Kommandant der akademischen Legion beteiligte Aigner sich an der Revolution von 1848, wurde nach seiner Gefangennahme zum Tod verurteilt, schließlich jedoch begnadigt. Er schloß sich dem Kreis um Carl Rahl an und war seit 1864 Mitglied des Künstlerhauses in Wien. Einen Auftrag des Kaisers Maximilian von Mexiko, Kopien von Werken des Belvedere für die mexikanische Nationalgalerie herzustellen, brach Aigner ab (1867/68). 1867-69 malte er Stifterporträts für den Saal des neuen Künstlerhauses in Wien" (DBE). "Unter der Menge seiner Bildnisse sind die interessantesten eine Skizze von Lenau und das Portrait des russischen Generals v. Danielos, beide im Irrenhaus zu Döbling angefertigt, wo sich beide Personen in Pflege befanden" (Thieme/Becker I, 148). - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren. {BN#23997}

In meine Auswahl

Aigner, Josef Matthias, Maler (1819-1886). Eigenh. Brief mit U. O. O., 27. V. 1868. O. O., 27. V. 1868. 2 SS. 8vo.

EUR 120,00

Heute war Baron Imhof, Regierungsrath Heidl, und der Berghauptmann bei mir, und einstimmig wurde erklärt, daß dies das schönste Bild sei, welches noch in der Burg vom Kaiser gemalt wurde. Du kannst denken, wie mich dies erfreut. Zugleich gab Hofrath Imhof den Auftrag mir allsogleich das Bild der Kaiserin von Winterhalter an die Wand in mein Zimmer zu geben; nur müsse ich mich sehr eilen, da ich in 5 Tagen den Kopf haben muß […]. - Der in Wien geborene Künstler war seit 1837 als freischaffender Künstler tätig. "Als Kommandant der akademischen Legion beteiligte Aigner sich an der Revolution von 1848, wurde nach seiner Gefangennahme zum Tod verurteilt, schließlich jedoch begnadigt. Er schloß sich dem Kreis um Carl Rahl an und war seit 1864 Mitglied des Künstlerhauses in Wien. Einen Auftrag des Kaisers Maximilian von Mexiko, Kopien von Werken des Belvedere für die mexikanische Nationalgalerie herzustellen, brach Aigner ab (1867/68). 1867-69 malte er Stifterporträts für den Saal des neuen Künstlerhauses in Wien" (DBE). "Unter der Menge seiner Bildnisse sind die interessantesten eine Skizze von Lenau und das Portrait des russischen Generals v. Danielos, beide im Irrenhaus zu Döbling angefertigt, wo sich beide Personen in Pflege befanden" (Thieme/Becker I, 148). {BN#39317}

In meine Auswahl

Albert, Joseph, Photograph (1825-1886). Eigenh. Brief mit U. München, 2. V. 1878. München, 2. V. 1878. 1 S. 4to.

EUR 650,00

An den Kunsthändler und Verleger Valentin Andreas Heck (1842-1905): "In dem Ihnen zur gefl. Accepteinholung übermittelten Appoint auf O. K. habe ich das Datum einzusetzen absichtlich unterlassen. Der Herrn O. K. gesetzte Termin ist ultimo Juni; Sollte derselbe jedoch, wie Ihnen schon bemerkt, um einen Monat längeren Termin wünschen, so bitte ich das annehmen zu wollen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Gefaltet. - Albert gründete 1850 in Augsburg ein photographisches Atelier, das er 1858 nach München verlegte. Durch Verwendung von Glasplatten als Träger der Druckschicht vervollkommnete er 1868 den Lichtdruck, der nach ihm Alberttypie genannt wird. Er gehörte zu den ersten, die die Photographie zu reinen Reproduktionszwecken verwerteten. {BN#38742}

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